Aktuelle Infos zum Thema Krebs

Hier erhalten Sie Informationen zu klinischen Studien, Krankheitsbildern, möglichen Therapien und neuesten Forschungserkenntnissen:

Zu den onkologischen Informationen

Reha nach Krebs OP

Moderatoren: Moderator, Moderator, Moderator, Moderator

Beitragvon teddy am Mi Aug 08, 2007 10:33 am

Titel: Reha nach Krebs OP

Hatte im letzten Jahr eine "Krebs OP". Danach war ich auch zur Reha. Dort waren einige die schon zum 2. mal dort waren. Man hat mir erzählt das man in den ersten 3 Jahren, jährlich eine Reha bekommt. Wovon hängt das ab? Vom Kostenträger oder dem Krebsstadium? Vielleicht kann mir ja jemand von euch helfen.
Gruss, teddy
teddy
 
Beiträge: 1
Registriert: Di Jul 10, 2007 9:12 pm

Beitragvon Babs am Mi Aug 08, 2007 5:21 pm

Das hängt weder vom Kostenträger noch vom Krebsstadium ab. Die erste REHA nach der Primärtherapie ist keine REHA, sondern die AHB. Die AHB wird vom Sozialdienst im Krankenhaus beantragt und der Kostenträger darf sie nicht ablehnen. Bei der 2. und 3. REHA muss man selber aktiv werden, d.h. einen Antrag stellen und der Arzt muss den Antrag begründen. Es kommt vor, dass der Antrag abgelehnt wird, dann sollte man unbedingt Widerspruch einlegen, danach wird die REHA (in den meisten Fällen) genehmigt. Einen gesetzlichen Anspruch auf die 2., 3. und weitere REHAs haben Krebskranke leider nicht.

Babs
Babs
 
Beiträge: 1021
Registriert: Di Jun 26, 2007 9:38 am
Wohnort: Stuttgart

Hi Babs,

Du scheinst Dich ja gut auszukennen. Hast Du eine ahnung, ob man sich den Ort der AHB bzw. der REHA aussuchen kann? Meine Mutter hatte eine Krebs-OP und wir hätten ganz gern, dass sie nicht soweit weg kommt, damit wir sie besuchen können. Sie hat doch sonst niemanden mehr und mit meinen kleinen Kindern kann ich nicht quer durch die REpublik reisen.

Tschüss,

Uschi
Uschi Baumeister
 
Beiträge: 2
Registriert: Do Aug 16, 2007 9:46 pm

Beitragvon Babs am Fr Aug 17, 2007 5:37 pm

Hallo Uschi,

ja, den Ort kann man sich aussuchen, d.h. die Sozialstation im Krankenhaus (= zuständig für die AHB) fragt nach persönlichen Wünschen (sollten die Sozialarbeiter ausnahmsweise nicht fragen, ruhig selber sagen!). Zwei Bedingungen: die Klinik muss eine entsprechende Abteilung haben (Krebs wird nicht überall behandelt) und die Klinik hat Verträge mit der für Deine Mutter zuständigen Krankenkasse bzw. Rentenversicherung. Aber das wissen die Sozialarbeiter. Die Zusage klappt manchmal nicht, es gibt nämlich Kliniken, wo man auf einen freien Platz warten muss - das betrifft aber vor allem Kliniken, wo (junge) Frauen ihre kleinen Kinder mitnehmen dürfen. Bei einer Wunschklinik in der Nähe klappt es dagegen fast immer! Die meisten Frauen (und auch Männer...) wollen nämlich weit weg, es gibt relativ wenig Kranke, die in der Nähe bleiben wollen.

Viele Grüße
Babs
Babs
 
Beiträge: 1021
Registriert: Di Jun 26, 2007 9:38 am
Wohnort: Stuttgart

Beitragvon Uschi Baumeister am Di Aug 21, 2007 10:34 am

Titel: tausend Dank

hallo Babs,

tausend Dank für Deine nachricht. Prima, dass Du rat weisst. Inzwischen haben wir auch eine geeignete Klinik gefunden, die ganz gut zu erreichen ist. Jetzt klappt das auch mit Mutters Betreuung dort besser. obwohlich denke, dass sie dort gut aufgehoben sein wird. Seit Vater tot ist, kriegt sie aber öfters depressive Anfälle und verlassenheitsängste. Da ist es gut, dass ich hinfahren kann, wenn es akut wird. habe jetzt gehört, dass es vor Ort auch gute psychologische Betreuung gibt, vielleicht kriegen das gleich mit in den Griff.

Liebe Grüße

uschi
Uschi Baumeister
 
Beiträge: 2
Registriert: Do Aug 16, 2007 9:46 pm


Zurück zu Krebs - Krebs allgemein

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

Kliniken in Ihrer Nähe

Ohne Rezept - ohne Risiko?

Mehr als die Hälfte aller Medikamente können rezeptfrei gekauft werden. Gerade in diesen Fällen ist das geflügelte Wort: "Fragen Sie Ihren Apotheker" besonders wichtig, denn was wirksam ist, kann auch unerwünschte Wirkungen haben oder andere Medikamente beeinflussen.

Sehstörung durch Zucker-Schwankung

In den ersten drei bis sechs Monaten nach Beginn einer Insulintherapie sollten sich Diabetiker keine neuen Brillengläser anpassen lassen. Den Grund erläutert die Diabetologin Dr. Petra Ott aus Dippoldiswalde im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber".

Erst zuckerkrank, dann dement?

Wer an Diabetes leidet, entwickelt im Alter eher eine Demenz als Menschen mit gesundem Stoffwechsel. Das hängt zum einen damit zusammen, dass hohe Zuckerspiegel auf Dauer die Blutgefäße im Gehirn schädigen. Zum anderen gibt es Hinweise darauf, dass das Zucker-Hormon Insulin auch die Arbeit der Gehirnzellen direkt beeinflusst. Möglicherweise können auch häufige, schwere Unterzuckerungen eine Demenz fördern, da Zucker für die Gehirnzellen die wichtigste Energiequelle ist.

Trügerische Schönheit

Buchsbaum, Oleander, Ilex, Maiglöckchen, Herbstzeitlose, Goldregen, Alpenrose - nur eine kleine Auswahl der Gartenpflanzen, deren Blüten oder Blätter gefährliche Stoffe beinhalten. Erwachsene sind in aller Regel ohnehin nicht gefährdet, deren Pflanzenteile zu essen. Eltern sollten aber genau wissen, was in ihrem Garten wächst. Wenn plötzliche Übelkeit bei einem Kind nahelegt, dass es draußen genascht haben könnte, hilft es dem Giftnotruf, wenn die Experten wissen, was infrage kommen kann.

Meine Gesundheit ist auch meine Sache

Für ihre Gesundheit können Menschen einiges selbst tun. Gesundheitspolitiker, Mediziner und Krankenkassenvertreter werden nicht müde, dies immer wieder zu betonen. Entscheidend sind beispielsweise ein gesunder Lebensstil und die regelmäßige Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen. Der stete Appell an die Eigenverantwortlichkeit scheint nicht vergeblich.