Aktuelle Infos zum Thema Darmkrebs

Hier erhalten Sie Informationen zu klinischen Studien, Krankheitsbildern, möglichen Therapien und neuesten Forschungserkenntnissen:

Zu den Darmkrebs Informationen

Was tun bei fortgeschrittenem Darmkrebs??

Moderatoren: Moderator, Moderator, Moderator, Moderator

Bibbi hat geschrieben:Die Haare spriessen auch schon wieder.


Die Haare :?: Was ist das :?: :D

Haarlose Grüße
Babs
Wunder gibt es immer wieder. Man muss nur an sie glauben. Und das Wunderbarste an den Wundern ist, dass sie manchmal wirklich geschehen ...
Babs
 
Beiträge: 1021
Registriert: Di Jun 26, 2007 9:38 am
Wohnort: Stuttgart

Ja, liebe Bibbi!

Da haste wirklich Glück ... Hat die Antikörpertherapie denn bei dir gar keine Nebenwirkungen?

Tommes
Tommes
 
Beiträge: 91
Registriert: Di Jul 21, 2009 7:58 am

Hallo ihr Lieben!

Naja, gar keine Nebenwirkungen wäre nicht richtig. Nach der ersten Infusion bekam Eiterpickel, vergleichbar mit Akne im Gesicht. Meine Onkologin hat mir Antibiotika verschrieben und so ist alles schon fast wieder weg. Sie hat mir auch versichert, dass dies nur nach der ersten Infusion so stark auftritt, danach hält sich alles in Grenzen, ab und zu noch ein Pickelchen. Aber damit kann ich leben.
Liebe Babs, ist schon Mist mit den Haaren. Hast du eine Perücke? Mit Glatze hab ich mich ehrlich gesagt nie rausgetraut.

Viele liebe Grüsse Bibbi!
Bibbi
 
Beiträge: 84
Registriert: Mo Jul 14, 2008 2:33 pm
Wohnort: Thüringen

Hallo Bibbi,

ob ich EINE Perücke habe? Bis vor kurzen hatte ich 4 (in Worten: VIER). Die älteste wurde inzwischen in den Mülleimer befördert (war schon sehr abgenutzt). Es sind jetzt also drei ... 8)

In meiner ersten haarlosen Zeit (knapp 9 Monate lang, Ende Juni 2004 bis Anfang März 2005) habe ich nur mit Perücke meine Wohnung verlassen. In meiner zweiten haarlosen Zeit (7 Monate lang, Ende August 2009 bis März 2010) habe ich Mo. - Fr. mit Perücke auf dem Kopf gearbeitet und am Wochenende habe ich Tücher/Turbane getragen. Jetzt läuft meine dritte haarlose Zeit und ich kann keine Perücke mehr sehen. :cry: Ich trage jetzt meine eigenen kreativen Kopfbedeckungen - und mit unserer Krankheit wird man kreativ ... :mrgreen: - und beantworte immer wieder Fragen meiner Kollegen / Kolleginnen: blöde Fragen, dumme Fragen, unqualifizierte Fragen usw. :roll:

Ohne Haare auf dem Kopf kann ich leben, problematisch ist für mich, dass meine schönen langen Wimpern alle weg sind. Bei meiner ersten Chemo-Serie habe ich nicht alle Wimpern verloren, sie haben sich damals "nur" halbiert, bei der 2. waren sie ganz weg und jetzt leider auch. Wie man sieht, solche Nebenwirkungen sind je nach Chemo unterschiedlich.

Liebe Grüße
Babs
Wunder gibt es immer wieder. Man muss nur an sie glauben. Und das Wunderbarste an den Wundern ist, dass sie manchmal wirklich geschehen ...
Babs
 
Beiträge: 1021
Registriert: Di Jun 26, 2007 9:38 am
Wohnort: Stuttgart

Hallo Ihr Lieben,

da habt Ihr Frauen es wirklich schwerer als wir Männer: Wenn ein Mann eine Glatze hat, ist das nicht so ein Drama. Aber für eine Frau ist das ja schon ungewöhnlicher ... kein Wunder, dass da eher gestarrt wird. Ich kann mir vorstellen, dass da viele Fragen kommen, von Arbeitskollegen und so. Aber meinst Du nicht, dass die Leute sich vielleicht einfach im positiven Sinne für Dein Befinden interessieren, aber nicht so genau wissen, wie sie das rüberbringen sollen? Das kommt dann sicher manchmal blöd rüber, ohne dass das beabsichtigt war.

Der Tommes
Tommes
 
Beiträge: 91
Registriert: Di Jul 21, 2009 7:58 am

Tommes hat geschrieben:meinst Du nicht, dass die Leute sich vielleicht einfach im positiven Sinne für Dein Befinden interessieren, aber nicht so genau wissen, wie sie das rüberbringen sollen? Das kommt dann sicher manchmal blöd rüber, ohne dass das beabsichtigt war.


Jein ... Also, meine Abteilung ist groß (> 500 Leute) und die Firma ist riesig. Es gibt Kollegen/Kolleginnen (1), die Bescheid wissen, es gibt solche (2), die zwar nichts Genaueres wissen, aber Einiges vermuten können und dann gib es auch solche (3), die eigentlich nicht viel wissen. Die Reaktionen auf meine Kopfbedeckungen sind/waren aber nicht damit verbunden, sondern eher mit persönlichen Vorlieben und Einstellungen einzelner Mitarbeiter. Als ich zum ersten Mal mit einer Kopfbedeckung kam, schrie ein Kollege aus der Gruppe (1): "Sie haben keine Haare auf dem Kopf!!!". Er hat das so laut geschrien, dass es die ganze Etage gehört hat, er hatte so viel Entsetzen in der Stimme und im Gesicht, als hätte ich gerade vor seinen Augen jemanden ermordet und ich dachte schon, dass er gleich umkippt und ich noch die erste Hilfe leisten muss. Der Kollege ist nicht gerade der hellste Kopf (auch nicht im Bezug auf die Arbeit). Eine solche Bemerkung höre ich aber oft, deshalb bevorzuge ich jetzt folgende Antworten: "Danke, dass Sie es mir sagen, von alleine hätte ich es nicht gewusst" oder "Echt? Davon weiß ich nichts ..." oder ähnlich. Die "richtige" Antwort wäre eher: "Du Depp, du weißt doch ganz genau, dass ich wieder eine Chemo mache". Na ja ...

Liebe Grüße :wink:
Babs
Wunder gibt es immer wieder. Man muss nur an sie glauben. Und das Wunderbarste an den Wundern ist, dass sie manchmal wirklich geschehen ...
Babs
 
Beiträge: 1021
Registriert: Di Jun 26, 2007 9:38 am
Wohnort: Stuttgart

Oh Babs .....


blöd/dumm/unqualifiziert ... ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. Da hattest Du mit Deinem klaren Urteil natürlich völlig Recht. Das ist mal wieder unfassbar, was es für Deppen gibt. Tut mir echt Leid, dass es scheints gerade in Deinem Umfeld besonders viele solcher Ignoranten gibt. Da ist wohl Hopfen und Malz verloren. Das kann man eigenerseits nur mit ebensolcher Ignoranz beantworten - oder eben mit Ironie und Sarkasmus. Aber das verstehen die dann meist nicht mal.

Mein einziger Trost für Dich/uns: Es gibt auch sehr fürsorgliche und angenehme Menschen, denen eine angemessene Sensibilität entweder in die Wiege gelegt wurde oder die sie sich selbst erarbeitet haben. Wenn man auf solche trifft, kann man sogar hoffen, dass der Umgang mit ihnen einem das Leben ein bisschen erhellt ...

Wünsche Dir und euch/uns, dass davon möglichst viele unseren Weg kreuzen!

Der Tommes
Tommes
 
Beiträge: 91
Registriert: Di Jul 21, 2009 7:58 am


Zurück zu Darmkrebs

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

Kliniken in Ihrer Nähe

Ohne Rezept - ohne Risiko?

Mehr als die Hälfte aller Medikamente können rezeptfrei gekauft werden. Gerade in diesen Fällen ist das geflügelte Wort: "Fragen Sie Ihren Apotheker" besonders wichtig, denn was wirksam ist, kann auch unerwünschte Wirkungen haben oder andere Medikamente beeinflussen.

Sehstörung durch Zucker-Schwankung

In den ersten drei bis sechs Monaten nach Beginn einer Insulintherapie sollten sich Diabetiker keine neuen Brillengläser anpassen lassen. Den Grund erläutert die Diabetologin Dr. Petra Ott aus Dippoldiswalde im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber".

Erst zuckerkrank, dann dement?

Wer an Diabetes leidet, entwickelt im Alter eher eine Demenz als Menschen mit gesundem Stoffwechsel. Das hängt zum einen damit zusammen, dass hohe Zuckerspiegel auf Dauer die Blutgefäße im Gehirn schädigen. Zum anderen gibt es Hinweise darauf, dass das Zucker-Hormon Insulin auch die Arbeit der Gehirnzellen direkt beeinflusst. Möglicherweise können auch häufige, schwere Unterzuckerungen eine Demenz fördern, da Zucker für die Gehirnzellen die wichtigste Energiequelle ist.

Trügerische Schönheit

Buchsbaum, Oleander, Ilex, Maiglöckchen, Herbstzeitlose, Goldregen, Alpenrose - nur eine kleine Auswahl der Gartenpflanzen, deren Blüten oder Blätter gefährliche Stoffe beinhalten. Erwachsene sind in aller Regel ohnehin nicht gefährdet, deren Pflanzenteile zu essen. Eltern sollten aber genau wissen, was in ihrem Garten wächst. Wenn plötzliche Übelkeit bei einem Kind nahelegt, dass es draußen genascht haben könnte, hilft es dem Giftnotruf, wenn die Experten wissen, was infrage kommen kann.

Meine Gesundheit ist auch meine Sache

Für ihre Gesundheit können Menschen einiges selbst tun. Gesundheitspolitiker, Mediziner und Krankenkassenvertreter werden nicht müde, dies immer wieder zu betonen. Entscheidend sind beispielsweise ein gesunder Lebensstil und die regelmäßige Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen. Der stete Appell an die Eigenverantwortlichkeit scheint nicht vergeblich.