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PSA erhöht,Biopsie!

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Beitragvon Eisblume am So Feb 01, 2009 11:39 am

Titel: PSA erhöht,Biopsie!

Hallo zusammen,

ich bin ganz neu hier und möchte erstmal ein "herzliches Hallo"an alle sagen!

Mein Vater leidet seid Jahren an einer Prostatavergrösserung und ging regelmässig zur Vorsorge und PSA Test!
Vor 4 Wochen lag der PSA Wert über der Norm,bei 6 ca.Mein Vater ist 64 Jahre alt!
Er holte sich noch eine Zweitmeinung eines anderen Urologen ein und dieser stellte per Ultraschall einen wirklich grossen dunklen Fleck fest!Er riet ihm zur Biopsie!Das macht mir richtig Angst!Was kann dieser dunkle Fleck bedeuten?
Nun wird nä.Woche diese Biopsie durchgeführt.
Kann mir vll.jemand einen Rat geben,ob das sehr schmerzhaft ist?Und ob es auch wirklich sinnvoll ist?
Und vorallem welche Medikamente könnte er nach der Biopsie einnehmen,die seine Schmerzen am besten stillen?Es wird im Krankenhaus durchgeführt,er darf aber nach ein paar Stunden wieder nach Hause!Ich mache mir grosse Sorgen um meinen Vater,er war nie ernsthaft krank in seinem Leben und er jammert auch nie!Aber ich möchte einfach alles für ihn tun,was in meiner Macht steh!
Die neue Gesundheitsreform lässt auch Angst in mir erwachen,ob man als Kassenpatient auch noch gut versorgt wird!
Ich habe so viele Fragen!Wie lange dauert es,bis man das Ergebnis der Biopsie bekommt?Was,wenn Komplikationen nach der Biopsie auftreten?
Ich bin dankbar über jeden Rat und Tipp.

Vielen Dank
Eisblume
Eisblume
 
Beiträge: 1
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Beitragvon Manfred Seitz am So Feb 22, 2009 12:39 pm

Titel: Re: PSA erhöht,Biopsie!

Hallo,
mein PSA-Wert lag bei 4,7. Mein Urologe wollte sofort eine Biopsie vornehmen.
Nach einer erneuten PSA Untersuchung 5,7 habe ich mich für eine Biopsie ent-
schieden. Diese wurde in der Praxis des Urologen gemacht, war nach Betäubung
schmerzlos. Von 12 Stanzen waren auf einer Seite 2 schlechte dabei.
Ich habe mich zur OP in Hamburg-Eppendorf entschloßen. Dort wurde ich einseitig Nervschonend operiert. (Bauchschnitt) Die OP verlief sehr gut. Ich konnte sofort nach der Katheder-Entfernung das Wasser halten. Mit der Potenz
habe ich jedoch Propleme. Bei mir wurde innerhalb der Prostatakapsel ein Krebsgeschwür von 17mm entfernt. Nach Auskunft der Ärzte müßte ich vom
Prostata-Krebs befreit sein. Ich bin 64 Jahre alt.
Gruß
Hoffnung
Manfred Seitz
 
Beiträge: 11
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Wohnort: 91249 Weigendorf/Bayern

Beitragvon Pepsi am Sa Feb 28, 2009 7:05 pm

Titel: Re: PSA erhöht,Biopsie!

Hallo Eisblume,
deine Angst ist unbegründet- die Gesundheit und die Vorsorge einer " Biopsie ist nicht gefährdet. Ohne eine klare Aussage zu machen, vermute ich einmal, dass ein Prostata-Ca. ( Karzinom -bösartiger Tumor ) enstanden ist. dies ist eine Vermutung- die nur durch eine " Biopsie " nachweisbar gemacht werden kann.
Das ist die Faustregel. Vor der Biopsie werden deinem Vater " Antibiotika " verabreicht in Form von etwa 4 Tabletten um eine weitere Entzündung zu vermeiden ( eventuelle Nachblutung nach der Stanzung ) zu vermeiden.
Kann dir aus meiner Erfahrung berichten, dass keinerlei Nachwehen enstanden sind- Die Biopsie ist schmerzfrei und ein guter Urologe beruhigt auch wärend dieser Behandlung deinen Vater. Er sollte auch einen vetrauensvollen Urologen kosultieren und dieser wird ihn auch im Zusammenspiel zwischen Arzt-Patient-Familie und eventuell einer Mitgliedschaft in einer Prostataselbsthilfegruppe anschließen, denn dort sind betroffene und Gruppenleiter, die durch kontinoierliche Fortbildung über diese heimtückische Krankheit weiterhelfen kann.
Es gibt ca. 200 SHG-en hier in Deutschland auch vielleicht in deiner Stadt.
Alles ist freiwillig und Kosten für eine Mitgliedschaft enstehen bei den meisten Gruppen nicht- dabei sein ist alles und nur ein " informierter Patient " sollte ein gescheiterPatient sein- dies würde ich Dir sowie deinem Vater wünschen.
Also Kopf hoch
Helf deinem Vater
Informiere Ihn- er ist noch nicht gestorben und so schnell stirbt man an Prostatakrebs auch nicht- das kann manchmal ein sehr langwieriger Prozess sein
Herzlichst und sehr gut gemeint
Pepsi :roll:
Bin selbstbetroffener Prostata-Ca Patient ( rezidiv )
Kein Urologe aber das was ich über die Krankheit weiß, gebe ich gerne weiter.
Pepsi
 
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