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Sehr starke Beschwerden. Ist Xolair eine Lösung?

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Guten Abend.

Ich habe da eine Frage bezüglich Xolair.
Zuerst aber ein wenig über meinen Krankheitsverlauf.
Ich bin jetzt 28 Jahre alt und leide seit meinem 6ten Lebensjahr unter sehr starken Asthma. Im Laufe der Jahre hat sich das Krankheitsbild immer weiter verschlechtert. Jetzt leide ich neben allerg. Asthma noch an einer chronischen Brochenentzündung.
Die Allergien sind gegen Gräserpollen, diverse Frühblüter, Tierhaare, Erdnüsse und Staub.

Mit ca. 6 Jahren wurde über einige Jahre eine Hypersensibilisierung veruscht - ohne jeden Erfolg.

Heute bekomme ich folgende Medikamente.
Morgens: Singulair 10mg, Decortin 20mg (teilw. bis 50mg), Pulmicort, Spiriva.
Mittags: Pulmicort
Abends: Singulair 10mg, Decortin 20mg (teilw. bis 50mg), Pulmicort, Spiriva.
Wenn die Beschwerden sehr stark sind, das sind sie sehr oft, beamte ich mich noch mit Atrovent.

Bei einem Krankenhausaufenthalt wurde bei einer Untersuchung ein schwerer Staphylococcus-Befall festgestellt, welcher auch behandelt wurde.

Mein Verbrauch von Berotec ist, vorsichtig ausgedrückt, enorm. An manchen Tagen kann ich keine 10 Meter laufen ohne in erhebliche Atemnot zu kommen. Der Peak Flow ist sehr oft jenseits von gut und böse, der Lungenfunktionstest ist indiskutabel.
Praktisch alle 2-3 Wochen bin ich kaum arbeitsfähig (Bürojob) und falle über Tage aus, da selbst waschen und anziehen zuviel Belastung sind.
Das ganze ist mit zähem, gelben Auswurf verbunden, der zuweilen auch leicht blutig ist. Hinzu kommen starke Schmerzen in der Lunge beim Husten.
Eine Lungenentzündung wurde nicht entdeckt.
Der Allergologe und Lungenfacharzt verabreicht dann über mehrere Tage intravinös stark dosiert Cortison und Theophillin. Das schlägt mir allerdings immer sehr stark auf den Kreislauf. Der Ruhepuls liegt teilweise bei 160.
Die Hände zittern ständig sehr stark und ich bin extrem nervös, launisch und reizbar - mitunter depressiv.

Die Lebensqualität ist enorm eingeschränkt, so sehr, dass ich mich schon in psychologische Behandlung begeben musste, da das ständige "Leiden" sehr auf mein Gemüt schlägt. Mittlerweile werde ich in der Notaufnahme vom Krankenhaus schon geduzt.

Mein Lungenfacharzt hat mir vor einigen Tagen das Mittel Xolair empfohlen. Der Preis ist zwar hoch, spielt aber als Privatpatient nicht die Rolle.
Allerdings bin ich sehr skeptisch weil ich den Satz: "Es gibt da ein ganz neues Mittel" schon sehr oft gehört habe.
Könnt ihr mir vielleicht noch Tipps geben, wie ich mit der Empfehlung umgehen sollte, bzw. wie ich meine Lebensqualität zumindest ein Stück weit wieder herstellen könnte? Oder habt ihr noch andere Tipps für mich?

Vielen Dank.
Jens1982
 
Beiträge: 1
Registriert: Di Okt 05, 2010 6:11 pm

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