von Andi am Mi Sep 26, 2007 7:39 pm
Hallo Forumsmitglieder,
ich würde gern mal Euren Rat hören. Mein Vater hatte schätzungsweise vor 1 oder 2 Jahren einen Schlaganfall, der schleichend verlief. Dieser wurde aber erst vor ca. 3 Wochen festgestellt. Die Beschwerden waren schon frühzeitig da, wie Schwindel, Gehstörungen (Beschwerden im rechten Bein). Er ist von einem Arzt zum anderen gegangen, war sogar in einer Herzklinik, bei Neurologen und Orthopäden. Die Ärzte fanden nichts heraus, was für den Schwindel bzw. seine Gehbeschwerden verantwortlich sein konnte. Mein Vater vermutete einen Wirbelsäulenschaden und ist daraufhin stationär in einem Krankenhaus untergekommen, um eventuelle Bewegungstherapien mit ihm machen zu lassen. Als diese nicht anschlugen kamen die Ärzte darauf, ihn nochmal zu einem Neurologen zu schicken, der dann einen Schlaganfall diagnostizierte, welcher aber schon längere Zeit zurück liegen mußte.
Jetzt ist es so, dass sein Gedächtnis und seine Merkfähigkeit ziemlich nachgelassen haben, was ihm schwer zu schaffen macht. Er wird jetzt auch ziemlich schnell nervös und regt sich stark auf, wenn etwas nicht klappt oder er Sachen nicht wieder findet, die er sucht. Man muß vorsichtig sein, was man sagt. Dann ist noch dieses Hin und Her, dass ihm die Ärzte einerseits Hoffnungen machen, dass es durch eine Bewegungstherapie ein bißchen besser werden kann. Ein paar Tage später kommen dann wieder Andeutungen von der Therapeutin, dass da nicht viel zu machen wäre, da sein Kopf das ganze nicht mehr so steuern könnte. Hat er eventuell die falsche Therapeutin?
Gibt es die Möglichkeit, dass er sein Gehirn so trainiert, dass die Vergesslichkeit ein wenig bekämpft werden kann. Gibt es dafür geeignete Reha-Maßnahmen? Was kann man gegen seine schnelle Erregbarkeit machen?
Ich wäre für gute Ratschläge und Tipps sehr, sehr dankbar.
Vielen Dank im Voraus!
Andrea