Möglichkeiten Therapie Bronchialkarzinom

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Hallo,

vor etwa zwei Wochen wurde bei meiner Schwiegermutter (52 Jahre alt) Krebs diagnostiziert. Im Verlauf der Diagnostik wurde ein Bronchialkarzinom als Primärtumor festgestellt.
Gestern nun teilte uns der behandelnde Arzt mit, dass für meine Schwiegermutter nur noch eine geringe Lebenserwartung von "ein paar Monaten" bestehe. Nun wollen wir als Angehörige keinen Weg unversucht lassen und alles ermöglichen, dass doch noch eine Therapiemöglichkeit gefunden wird.

Die bisherige Diagnose lautet folgendermaßen:

Ein nicht kleinzelliges Bronchialkarzinom (NSCLC). Noch nicht bekannt ist, ob es sich um ein Adenokarzinom oder ein Platten-Epidem handelt. Zudem gibt es bereits Metastasen in der Lunge, sowie kleinere Metastasen im Kopf, zwei Metastasen an der Wirbelsäule im Bereich der Lendenwirbel (ein Lendenwirbel hat dadurch bereits eine pathologische Fraktur) und Metastasen in der Leber.

Könnt ihr mir mitteilen, ob ihr eventuell weitere Ansprechpartner oder weitere wichtige Tipps für uns habt, oder an wen wir uns wenden können.

Für jede noch so kleine Hilfe wäre ich sehr dankbar.

Gruß
Sebastian
arlanda
 
Beiträge: 1
Registriert: Mi Nov 21, 2007 11:28 am

Beitragvon fetteschnecke am Mo Dez 03, 2007 5:26 pm

Hallo,
tut mir sehr leid für Ihre Schwiegermutter. Bei mir (männlich, 60 Jahre) wurde Ende Dezember 2006 zwei Tage vor Weihnachten und 14 Tage vor meinem Geburtstag genau die gleiche Diagonse NSCLC Plattenepidem (mit Ausnahme der Metastasen im Gehirn) festgestellt. Prognostizierte Lebenserwartung meines Onkologen: 6-12 Monate. Ich habe dann im Januar 2007 im Universitätsklinikum rechts der Isar in München mit der Chemotherapie begonnen. Zunächst im Rahmen einer Studie mit "Cisplatin + Alimta". Daraufhin gingen die Tumoren in Lunge und Leber zwar deutlich zurück; stagnierten aber dann auf diesem niedrigerem Niveau. Die Metastasen am Skelett verkalkten. Dann wurde die Chemo zunächst "Gemcitabine" und später mit "Taxotere" weitergeführt. Es veränderte sich nichts mehr. Seit einer Woche bekomme ich als Chemo "Vinorelbin" und zusätzlich ab nächste Woche noch zusätzlich noch "Cetuximab" als Anitkörper.
Inzwischen sind 12 Monate vergangen und ich fühle mich blendend. Insgesamt habe ich 16 Chemositzungen gehabt und es geht mir bis auf kleine aber unbedeutende Nebenwirkungen sehr gut. Ich gehe auch weiterhin arbeiten (Bürotätigkeit) und bisher hat noch niemand bemerkt, dass ich krank bin! Die Chemos bekomme ich ambulant in der Tagesklink des Klinikum rechts der Isar (dauert ungefähr 2 1/2 Stunden).
Ich weiß nicht wo Ihre Schwiegermutter wohnt, aber wenn Sie in der Gegend von München wohnt, dann wäre das Klinikum rechts der Isar die 1. Adresse!
Bitte sagen Sie Ihrer Schwiegermutter, sie soll den Kopf nicht hängen lassen. Ich habe im Laufe des vergangenen Jahres mich sehr viel mit dem Thema Lungenkrebs (auch im Internet) beschäftigt und ich kann Ihnen sagen: soviele Ärzte, soviele Meinungen!. Vergessen Sie vor allem alles was die Ernährung und die Lebenserwartung lesen. Jeder Mensch ist anders und reagiert anders auf Chemo und/oder Strahlentherapie. Ich habe während meiner Aufenthalte in der Tagesklinik Menschen kennengelernt, die seit 12 Jahren Lungenkrebs einschl. Metastasen haben und immer noch gut leben.
Ich wünsche Ihrer Schwiegermutter von Herzen alles Gute.[/b]
fetteschnecke
 
Beiträge: 1
Registriert: Mo Dez 03, 2007 4:49 pm

dass für meine Schwiegermutter nur noch eine geringe Lebenserwartung von "ein paar Monaten" bestehe. Nun wollen wir als Angehörige keinen Weg unversucht lassen und alles ermöglichen, dass doch noch eine Therapiemöglichkeit gefunden wird.














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