Aktuelle Infos zum Thema Darmkrebs

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Zu den Darmkrebs Informationen

Unterstützende Therapie bei/nach Darmkrebs

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Halllooooho liebe Bibi, liebe Babs und Ihr anderen da draussen!

ich hoffe, Ihr findet mich hier, ich mache mal ein neues Thema auf. je länger man sich mit dem Thema Krebs befasst, umso mehr Fragen kommen auf (;-)

Also: Nochmal kurz meine Geschichte für die, die mich noch nicht kennen: Mein Mann hatte eine (erfolgreiche) Darmkrebs-OP, er geht jetzt bald in die Reha. Ich habe mich natürlich auch um jede Info bemüht, die ich kriegen konnte. Nicht überall erfährt man was. Aber: Hier schon!!! Großes Lob fürs Curado-Darmkrebsforum und alle Besucher.

Nun an meine lieben "Info-Freundinnen" Babs und Bibbi (und natürlich auch alle anderen Menschen, die sich erbarmen, mir aus dem Tal der Ahnungslosen zu helfen): Könnt Ihr mir verraten, welche unterstützenden Therapien/Maßnahmen es bei/nach Darmkrebs gibt? Und wie weiß ich, ob das seriös und sinnvoll ist. Man findet sich ja da kaum zurecht: Alternative, supportive, komplementäre und hast-Du-nicht-gesehen-was-für-Therapien. Aber es kann doch nicht alles Unsinn sein, oder????? Habt Ihr da Knowhow bzw. ERfahrungen? Man will ja nichts versäumen ...

Schönes Weekend!

Liliane
Liliane
 
Beiträge: 7
Registriert: Do Jun 18, 2009 9:08 am

Hallo Liliane,

Ich hoffe, Bibbi kann Dir mehr sagen als ich. Ich gehöre ja ins Forum Brustkrebs und gehe halt manchmal fremd ... :D Wegen Metastasen-Diagnose und einer großen Leber-OP kann ich nicht alles essen. Grundsätzlich gilt für mich: nichts Fettes, nichts Schwerverdauliches, kein Alkohol - kurz gesagt: die kleine Rest-Leber, die ich noch habe, sollte nicht zu schwer "arbeiten". Von anderen Therapien (egal, wie wir das nennen: alternativ, komplementär, ...) mache ich eigentlich nichts, mit einer Ausnahme: ich nehme Selen (meine Ärzte haben es erlaubt). Ansonsten versuche ich, so gut es geht, "gesund" zu leben.

Liebe Grüße
Babs
Wunder gibt es immer wieder. Man muss nur an sie glauben. Und das Wunderbarste an den Wundern ist, dass sie manchmal wirklich geschehen ...
Babs
 
Beiträge: 1021
Registriert: Di Jun 26, 2007 9:38 am
Wohnort: Stuttgart

Hallo Liliane,

bei Darmkrebs wird prinzipiell unterstützend zur OP Bestrahlung in Kombi mit Chemotherapie eingesetzt (Radiochemotherapie). Diese Phase ist bei Deinem Mann sicher schon durch. Es sollte also nun so sein, dass durch OP und Radiochemotherapie der Tumor weg und die verbliebenen Krebszellen abgetötet sind.

Je nach Stadium der Darmkrebserkrankung und je nachdem, wie gut diese Maßnahmen gewirkt haben, können auch andere Therapien infrage kommen. Das werden aber die behandelnden Ärzte empfehlen. Ein neuer Therapieansatz ist die Antikörpertherapie, dazu gibt es hier auch schon gute Beiträge. Die kommt aber i. d. R. eher bei fortgeschrittenem DArmkrebs zum Einsatz, wenn die anderen Therapie keine zufriedenstellenden Ergebnisse gebracht haben.

Was Du aber sicher nachfragen wolltest, sind die "alternativen" Therapien wie Homöpathie etc. - Dazu kann ich leider nicht so viel sagen. In jedem Fall gibt es weitere Verfahren wie Kälte-/Hitze- und Lasertherapie (Hyperthermie; SIRT, selektive interne Radiotherapie, und LITT, laserinduzierte Thermotherapie). Die kommen aber auch nur in ganz bestimmten Fällen zum Einsatz. Ich weiß nicht, ob das für Deinen Mann derzeit überhaupt infrage kommt, aber Ihr könnt ja bei den Docs mal nachhaken.

Hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen!

Ingo
Ingo52
 
Beiträge: 1
Registriert: Di Jun 23, 2009 8:09 am

Lieber Ingo,

vielen Dank für Deine Hinweise. Allerdings kann ich mir unter diesen Sachen so garnichts vorstellen - weißt Du da was Genaueres?

Liliane
Liliane
 
Beiträge: 7
Registriert: Do Jun 18, 2009 9:08 am

Hallo Liliane, hallo Ingo,

bitte lesen unter "Lebermetastasen" von Max69 (hier im Darmkrebsforum - ein paar Zeilen unten), dort gibt es Infos zu SIRT, LITT & Co. Liliane, ich glaube nicht, dass diese Maßnahmen für Deinen Mann geeignet sind. Er hat doch keine (Leber-)Metastasen, oder? SIRT, LITT & Co. sind nicht die "1. Wahl" bei Darmkrebs, wenn es sich um die Primärtherapie handelt.

Ingo, Liliane hat nach alternativen bzw. komplementären Maßnahmen gefragt und nicht nach der Schulmedizin. Das wären: Ernährung, Vitamine, Mistel, Kraütermischungen usw. Hier kann ein Heilpraktiker helfen.

Viele Grüße
Babs
Wunder gibt es immer wieder. Man muss nur an sie glauben. Und das Wunderbarste an den Wundern ist, dass sie manchmal wirklich geschehen ...
Babs
 
Beiträge: 1021
Registriert: Di Jun 26, 2007 9:38 am
Wohnort: Stuttgart

Liebe Liliane1
Du fragst nach unterstützenden Therapien bei Darmkrebs. Es gibt eine Vielzahl davon und es ist echt schwer das beste zu finden. Ich hatte mich damals bei der Biologischen Krebsabwehr erkundigt, das schien mir am seriösesten. Nehme scho länger Zink, Selen als Trinkampulle und spritze mir 2x wöchentlich Mistel. So versuche ich mein Immunsystem stabil zu halten. Falls du noch Fragen hast, schreib einfach!

Alles Gute und liebe Grüsse Bibbi
Bibbi
 
Beiträge: 84
Registriert: Mo Jul 14, 2008 2:33 pm
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Hallo, Ihr Lieben!

So ein Sch …. Jetzt ist hier wieder alles weg, was man schreibt, beim Abschicken. Also auf ein Neues: Bibbi, Du hast natürlich Recht, mir geht’s jetzt mehr darum zu sehen, was ein (Darmkrebs-)patient für sich selbst tun kann. Obgleich ich es schon interessant finde, wie viele Therapieansätze es gibt. Und das mit der Hyperthermie, dieser Überwärmungstherapie, finde ich überaus interessant. Man soll ja den Tumor damit ganz gut bekämpfen können. Die hohen Temperaturen haben eine abtötende bzw. wachstumshemmende Wirkung auf das Tumorgewebe, liest man. Weiss einer, wie das genau funktioniert?

Anyway, ich dachte tatsächlich eher an etwas wie Mistel & Co. zur Stabilisierung des Immunsystems. Hatte davon bisher nur im Zusammenhang mit Brustkrebs gelesen. Tuts das bei Darmkrebs auch? Das könnte ich mir für Don dann sehr gut vorstellen.

Ernährung, Vitamine, Mistel, Kräutermischungen haben wir schon durch. Der Erfolg ist nicht so genau messbar. Gibt es noch mehr, andere Sachen, die man probieren kann?

Küsschen und gute Nacht,

Liliane (:-)

P. S.: Ingo, deine Erläuterungen haben mich trotzdem weitergebracht. Motto: Man weiss nie, wozu es später mal gut ist, das zu wissen.
Liliane
 
Beiträge: 7
Registriert: Do Jun 18, 2009 9:08 am

Hallo Liliane,

wie die anderen Therapien funktionieren, habe ich - so gut ich konnte - unter "Lebermetastasen" von Max69 beschrieben. Bei Deinem Mann ist die Primärtherapie aber bereits abgeschlossen (da er jetzt zur AHB ist), deshalb sind diese Infos momentan irrelevant für Euch. Und - hoffen wir das Beste: dass Dein Mann weder Rezidiv noch Metastasen bekommt.

Wg. Mistel & Co. zur Stabilisierung des Immunsystems: Hier wäre es gut, wenn Du mit Ärzten darüber sprichst (bzw. Dein Mann). Misteltherapie wird von Krankenkassen übernommen und es gibt genug Ärzte (Naturheilverfahren, Homoöpathie), die sich damit auskennen. Und überhaupt, man sollte nichts "auf eigene Faust" nehmen. Es gibt auch "Mittelchen", die mehr schaden als helfen!

Auch seriöse (!) Heilpraktiker können helfen. Ansonsten empfehle ich (wie schon Bibbi) die Biologische Krebsabwehr in Heidelberg.

Viele Grüße
Babs
Wunder gibt es immer wieder. Man muss nur an sie glauben. Und das Wunderbarste an den Wundern ist, dass sie manchmal wirklich geschehen ...
Babs
 
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Registriert: Di Jun 26, 2007 9:38 am
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Liebe Babs und Ihr anderen,

ich glaube, bevor wir nun kopflos herumrennen von einem Heilpraktiker zum nächsten und alle möglichen Sachen testen, fragen wir Dons Arzt nochmal. ich habe nur ein bisschen Angst und das dumme Gefühl, dass der nicht so aufgeschlossen auf das Mistelthema reagieren wird. Wie gesagt, wir hatten das eigentlich schon durch. Ich hatte vorsichtig angefragt und er meinte, das wäre nicht nötig. Hat uns aber nicht überzeugt. Werde mal nach einem Experten suchen und nachhaken, ob das für Don nicht doch sinnvoll sein könnte. Vielleicht können die mir bei der von Euch genannten Gesellschaft ja Näheres erklären. Also: Mistel nach Darmkrebs? - das müssen wir rausfinden.

Euch allen einen sonnigen Tag

Eure Liliane
Liliane
 
Beiträge: 7
Registriert: Do Jun 18, 2009 9:08 am

Liebe Liliane,

ja, Ärzte fragen - das ist der beste Weg. Was für einen Arzt habt Ihr gefragt? War das der Hausarzt? Onkologe? Gastroenterologe? Die Ärzte haben verschiedene Meinungen zu unterstützenden Therapien bei (oder nach) Krebs. Es lohnt sich deshalb, mehrere Ärzte zu fragen.

Liebe Grüße
Babs
Wunder gibt es immer wieder. Man muss nur an sie glauben. Und das Wunderbarste an den Wundern ist, dass sie manchmal wirklich geschehen ...
Babs
 
Beiträge: 1021
Registriert: Di Jun 26, 2007 9:38 am
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Hallo Babs,

wir haben unseren Hausarzt gefragt, nachdem Don die OP hinter sich hatte und bevor er in die Reha ging. Der war nicht sehr aufgeschlossen. Mehrere Meinungen einzuholen ist sicher eine gute Idee. Ich halte auch mal Ausschau nach einem Mistel-Spezialisten, der mir sagen kann, ob das bei Darmkrebs überhaupt eine Option ist.

Dir und Euch anderen ein schönes Weekend,

es ist toll, dass es Euch hier gibt!!

Eure Liliane
Liliane
 
Beiträge: 7
Registriert: Do Jun 18, 2009 9:08 am

Hallo Liliane!
Babs hat recht, nichts auf eigene Faust entscheiden, kann nach hinten losgehen. Mit der Hyperthemie denke ich macht nur einen Sinn, wenn der Tumor erneut oder Metastasen auftreten. Bei uns in der Nähe ist ein Hyperthermiezentrum (Greiz), da kann man sich per Mail oder Beratungsgespräch auch Erkundigungen einholen.
Mit Mistel, wie gesagt, hab ich gute Erfahrungen, mein Immunsystem ist sehr stabil, wüsste nicht, wann ich mal erkältet war. Selbst jetzt während der Chemo sind alle Blutwerte immer ok. Du kannst dir auch auf der Website von der Biologischen Krebsabwehr PDF´s bezüglich Alternativmedizin runterladen oder dir entsprechendes Infomaterial zuschicken lassen.
LG Bibbi
Bibbi
 
Beiträge: 84
Registriert: Mo Jul 14, 2008 2:33 pm
Wohnort: Thüringen

Hallo Liliane,

ja, MIstel ist offenbar auch bei Darmrkebs eine gute Maßnahme. Meines Wissens nach ist es so, dass sie nach der OP zum Einsatz kommen kann, wenn Chemo-/Strahlentherapie sich anschließen. Dann kann eine begleitende Misteltherapie z. B. die Nebenwirkungen von Chemo-/Strahlentherapie lindern. Aber auch in der Nachsorge kann Mistel eingesetzt werden. Der Mistelextrakt wird dann regelmäßig unter die Haut gespritzt. Man sollte das aber auf jeden Fall mit dem behandelnden Onkologen besprechen, ob die Misteltherapie im Einzelfall sinnvoll ist.

Gruß

Jörg
Jörg60
 
Beiträge: 1
Registriert: Mo Jun 29, 2009 8:10 am

Hallo Liliane,

Du warst ja schon länger nicht mehr hier im Forum, aber vielleicht schaust Du ja doch noch eines Tages mal wieder vorbei. Es würde mich schon brennend interessieren, welche Formen von supportiver Therapie Dein Mann nun bekommen hat und was Eure Ärzte zu den Thema gesagt haben, denn es gibt doch immer noch Schulmediziner, die das alles für Humbug halten und komplett von allem abraten, was nicht in den Leitlinien steht - und da habe ich die geannten Verfahren tatsächlich nicht gefunden.

Würde mich freuen, dazu von Dir was zu hören!

Alles Gute,

Ole
Oleole
 
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Registriert: Do Apr 01, 2010 9:07 am


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