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Tagelang nach Asthmaanfall Atembeschwerden?

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Hallo,
Ich habe eine Frage bezüglich meines Asthmas. Ich bin Allergikerin gegen Gräßer und Pollen und habe allergisches Asthma.
Vor ein paar Tagen merkte ich das mir wieder total schwindelig wurde, ich wackelig auf den Beinen war, und meine Atemwege sich verengt hatten. Habe mich hingesetzt, musste Keuchen und Husten, hatte kurz davor mein Viana Forte inhaliert und Singuler genommen, habe dann mein Notfallspray (Salbutamol) benutzt. Nun habe ich das Problem, dass ich seit dem Asthmaanfall weiterhin Hyperventiliere, meine Atemwege verengt sind und trotz Medikamenten keine Besserung eintritt. Bei der kleinsten Aktivität (seien es auch nur die 5 Meter ins Bad) merke ich, dass ich total schlecht Luft bekomme, jedoch wenn ich sitze oder liege ist eine deutliche Besserung zu spüren.

Mein Anliegen ist:
1. Ist es normal das die Atemwege nach einem Asthmaanfall noch tagelang verengt sind?
Und
2. Was kann ich tun damit ich wieder ordentlich Atem kann, seien es Atemübungen ect.?

Hatte vor Wochen schon mal einen Anfall, bei dem ich kollabiert bin und deswegen in stationärer Krankenhausbehandlung war, damals hat es circa. 10 Tage gedauert bis ich wieder normal Atmen konnte.
nessa91
 
Beiträge: 1
Registriert: Mi Mai 20, 2009 9:03 pm

Beitragvon Moderator COPD am Do Mai 21, 2009 11:47 am

Titel: Re: Tagelang nach Asthmaanfall Atembeschwerden?

Hallo nessa 91, es ist natürlich typisch, wenn du in der Pollensaison Asthmabeschwerden bekommst. Deshalb solltest du natürlich extreme Belastungen durch Pollen in der Natur meiden. Doch wenn der Anfall da ist, nützen diese Ratschläge natürlich wenig.
Du hattest vor dem Anfall bereits Viani forte genommen sowie Singulair.
Nimmst du diese Mittel regelmäßig, also Viani forte z.B. 2 x tgl. und Singulair
(hilft ohnehin nicht bei jedem) 1 x tgl. Wenn dies dann nicht ausreichend ist kannst du Salbutamol mit 2, höchstens 4 Hub im Anfall zusätzlich nehmen. Wenn dann die Atmung weiter verengt ist, was du möglichst mit einem Peakflowmeter messen solltest, sind weitere Maßnahmen erforderlich, die aber ärztlich begleitet sein müssen, also Hausarzt, Facharzt oder Notarzt. Auf jeden Fall nicht hängen lassen,
sondern Hilfe in Anspruch nehmen.
Natürlich sind Atemübungen schon allein zur Beruhigung möglich, doch diese müssen gelernt sein, sonst hilft im Anfall dabei gar nichts.
Gruß MOD
Moderator COPD
 


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