von Margot am So Mai 30, 2010 10:46 pm
Hallo
Ich bin ganz neu hier im Forum...
Mein Vater 70 J. hatte vor 1 1/2 Wochen wie herausgefunden den 2. Schlaganfall. Er konnte nach diesem Anfall schleppend Sprechen und auch mehr oder weniger gehen. Eine Woche später im Spital während dem Essen hatte er den 3. Anfall. Diesmal traf es ihn einiges stärker. Er ist linkseitig gelähmt und hat Störung beim Schluckreflex und natürlich ebenfalls ist seine Sprache weg. D.h. er kann ein ziemlich undeutliches ja und nein. Er gibt auf ja/nein-Fragen Antwort sei es durch Kopfbewegung oder undeutlicher durch die Sprache.
Als wir ihn am Mittwoch nach dem starken Anfall gesehen haben, konnte er nichts mehr. Er hat mit der rechten Hand gedrückt und ganz leicht die Augen geöffnet. Das war alles.
Wir als Angehörige sehen dies als Fortschritt an, Pflegepersonal und Aerzte sehen dies nicht ganz so euphorisch wie wir, was sehr demotivierend ist.
Sie meinen es müsse in den nächsten Tagen Fortschritte geben sonst sei es nicht gut
Wenn man nachfragt wie es ihm gehe, kommt die Antwort: Unverändert! Es ist doch nicht unverändert. Am Samstag hat die Therapeutin und das Pflegepersonal ihn aufgestellt und er ist ganz kurze Zeit selber gestanden.... ist das nichts?
Ich als Laie verstehe diese Aussage nicht. Wie weit sollten den die Fortschritte sein? Reichen die nicht??? Die Aerzte sind sehr verhalten mit Aussagen!!! Kann mir jemand helfen...
Ich bin mit der ganzen Situation total überfordert und habe nur noch Fragen über Fragen....