Hallo Tommes,
schön, dass ich dich happy machen konnte. Habe das Problem, dass ich hier im Forum etwas zu langsam bin mt dem Schreiben und wenn ich meine Antwort dann abschicken will, ist der ganze Text dann immer weg, deswegen meinte ich PN, naja ich versuchs halt, vielleicht klappts ja.
Nunja, ich weiss garnicht wo ich nun anfangen soll. Also 2005 die Diagnose tiefsitzendes Rectum-CA riss mir den Boden unter den Füssen weg, ich fiel in ein tiefes Loch, dachte nun ist alle vorbei, jetzt musst du sterben. Aber mit der Zeit lernt man, dass es sich nicht so schnell stirbt und alles irgendwie weitergeht. Also ich kam in die Klinik wegen sämtlicher Untersuchungen. Der Chefarzt, der mich behandelte war sehr nett und kompetent und klärte mich bestens über die Erkrankung auf. Laut CT war der Tumor ziemlich gross und man entschied sich vor der OP eine Radio-Chemotherapie zu machen, die zog sich dann über 7 Wochen hin und im Oktober wurde ich operiert mit dem Wissen ein permanentes Stoma zu bekommen. Vorher setzte ich mich schon mit der Stomaschwester des Krankenhausses in Verbindung und besprach alles mit ihr, sie zeigte mir da auch schon den Umgang mit dem Stoma, das war sehr hilfreich. dann kam die OP, alles verlief gut, nach 11 Tagen konnte ich die Klinik verlassen und war auch schon sehr selbständig beim Stomawechsel. Zuhause gabs schon ab und an Probleme, so hielt der Stomabeutel nicht mehr und unterwanderte ständig mit Stuhl. Aber mithilfe der Stomaschwester, die immer Zeit hatte, wenn ich um Hilfe rief, bekam ich immer alles wieder in den Griff. Bin dann auch wieder arbeiten gegangen, bis zu dem Tag, an dem man eine Lebermetastase feststellte, die wurde operiert und mit Chemo therapiert. Knapp neun Monate hatte ich dann Ruhe, bevor wieder Metastasen kamen. Bekomme nun wieder Chemo, aber soweit gehts mir gut und ich geniesse jeden Tag.
Ich steh dir gerne für alle Fragen und natürlich zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung. Schreib bald wieder mal!
Bibbi