Aktuelle Infos zum Thema Darmkrebs

Hier erhalten Sie Informationen zu klinischen Studien, Krankheitsbildern, möglichen Therapien und neuesten Forschungserkenntnissen:

Zu den Darmkrebs Informationen

Reha nach Darmkrebs

Moderatoren: Moderator, Moderator, Moderator, Moderator

Beitragvon Don am So Jun 14, 2009 10:22 pm

Titel: Reha nach Darmkrebs

N'Abend Leute,

bin 52 Jahre alt und habe gerade eine erfolgreiche Dickdarmkrebs-OP hinter mich gebracht und sitze zum erstenmal wieder am Laptop. Wie es jetzt mit der Reha weitergeht, weiß ich noch gar nicht. Wisst Ihr, wie das alles läuft. Habe gehört, das wird alles vom Krankenhaus aus organisiert - stimmt das? Um was muss ich mich selbst kümmern?

Tät mich echt freuen, von Euch Unterstützung zu bekommen!

DonCaruso
Don
 
Beiträge: 1
Registriert: So Jun 14, 2009 10:16 pm

Beitragvon Derklaus49 am Mo Jun 15, 2009 10:05 am

Titel: Re: Reha nach Darmkrebs

Tag DonCaruso!

Also: Für eine Anschlussheilbehandlung (AHB) muss man ein spezielles Antragsformular ausfüllen, das bekommt man im Krankenhaus und die übernehmen auch die WEiterleitung an den Kostenträger (Deutsche Rentenversicherung, Krankenkassen o. ä.). Würde ich auf jeden Fall nachfragen und beantragen lassen, ist extrem wichtig, gerade nach Darmkrebs. Wenn Du später in die Reha willst, kannst Du das Antragsformular normalerweise bei Deiner Krankenkasse bekommen. Wundert mich aber, dass die im Krankenhaus noch nicht auf Dich zugekommen sind. Hak da auf jeden Fall nach, damit Du möglichst schnell eine AHB bekommst.

Schönen Tag! Alles Gute wünscht

Der Klaus
Derklaus49
 
Beiträge: 1
Registriert: Mo Jun 15, 2009 9:54 am

Beitragvon DocUlf am Mi Jun 17, 2009 7:49 am

Titel: Re: Reha nach Darmkrebs

Liebe Leute,

eine AHB ist nach Darmkrebs unbedingt angeraten. Über die Rentenversicherungsträger werden insgesamt innerhalb von zwei Jahren sogar zwei Maßnahmen akzeptiert. Für Stomapatienten ist es sowieso absolut wichtig, dass sie nach der OP genaue Anleitung bekommen, wie sie mit der neuen Situation umgehen sollen, welche Versorgung die richtige ist etc. Der Umgang damit wird in der Reha vermittelt.- Aber auch für Darmkrebspatienten, die kein Stoma haben, ist eine AHB hilfreich und sollte auf jeden Fall in Anspruch genommen werden: Nicht nur die körperlichen und funktionellen Probleme können in der Reha aufgearbeitet werden, sondern auch die psychischen und sozialen Aspekte der Erkrankung werden hier aufgegriffen. Das erleichtert einem den Wiedereinstieg in das Leben enorm. Ernährungsberatung, Physiotherapie, Entspannungsmaßnahmene etc. werden außerdem dort angeboten bzw. verordnet. Ich kann Dir nur raten, DonCaruso: Wahrnehmen! Aber wahrscheinlich ist man im Krankenhaus inzwischen sowieso schon auf dich zugekommen. - Good luck!!

Ulf

Ulf.
DocUlf
 
Beiträge: 1
Registriert: Mi Jun 17, 2009 7:40 am

Beitragvon Bibbi am Mi Jun 17, 2009 10:22 am

Titel: Re: Reha nach Darmkrebs

Hallo DonCaruso,
und herzlich willkommen hier im Forum. Ich bin seit 2005 an einem Colon-Ca erkrankt. Nach mener Op mit Anlage eines endständigen Stomas war ich auch zur AHB und das hat mir sehr geholfen. Einmal bekam ich sehr viel nützliche Tips im Umgang mit dem Stoma und zum Anderen half mir die Therapie dort schnell wieder auf die Beine zu kommen. Der Antrag zur AHB wurde schon im KKH gestellt und 14 Tage nach Entlassung hatte ich dann die Zusage und bin auch schon gefahren.
Ich wünsch dir weiterhin alles Gute und viel Kraft und lass mal wieder von dir hören!
LG Bibbi
Bibbi
 
Beiträge: 84
Registriert: Mo Jul 14, 2008 2:33 pm
Wohnort: Thüringen

Beitragvon Liliane am Do Jun 18, 2009 9:16 am

Titel: Re: Reha nach Darmkrebs

Guten Tag, liebe Forumsmitglieder!

ich bin Liliane, DonCarusos Frau, und will Euch sagen, dass Ihr es geschafft habt, meinen "störrischen" Mann für eine Reha zu begeistern. Vielen, vielen Dank dafür! Wie Männer so sind, wollte er nämlich am liebesten nur nach Hause und nichts mehr von Darmkrebs hören. Verdrängung halt. Durch Euren Zuspruch hat er sich jetzt nochmal intensiver mit seiner Erkrankung befasst und ist nun bereit, das bestmögliche für seine Gesundheit zu tun und sich im Rahmen der Reha weiteren Rat einzuholen. Der Antrag ist jetzt über das Krankenhaus gestellt und wir wollen sehen, dass er so schnell wie möglich einen Rehabeginn bekommt. Für euch alle die besten Wünsche, auch von meinem DonCaruso!

Eure Liliane
Liliane
 
Beiträge: 7
Registriert: Do Jun 18, 2009 9:08 am

Beitragvon Bibbi am Fr Jun 19, 2009 9:07 am

Titel: Re: Reha nach Darmkrebs

Hallo Liliane!

Vielen Dank für deine Rückmeldung. Freut mich, dass wir etwas Gutes für deinen Mann tun konnten. Glaub mir, es es ist die richtige Entscheidung zur Reha zu fahren. Man kann sich mit Betroffenen und Medizinern austauschen und lernt so viel besser mit seiner Erkrankung umzugehen. Ich wünsche deinem Mann viel Erfolg bei der Kur und alles gute für euch! Lasst mal wieder was von euch hören.
Liebe Grüsse Bibbi :D
Bibbi
 
Beiträge: 84
Registriert: Mo Jul 14, 2008 2:33 pm
Wohnort: Thüringen

Beitragvon Liliane am Di Jun 23, 2009 8:51 am

Titel: Re: Reha nach Darmkrebs

Hi Bibbi und Ihr anderen,

Don ist jetzt in der Reha und ist glücklich, dass er sich dafür entschieden hat. Der Austausch mit anderen Betroffenen (vor allen Dingen mit den männlichen Leidensgenossen natürlich) tut ihm total gut. Bin schon gespannt, mit welchen neuen Ideen und Einstellungen ich ihn antreffen werde. Mache mich einstweilen hier noch ein wenig weiter schlau. Habe hier jmd. kennengelernt, der mir hoffentlich noch etwas mehr zum Thema unterstützende Therapei erzählen wird, der Anfang klang jedenfalls schonmal gut. Ich hoffe, da kommen noch ein paar Hinweise hinterher.

Euch allen eine schöne Woche!

Küsschen,

Liliane (:-)))
Liliane
 
Beiträge: 7
Registriert: Do Jun 18, 2009 9:08 am


Zurück zu Darmkrebs

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

Kliniken in Ihrer Nähe

Ohne Rezept - ohne Risiko?

Mehr als die Hälfte aller Medikamente können rezeptfrei gekauft werden. Gerade in diesen Fällen ist das geflügelte Wort: "Fragen Sie Ihren Apotheker" besonders wichtig, denn was wirksam ist, kann auch unerwünschte Wirkungen haben oder andere Medikamente beeinflussen.

Sehstörung durch Zucker-Schwankung

In den ersten drei bis sechs Monaten nach Beginn einer Insulintherapie sollten sich Diabetiker keine neuen Brillengläser anpassen lassen. Den Grund erläutert die Diabetologin Dr. Petra Ott aus Dippoldiswalde im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber".

Erst zuckerkrank, dann dement?

Wer an Diabetes leidet, entwickelt im Alter eher eine Demenz als Menschen mit gesundem Stoffwechsel. Das hängt zum einen damit zusammen, dass hohe Zuckerspiegel auf Dauer die Blutgefäße im Gehirn schädigen. Zum anderen gibt es Hinweise darauf, dass das Zucker-Hormon Insulin auch die Arbeit der Gehirnzellen direkt beeinflusst. Möglicherweise können auch häufige, schwere Unterzuckerungen eine Demenz fördern, da Zucker für die Gehirnzellen die wichtigste Energiequelle ist.

Trügerische Schönheit

Buchsbaum, Oleander, Ilex, Maiglöckchen, Herbstzeitlose, Goldregen, Alpenrose - nur eine kleine Auswahl der Gartenpflanzen, deren Blüten oder Blätter gefährliche Stoffe beinhalten. Erwachsene sind in aller Regel ohnehin nicht gefährdet, deren Pflanzenteile zu essen. Eltern sollten aber genau wissen, was in ihrem Garten wächst. Wenn plötzliche Übelkeit bei einem Kind nahelegt, dass es draußen genascht haben könnte, hilft es dem Giftnotruf, wenn die Experten wissen, was infrage kommen kann.

Meine Gesundheit ist auch meine Sache

Für ihre Gesundheit können Menschen einiges selbst tun. Gesundheitspolitiker, Mediziner und Krankenkassenvertreter werden nicht müde, dies immer wieder zu betonen. Entscheidend sind beispielsweise ein gesunder Lebensstil und die regelmäßige Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen. Der stete Appell an die Eigenverantwortlichkeit scheint nicht vergeblich.