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Probleme mit Arzt

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Beitragvon biggi B am So Jan 04, 2009 3:00 pm

Titel: Probleme mit Arzt

Ich habe seit meiner Kindheit Asthma. Als Teenager war es eine Weile lang weg, kam aber als Erwachsener wieder. Ich habe keine Allergien. Berufsbedingt ziehe ich viel in der Republik um und muß mir dadurch häufiger neue Ärzte suchen, was bisher kaum ein Problem war. Seit fast 6 Jahren wohne ich In Dresden und hier ist es ein Problem. Mein letzter Hausarzt (selber Asthmaiker :) ) ist vor zwei Jahren in die Schweiz ausgewandert. Seitdem habe ich nur Probleme mit Hausärzten, wenn ich überhaupt jemanden finde. Vor etwa 10 Monaten ging ich mit akuten Beschwerden (Atemnot, Auswurf) in einer Facharztpraxis. (Ein anderer Facharzt hat mich mit akuter Atemnot abegwiesen bzw eine Terminvier Monate später angeboten). Der ertste Arzt in dieser Paxis war sehr nett, behndelte mich, innerhalb weniger Tage war ich auf meinem normalen Level. Jetzt bin ich bei einem anderen Arzt (der erste ist spurlos verschwunden) und der fing damit an, dass ich in den lezten etwa 13 Jahren alles falsch gemacht hätte. Bisher trieb ich viel Sport, hatte keine Probleme mit meinem Asthma (außer wenn mich mal eine Erkälung erwischt hatte oder ich einem starken Reiz augesetzt war, was ich aber bisher gut vermeiden konnte. MAn kennt sich und seine Krankheit ja mit der Zeit).
Als ich dann Anfang November aus heiterem Himmel (ich hatte mich über etwas sehr aufgeregt) innerhalb weniger Minuten einen bis heute nicht wirklich endenden Anfall bekam ging ich nun wieder hin, wurde mit Kortisontabletten vollgepumt und nach Hause geschickt. Die Tabletten wirkten in dem Moment wo ich sie hoch dosiert nahm, aber sobald ich die Dosierung planmäßig runtersetzte, war es genau so schlimm wie vorher. Außerdem ich ging meine Stimme weg, was mir noch nie vorher mit anderen Medikamenten passiert war und in meinem Job nicht gut ist. Ich arbeite am Theater.
Als ich dem Arzt dies alles sagte, hies es : Das sei halt so normal und ich solle mich nicht so haben. Damit müsse ich als Asthmatiker leben. :?:
Bisher war das nicht normal. Bisher halfen meine Medikamente (Symbicord, Allergospasmin) hervorragend. Jetzt verweigert er mir das Allergospasmin und gibt mir Berotec, von dem ich dreimal so viele Stöße brauche, bis es eine annähernde Wirkung hat wie Allergospasmin.
Ist das alles korrekt? Ich bin verzweifelt, weil ich seit etwa acht Wochen kaum meiner Arbeit nachgehen kann. Mittlerweile ist es schon eine Qual aufzustehen und ins BAd zu gehen. Mich schütteln Hustenkrämpfe (mit starkem Auswurf) und ich bekomme kaum Luft. Von Sport ist gar keine Rede mehr.
biggi B
 
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Beitragvon Ulrike am Do Feb 05, 2009 2:59 pm

Titel: Re: Probleme mit Arzt

Liebe Biggi,
es scheint normal zu sein, dass man so lange auf einen Termin beim Lungenarzt warten muss, ebenso dass man mit dem Schema F behandelt wird. Ich habe im letzten Jahr, ehe ich meine Diagnose Asthma bronchiale bekam einen Aufenthalt in der Notaufnahme hinter mir, ich bekam plötzlich keine Luft (nach Kortison intravenös wurde es besser ). Alles wurde untersucht. Die Schilddrüse, das Herz - nur nicht die Lunge. Mein Hausarzt hörte meine Lunge ab und sagte voller Sicherheit: Sie habe kein Asthma- sie haben Stress. Und so ging ich mit meiner Luftnot nach hause. Der nächste Athmaanfall kam und ich rief beim Lungenfacharzt an- ich sollte in 5 Wochen kommen, ob es solange noch gehen würde...naja, froh über einen Termin ging ich hin und nach einigen Untersuchungen wurde die Diagnose gestellt. Einen weiteren Termin in 4 Wochen verabredet und Medikamente bräuchte ich nicht, so schlimm sei es noch nicht. So ging ich mit Luftnot nach hause. Beim nächsten Termin knallte der Arzt mir 2 Med. auf den Tisch- die sollte ich nehmen und in 4 Monaten wiederkommen. Die Ursache würde ihn nicht interessieren, es sei wichtig, die Medikamente zu nehmen! Nach 6 Tagen Herzklopfen und Händezittern wurden die Tachykardien so schlimm, dass mein Mann den Notarzt rufen musste. Ich bekam Betablocker und mein Lungenfacharzt fühlte sich auf einmal am nächsten Tag nicht mehr zuständig. Ich sollte in eine Klinik gehen ließ er mir über die Sprechstundenhilfe ausrichten, seine Arbeit wäre getan. Es ging sogar so weit,dass mein Mann sauer über die Abfertigung den Arzt persönlich zur Rede stellen wollte und aus der Praxis geworfen wurde. Die ganze Geschichte ist echt anstegengend für mich gewesen. Gott sei dank ist ein Freund von mir Arzt und hat mich in am Tag nach dem Notarztbesuch mit Medikamenten versorgt, die ich gut vertrage und seit einer Woche geht es mir jetzt besser. Ich mache Hatha-Yoga. In einer Woche wird auf seine Veranlassung ein Allergietest gemacht und in 14 Tagen gehe ich zu einem anderen Lungenarzt.
Ich fand diese Behandlung erniedridend und Angst hat man ja eh schon. Dieser Lungenfacharzt sollte seinen Beruf wechseln. Das Schlimme ist- in dem Wartezimmer sitzen zu einem Drittel Kinder. Ob die wohl optimal versorgt werden...?
Ich hoffe es geht dir besser, liebe Biggi und es war schön zu erfahren, dass jemand auch solche Schwierigkeiten mit seinem Arzt hat. Weder mein Hausarzt wollte die Verantwortung übernehmen, noch der Lungenarzt. Beide haben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu geschoben- auf Kosten meiner Gesundheit.
Ulrike
 
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Beitragvon nicifri am Fr Feb 06, 2009 9:03 pm

Titel: Re: Probleme mit Arzt

Hallo liebe Biggi,
habe deinen Text gelesen und habe jemanden in meinem Bekanntenkreis der mit den selben problemen wie du jahre lang zu kämpfen hatte. man ist immer irgendwie eingeschränkt und muss sich in gewisserweiße dieser krankheit unterordnen.
ich würde dir gern helfen, ich hätte auch eine möglichkeit dir zu helfen. sicherlich kann ich nicht versprechen dir ein wundermittel in den schoß zu legen, aber bei meinem bekannten sind symptome fast vollständig aus seinem leben gewichen.
wenn du dir helfen lassen möchtest dann melde dich einach bei mir.
ich erkläre dir auch gern alles am telefon wenn du möchtest.
015226770821 wäre meine handy nummer.
lg nicole
nicifri
 
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Beitragvon Moderator am Fr Feb 06, 2009 9:28 pm

Titel: Re: Probleme mit Arzt

Liebe Nicole,

es wäre sicherlich hilfreich, wenn Du auf die Art der Hilfe genauer eingehen könntest.

Derartige Postings könnten unseriös wirken, zumal es nicht üblich ist seine Telefonnummer zu posten.

Ich rate allen Betroffenen generell bei nebulösen Aussagen zur Vorsicht.

Für eine genauere Erklärung worin die Hilfe besteht wäre ich Dir dankbar.

Liebe Grüße

Holger
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Beitragvon biggi B am Mi Mär 11, 2009 12:24 pm

Titel: Re: Probleme mit Arzt

Hallo,

erstmal Danke für die Beiträge.

Habe mit Hilfe der Krankenkasse und durch Tipps anderer Betroffener hier einen Arzt gefunden, der mich dran nahm und innerhalb von zwei Wochen wieder auf einen normalen Stand brachte. Mit viel Cortison und daraus resultierenden Figur- und Gewichtsproblemen, von denen ich hoffe, dass ich sie zur Badesaison wieder los bin. :?

Leider haben meine aktuell verschriebenen Medikamente eine Anteil Alkohol, was beim Testpusten ins Röhrchen der Polizei (meine Vater ist dort) einen Wert von 0,1 Promille ergab. Natürlich geht das nicht ins Blut, aber erklärt das mal einem sächsischen Polizisten nach einem Unfall!! Da muss es doch andere Möglichkeiten geben, oder? Meine alten Medikamente enthielten ja auch keinen Alkohol.

Meine diesbezüglichen Fragen wurden vom Arzt bis jetzt nur mit einem Abwinken abgetan. Habe aber im nächsten Monat einen Termine, bei dem ich so lange in der Praxis bleibe, bis ich Antworten habe.
biggi B
 
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