Aktuelle Infos zum Thema COPD und Lungenemphysem

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Trebor

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Beitragvon trebor am Mo Jun 01, 2009 3:36 pm

Titel: Trebor

bin seit dem 29.1.09 eigeloggt und stelle mich nun vor. Habe auch die COPD.Obwohl ich 80 Jahre alt bin, paßt mir diese Krankheit überhaubt nicht. Der Zustand ist z.Z. so, daß ich mit der Kranheit wohl zurecht käme. Aber das drumherum macht mich so mürbe. Meine Frau ist vor 9 Jahren gestorben, ich wohne alleine im Haus mit einem großen Garten. Ist natürlich mit Arbeit verbunden und sofort geht die Luft weg. Medikamentös bin ich wohl noch gut versorgt. Dabei ist mir aber klar, dieses wird mit Sicherheit nicht besser. Ich glaube, es ist gut, in einer Gruppe zu sein, die mit den gleichen Problemen zu tun hat. Wohne im Raume P.L. 45665. Allen ein gutes Befinden.
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Beitragvon ente998 am Mi Jun 03, 2009 9:23 am

Titel: Re: Trebor

Hallo Trebor.
Welches Stadium von COPD hast du??
Welche
Medikamente bekommst du?
Bist oder warst du Raucher?
Das es schwierig ist alleine ein Haus und Garten zu versorgen ist mir schon klar.Hast du niemand der dir zur Hand geht. (Kinder, Freunde oder eine bezahlte Hilfe)
Zu deiner Beruhigung, man kann sehr lange mit dieser Krankheit leben mit gewissen Einschränkungen natürlich. Vor allem viel frische Luft, aber da mangelt es dir ja nich.
Wenn möglich Gymnasik, Schwimmen, Radfahren.
Das hilft zumindest mir. Außerdem hab ich einen Hund und das zwingt mich tgl. mehrere Sunden zum Gassi gehn.
Zur Information
Ich habe Stadium drei, also schon fast am Sauerstoffgerät. Das allerdings schon 6 Jahre.
Zu meiner Schande muß ich gestehn, daß ich immer noch rauche Ich habe schon alles probiert um davon wegzukommen. Nichts zu machen.
LG Elisabeh
ente998
 
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Beitragvon trebor am Mi Jun 03, 2009 10:44 am

Titel: Re: Trebor

Hallo Elisabeth,
Danke für die Antwort. Gehe gleich auf die Fragen ein. Anfang des Jahres lautete die Diagnose COPD GOLD 2. Die Medikamente. 2mal tgl. mit dem Turbo Boy 56 Tropfen Emser Inhalationslösung + 5 Tropfen Salbuhexal inhalieren. Danach 1Hub Foster. Für die Nebenhölen 2xtgl. Syntaris. Mittags nehme ich von mir aus CC 600 in Wasser aufgelöst. Bei Atemnot setzt ich dann Salbutamol ein, jeweils 2 Hub. Vor jeder schweren Arbeit zur Vorbeugung, ansonsten nach Bedarf.Für die grobe Hausarbeit kommt einmal in der Woche am Vormittag eine Hilfe. Mit dem Rauchen habe ich mit 35, also vor 45 Jahren aufgehört. Bewegung bekomme ich im Garten und bei den täglichen Pflichten bestimmt genug. Nebenbei, ich hatte auch einen Herzinfarkt mit anschließender Herzoperation. Trotz dieser Dinge bin ich sehr positiv eingestellt und denke, daß alles seinen Gang geht. So versuche ich, in Allen das Beste zu suchen und finde es auch meistens. Hoffe, ich habe nichts vergessen,alles Gute,
Trebor.
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Beitragvon ente998 am Mi Jun 10, 2009 7:23 pm

Titel: Re: Trebor

Hallo Trebor
Mir war die letzten Tage nicht nach Schreiben zumute.
Mir gings einfach ganz besch.....
Nicht mal so wegen der Atemnot sondern ich brech mir öfter mal eine Rippe.
Ich habe Ostioperose und da genügt oft nur ein kräftiger Dauerhusten und schon ist es passiert.
Hast du auch morgentliche Hustenanfälle.
Das ist echt schlimm. Da meint man das letzte Stündlein hat geschlagen.
Aber ich denke mit Stufe 2 Gold (keiner weiß was Gold bedeudet) kannst du noch ein ziemlich unbeschwertes Leben führen.
Natürlich alles etwas langsamer und bedacher angehn, aber da gewöhnt man sich daran.
Ich nehme auch Sultanol-Spray zur Prophylaxe wenn ich weiß daß irgendetwas Belastendes auf mich zukommt.
Gruß Elisabeth
ente998
 
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Beitragvon trebor am Do Jun 11, 2009 4:50 pm

Titel: Re: Trebor

Hallo Elisabeth,
habe mich über Dein Schreiben gefreut. Danke. Daß es mir mit Gold 2 noch einigermaßen geht, sagte ich schon. Was "Gold"Jbedeutet, da habe ich mal gegooglt. Bei mir war es so, daß ich schon seit jahren Probleme mit der Luft hatte, die sich verschlimmerten. Es wurde einfach gedacht, die Luftnot käme von meiner Herzoperation. Bis ein Lungenfacharzt die copd. feststellte. Ich selber kam durch Zufall dahinter, gesagt hatte es mir keiner. Habe ein wenig Wissen von der Medizin und konnte dann gezielte Gespräche führen, wenn auch manchmal gegen Widerstand.
Mein morgendlicher Husten, es geht so.Sprühe dann immer Salbutamol, dann inhalieren + Cortison. Komme so noch über die Runden wobei mir Klar ist, es wird schlimmer. Wie gehst Du mit der Osteoporse um?. Muß doch sehr schmerzhaft sein. Hatte letztens vergessen zu erwähnen. Damit das Sekret, das sich in den Nebenhöhlen bildet, Nachts nicht in die Bronchien fließt, mache ich morgens eine Nasendusche mit Salzwasser. Ob es etwas bringt?.
Alles Gute für Dich und für alle an copd Erkrankten
Trebor.
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Beitragvon ente998 am Di Jun 16, 2009 9:17 am

Titel: Re: Trebor

Hallo Trebor
Danke der Nachfrage wegen meiner Ostioperose.
Man gewöhnt sich an alles.
Ich habe auch ein Bandscheibenleiden und bekomme aus diesem Grund schon sehr starke Schmerzmittel Tilidin)
Irgendwann in naher Zukunft werd ich nicht umhinkommen Morphinpflaster aufzukleben.
Aber diese Sachen treten in den Hintergrund, denn vorrangig beschäftige ich mich erst mal mit COPD :lol:
Ich habe jetzt das erste Mal in meinem Leben eine Kur beantragt, denn mein LFA meint, daß ich da ein intensives Atemtraining habe und einfach lerne besser mit der Krankheit umzugehn. Außerdem hoffe ich auf diesen Weg es wirklich zu schaffen mit dem Rauchen aufzuhören.
Also drück mal die Daumen.
LG Elisabeth :wink:
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Beitragvon trebor am Sa Jun 20, 2009 4:36 pm

Titel: Re: Trebor an Ente 998

Hallo Elisabeth,
habe Deine Zeilen sehr aufmerksam gelesen. Daß Du zur Kur fahren wirst, ist sehr gut. Gerade die Atemübungen sind wertvoll. Mit der sogenannten Lippenbremse sind, besonders bei Anstrengungen, kritische Momente zu überbrücken. Ich diesbezüglich war nicht zur Kur, kenne aber aus dem Yoga heraus Atemtechniken. Da bin ich auch der Meinung, hat man eine Krankheit die nicht heilbar ist, soll man sich mit dieser auseinander setzten. Selbst in Chefetagen ist bekannt; hast du einen Feind, arrangiere dich mit ihm. Es ist vielleicht gut, mal zu erwähnen, welche Erfahrungen ich aus dem Umfeld heraus mit Krankheiten gemacht habe. Nach meinem Herzinfarkt mit anschließender Herzoperation ( war ein Jahr in Kliniken und Kurhäusern unterwegs)war ein großer Teil der sog. Freunde weg. Etwas später bekam meine Frau den Alzheimer. Ich pflegte und betreute sie 9 jahre, bis ich ihr die Augen zumachte und die Hände faltete. Da blieb nicht mehr viel an Freunde. Der Rest erledigte sich, nachdem ich COPD Erkrankter bin. Das heißt, ich habe mir ein ganz neues Umfeld geschaffen, meine Krankheit akzeptiert und versuche, das Beste aus dieser Situation zu machen, denn diese Krankheit hat mich, die werde ich nicht wieder los. Werde auch nie wieder auf eine Frage hin sagen, ich bin Lungenkrank. Dann treten die Menschen gleich einen Schritt zurück. Ich habe es einfach an den Bronchien, fertig.
Ich hoffe, von Dir vor Deiner Kur noch irgendwo etwas zu lesen, wünsche Allen COPD Erkrankten viel Luft,
Trebor.
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Beitragvon ente998 am Do Jul 02, 2009 9:07 pm

Titel: Re: Trebor

Hallo Trebor
War jetzt einige Tage nicht zuhause.
Ich verstehe nicht daß du so schlechte Erfahrung mit deinen
Mitmenschen gemacht hast. Kann ich von mir nicht behaupten,vielleicht liegt es an meinem Beruf, denn ein großer Teil meiner Bekannten kommen aus der Altenpflege.
Die anderen haben alle volles Verständnis und es bestehen übrerhaupt keine Berührungsängste. Den wir sind ja nicht ansteckend. :lol:
Ich muß dir meine Hochachtung aussprechen, daß du deine Frau bis zum Tod gepflegt hast.
Denn ich weiß wie es ist mit Alzheimer-Patienten umzugehn.
Ich habe lange Zeit auf der geschlossenen Gerontopsychiatrie gearbeitet.
Nur wir hatten eben irgendwann Feierabend.
Von meiner Kur hab ich noch nichs gehört. Ich hoffe schon daß sie mir durchgeht.
Obs dus glaubst oder nicht. Ich hab mir schon wieder eine Rippe angebrochen.
Es ist echt zum heulen. Mein Haushalt wird total vernachläßigt.
Da ich ja einen Hud und eine Katze haben kannst du dir ja vostellen was da Haare zu beseitigen sind.
Aber mir fehlt im Moment die Kraft den Staubsauger zu betätigen und die ganzen Schmerzmittel machen schlapp und müde.
Ich hoffe wieder von dir zu hören und hoffe daß es dir gut geht.
LG Elisabeth :wink:
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Beitragvon trebor am Do Jul 09, 2009 5:18 pm

Titel: Re: Trebor

Hallo Elisabeth,
habe mich über Deine Nachricht gefreut. Aus solchen Kontakten sieht man immer wieder, daß das Schicksal einfach zuschlägt und man muß versuchen, damit Zurecht zu kommen und das leben noch lebenswert gestalten. Natürlich ict mir bewußt, wie blöd sich das in manchen Situationen anhört.
Daß Du dir wieder eine Rippe angebrochen hast, tut mir leid. Das sind doch starkr Schmerzen. Es ist gut. daß Du Deine Tiere hast, Tiere geben einem was.
Mit meinem Umfeld ist es wohl so. Ich bin aus der Generation, die in der Nachkriegszeit die Tuberkulose als Schrecken kennen gelernt hatte. Diese Angst sitzt bei vielen noch drin. Habe mir aber, wie erwähnt, ein Umfeld geschaffen, daß ich neue Freunde habe, die gut mit der Situation zurecht kommen. Ich bin zufrieden. Möchte aber doch eine Frage in den Raum stellen. Habe nie etwas vom Autogenem Training gelesen. Einmal war ein Mitglied des Forums. der in seiner Krankheit seinen Yoga- Lehrer gemacht hat und gut mit der Entspannung zurecht kam. Ich beherrsche das Autogene Training. Wenn ich Nachts Atemprobleme bekomme, gelingt es mir oft, Verkrampfungen zu lösen, wenn die Verschleimung natürlich nicht blockiert. Ich denke einfach, die Schäden dieser Krankheit sind nicht zurück zu nehmen. Also versuche ich, mit allen Möglichkeiten zu arbeiten.
Ich wünsche Dir eine schnelle Heilung der angebrochenen Rippe, eine schnelle Bestätigung Deines Kurantrags, das alle COPD Erkrankten viel Luft hben,

Trebor.
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