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Stammbaumanalyse bei familiärem Darmkrebs?

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Guten Tag!

ich heiße Loredana, bin 37 Jahre alt und in meiner Familie sind schon mehrere Fälle von Darmkrebs aufgetreten. Ich habe jetzt gelesen, man soll eine Stammbaumanalyse machen bzw. machen lassen. Wie funktioniert das und wer kann so etwas durchführen? Ist das überhaupt nützlich?

Ich freue mich auf Nachricht.

Loredana
Loredana
 
Beiträge: 8
Registriert: Di Feb 23, 2010 9:36 am

Tag Loredana,

Es gibt DArmkrebsformen, die erblich bedingt sind. Daher lohnt sich sicher eine Stammbaumanalyse. Man kann auch genetische Tests machen lassen. Es gibt bestimmte Gendefekte, die mit dem erblichen DArmkrebs im Zusammenhang stehen. Man kann untersuchen, ob Du diese defekten Erbanlagen hast oder nicht. Daraus kann man dann schließen, wie groß dass Risiko ist, dass Du eventuell auch DArmkrebs bekommst.

Grüße

Fred
FredFeuer
 
Beiträge: 1
Registriert: Mi Feb 24, 2010 8:40 am

Tach auch,

mit einer Stammbaumanalyse schlüsselt man auf, welche Mitglieder in der Familie (engere und weitere Verwandtschaft) Darmkrebs bzw. -polyen u. ä. haben/hatten, mit Erkrankungsalter, -jahr etc. Anhand dieser Aufstellung kann man dann ermitteln, wie groß das eigene Erkrankungsrisiko für Darmkrebs ist. Das ist auf jeden Fall nützlich, Loredana! Besonders wichtig ist dabei natürlich, dass die Angabe zu den nahen Verwandten (Eltern, Geschwister etc.) möglichst genau sind, sonst stimmt hinterher das Ergebnis nicht. Im Netz gibt es verschiedene Angebote, wo man online selbst so eine Analyse machen kann.

Good luck,

Bono
Bono1961
 
Beiträge: 83
Registriert: Do Feb 25, 2010 9:54 am

Hallo!

Vielen Dank! Ich habe das STammbaum-Aanlyse-Tool im Netz gefunden und es benutzt: Gehöre anscheinend zu den Hochrisiko-Personen (:-((

Wie gehts denn nun weiter?

Loredana
Loredana
 
Beiträge: 8
Registriert: Di Feb 23, 2010 9:36 am

Tach, Loredana,

Du solltest einmal im Jahr eine Darmspiegelung (Koloskopie) machen lassen, damit, wenn Krebs oder Vorstufen auftreten, diese frühzeitig behandelt werden können. Es gibt auch genetische Beratungsstellen, da kannst Du vielleicht noch genauer erfahren, wie hoch Dein Risiko ist. Es gibt so eine Beratungsstelle z. B. an den Unis Bonn, Dresden und Düsseldorf, aber wohl auch noch in anderen Städten. Geh doch da mal hin!

Gruß,

Bono
Bono1961
 
Beiträge: 83
Registriert: Do Feb 25, 2010 9:54 am

Guten Tag, Bono!

Danke für Deine Tipps. ich habe einen Termin zur Darmspiegelung gemacht und werde zu so einer genetischen Beratungstelle gehen (Termin steht auch schon fest). Dann weiß ich genau Bescheid. Ich werde mich dann wieder melden und Dir berichten, was sich ergeben hat. Hoffentlich nichts Schlimmes .....

Viele Grüße von
Loredana
Loredana
 
Beiträge: 8
Registriert: Di Feb 23, 2010 9:36 am

Hallo!

kann mir vielleicht jmd. sagen, ob auch schon Kinder aus Hochrisikofamilien regelmäßig auf Vorstufen von Darmkrebs untersucht werden müssen? Jetzt, wo ich weiß, dass ich wahrscheinlich die Anlagen für den Krebs trage, frage ich mich natürlich, ob meine Kinder (3 und 5 Jahre) auch schon gefährdet sind.

Loredana
Loredana
 
Beiträge: 8
Registriert: Di Feb 23, 2010 9:36 am

Tag, Loredana!

wie das mit Kindern aussieht, weiß ich nicht genau. Aber das können die bei der genetischen Beratungsstelle Dir sicher genauer sagen. Wahrscheinlich wird bei Deinen Kindern gleich auch ein Gentest gemacht, jedenfalls würde ich das nachfragen!

Grüße und schönes Wochenende

Bono
Bono1961
 
Beiträge: 83
Registriert: Do Feb 25, 2010 9:54 am

Guten Tag, Bono!

ich habe es gemacht, wie Du vorgeschlagen hattest. Auch die Kinder werden getestet! Sobald wir die Ergebnisse haben, komme ich wieder rein und berichte Näheres. Danke schon einmal vorab für Deine Unterstützung!

Lore
Loredana
 
Beiträge: 8
Registriert: Di Feb 23, 2010 9:36 am

Hallo!

Also hie nun mein Bericht über die Ergebnisse der Untersuchungen: Wir gehören alle zur Hochrisikogruppe. Ich hatte das schon erwartet. Ich werde mich nun bei der deutschen Krebshilfe beraten lassen, die haben ein spezielles Projekt zum Thema familiärer Darmkrebs und machen dazu Beratung, hat man uns gesagt. Für die Kinder besteht wohl erst einmal nicht so eine große Darmkrebsgefahr. Aber wir werden natürlich alles daran setzen, gegen das erhöhte Risiko anzugehen: gesunde Ernährung, Bewegung, Lebensführung etc.

Liebe Grüße

Loredana
Loredana
 
Beiträge: 8
Registriert: Di Feb 23, 2010 9:36 am

Tach Loredana,

finde es gut, dass Du die Diagnose "Hochrisikogruppe" so gefasst aufnimmst. Bloß immer regelmäßig zur Kontrolle - am besten auch die Kinder schon frühzeitig. Was imemr man dabei findet, kann im Frühstadium gut behandelt werden. Wünsche euch alles Gute und eine möglichst lange Zeit ohne positive Befunde.

Bono
Bono1961
 
Beiträge: 83
Registriert: Do Feb 25, 2010 9:54 am


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