Hallo Sedaris
Ich bin zwar schon alt (68) und bei mir wurde vor 9 Jahren COPD und schweres Lugenemphysem diagnostiziert.
Ich bin Altenpflegerin und habe meinen Beruf bis 65 ausgeübt.
Ist echt ein harter Job und Rücksicht nimmt niemand.
Am Anfang hab ich mir keinen Kopf gemacht über COPD. Es ging mir ja gut und ich konnte noch jede Treppe ohne Probleme steigen.
Vor drei Jahren war ich noch Bergwandern (leichte Tour) und von dan an hab ich gemerkt
daß ich schon nach einer kurzen Steigung kaum noch Luft bekam.
Von da an habich mir Gedsanken gemacht und bin dann wieder zum LUFA gegangen
Komischerweise war nach all den Jahren keine Verschlechterung eingetreten.
Ich nehme wie Evar Morgens und Abends Symbicord Mittags Spiriva und für den Notfall Salbutanol.
Ich lebe mein Leben wie bisher.
Geh jeden Tag mit meinem Hund Gassi (je nach Form zwischen 1 1/2 bis 3 Stunden)
Geh 2x in der Woche schwimmen.Im Wasser fühl ich mich am wohlsten
Ich muß zu meiner Schande gestehn, daß ich immer noch rauche.
Ich weiß nicht wie schlecht es mir gehn muß um aufzuhören.
Ich hab schon alles versucht angefangen von Pflaster, Kaugummi, Nicorette, Medikamente
Akupunktur und Hyphnose. Nichts hat geholfen
Man hat schon gewisse Einschränkungen, man muß eben alles etwas langsamer angehn, öfter mal ne Pause machen und vor allen Dingen nicht ständig negativ Denken.
Ich lebe nun schon die ganzen Jahre mit dieser Krankheit und das meines erachtens ganz gut.
Schwer tragen geht natürlich nicht mehr. Zum einkaufen nehm ich das Rad in ermangelung eines Autos.
Ich will Dir damit nur sagen, daß das Leben trotz COPD doch noch sehr sehr lebenswert ist.
Gruß Elisabeth
