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Risikoschwangerschaft nach Gebärmutterhalskrebs?

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Grüße!
Bei meiner Schwester wurde im letzten Jahr Gebärmutterhalskrebs festgestellt und operativ erfolgreich entfernt. Gott sei Dank! Da sie noch relativ jung ist, möchte sie natürlich noch eine Familie gründen. Ihre Frauenärztin spricht von einer Risikoschwangerschaft, da ihr halt ein Stück entfernt wurde. Und jetzt wirklich ernsthaft gemeint (bitte nicht lachen!!!): Irgendwo im Netz las ich mal die Info, dass dann während der Schwangerschaft einfach zugenäht wird. Entweder hat man mich da kräftig vera... oder ist dem tatsächlich so? Kann ich kaum glauben!

Hat da jemand Informationen, wie eine Schwangerschaft in solch einem Fall möglichst risikoarm ablaufen kann?

Danke!
köln65
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Beitragvon Rolf am Do Jun 21, 2007 1:17 pm

Wenn Dich einer verarscht hat hat der einen ganz seltsamen Sinn für Humor. Leute gibts?!
Rolf
 
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Beitragvon Coco am Do Jun 21, 2007 2:09 pm

Nicht man, sondern die Gebärmutter wird tatsächlich zugenäht, da nach einer solchen Operation der "natürliche Verschluss", nämlich der Muttermund, nicht mehr da ist. Zur Geburt wird die Gebärmutter dann wieder geöffnet. So kann frau ein Kind bekommen, obwohl der Muttermund fehlt.
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Beitragvon köln65 am Do Jun 21, 2007 2:11 pm

Dir ist also auch nix derartiges bekannt?!

Weiß leider nicht mehr, wo ich das gelesen habe. Es war aber definitiv nicht irgendwie Bild-Zeitungs-Niveau!!!

Werde da nochmal recherchieren!

Ciao,
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Beitragvon köln65 am Do Jun 21, 2007 2:14 pm

Coco hat geschrieben:Nicht man, sondern die Gebärmutter wird tatsächlich zugenäht, ...


Ähm, das war mir schon klar, dass da nicht "man" zugenäht wird...
Aber es ist schon gut, da ne Bestätigung zu bekommen, dass es so sein KÖNNTE. Hast Du noch irgendwelche Infos, worauf "man" da noch im Laufe der Schwangerschaft achten muss?
köln65
 
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Beitragvon kleene am Di Jul 03, 2007 8:40 pm

Hallo köln65,

da bei mir im Juni Gebärmutteralskres diagnostiziert wurde habe ich sehr viel im Internet recherchiert und bin auf den verschiedensten Seiten gelandet. Das mit dem "zunähen" kann gemacht werden muss aber nicht zwangsläufig der Fall sein. So wie ich das verstanden habe wird dann eine Cerclage eingesetzt (kann man sich ungefähr so vorstellen als wenn man ein Gummiband um einen Tüte bindet um sie zu verschliebßen) damit wird der Muttermund verschlossen. Es wird gemacht damit das Gewebe das Gewicht vom Kind halten kann. Somit soll eine Früh- bzw. Fehlgeburt verhindert werden. Weiterhin kann es bei einer Schwangerschaft nach der OP dazu kommen, dass sie sich sehr früh schonen muss, also viel Ruhe, viel liegen, nicht schwer heben und so weiter. Die Gefahr von Fehl- und Frühgeburten ist natürlich auch gegeben. Wenn du bei Google Cerclage eingibst findest du Seiten auf denen das mit dem "zunähen " nachlesen kannst. Um mehr allgemeine Infos zu bekommen kannst du Suchwörter wie Konisation, Gebärmutterhalskrebs oder auch Trachelektomie eingeben. Ich hoffe ich konnte Dir helfen.
Und wie gesagt ich habe mir die Infos aus dem Internet geholt da man nach dem Befund irgendwie alleine da steht.

Die Kleene
Es hilft wirklich darüber zu reden auch wenn es schwer fällt!!!
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Beitragvon köln65 am Mi Jul 04, 2007 1:01 pm

Hallo, "Kleene"!

Vielen, vielen Dank für Deine Antwort. Da habe ich ja jetzt erstmal wieder ein paar Anhaltspunkte und Stichwörter, an denen ich mich nun im Netz weiterhangeln kann. Würde mich ja schließlich auch freuen, wenn ich Onkel werden kann und vor allem dann auch Mutter und Kind wohlauf sind!

Nochmal ´nen Riesendank!

Gruß aus Kölle *mistwetterhier* ;-)
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Beitragvon kleene am Mi Jul 04, 2007 3:57 pm

Hallo köln65

Kein Problem und wenn Du noch Fragen hast dann schreib einfach. Bin allerdings nicht mehr lang da da ich nächsten Mittwoch für die nächste OP ins Krankenhaus muss und dann eventuell REHA.

Also noch viel Erfolg beim stöbern.

Die kleene
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Beitragvon köln65 am Do Jul 05, 2007 8:37 am

Liebe Kleene!

Ich drücke Dir ganz fest die Daumen!!!

Gruß aus Kölle
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