von Max am Do Dez 13, 2007 1:48 pm
Das mit den Ausflügen kommt mir bekannt vor,
die allein lebende Oma meiner Freundin, ebenfalls an Alzheimer erkrankt,
ist seit dem Tod ihres Gatten auch immer wieder mit dem zug
durch die Region gefahren, da sie alte Bekannte besuchen wollte, die
aber entweder nicht existierten, bereits gestorben waren, oder woanders wohnen.
Da diese Touren sowohl tagsüber, als auch spät Abends erfolgten, und somit nicht aufzuhalten waren, konnte die Oma nicht weiutehrin allein leben.
Sowohl Freundin als auch ihre Eltern sind berufstätig,
so dass nichts anderes übrig war, als der Oma das Altersheim nahe zu legen.
Erst fand sie sich unwohl in der ganzen Situation,
aber nach einem Monat fand sie anschluss im heim,
so dass sie jetzt selber sagt, dass sie keine lust mehr auf diese ausflüge hat.
Außerdem ist ihre Medikamentation (sie kriegt glaub ich Reminyl) geregelt,
ein Heim ist nicht gleichbedeutend mit "abschieben" und kann, wie in diesem Falle,durchaus Vorteile bringen.