Wie höre ich am besten das Rauchen auf?

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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin langjähriger starker Raucher. Nun legte mir mein Arzt beim letzten Besuch (zum wiederholten Male) nahe, das Rauchen stark zu reduzieren bzw. wenn möglich ganz einzustellen. Er verwies mich auf verschiedene Möglichkeiten. Explizit genannt hat er Nikotinkaugummis und Pflaster. Diese kenne ich zumindest auch vom Hörensagen her. Natürlich erwähnte er auch die Möglichkeit, einfach und unmittelbar aufzuhören. Da ich wie gesagt bereits sehr lange Raucher bin, bin ich mir unsicher, ob das den für mich am besten geeigneste Weg darstellt.

In einer Anzeige in einer bei uns regional erscheinenden Tageszeitung erfuhr ich auch von der Möglichkeit der Hypnose. Danach sei man sofort rauchfrei, weil man kein Bedürfnis mehr nach Zigaretten hat.

Hat jemand Erfahrungswerte mit den verschiedenen Methoden?

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen,
Josef K.
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Beitragvon Webmaster am Mo Jun 25, 2007 2:55 pm

Lieber Josef,

am besten sprichst Du mal mit Deinem Arzt welche Formen der Unterstützung er Dir empfehlen würde. Die Erfolgsaussichten der Entwöhnung sind lt. Studien mit ärztlicher Unterstützung wohl größer.

Ich habe vor der Geburt meines ersten Sohnes mit dem Rauchen aufgehört. Zugegeben: Das war ein äußerst starkes Motiv. Damals habe ich einen kalten Entzug gemacht und von heute auf morgen aufgehört (vorher ungefähr 40 Zigaretten pro Tag). Wichtig ist, dass Du nicht mehr Rauchen willst. Wenn auch nur der letzte Zweifel da ist (z. B. die Zigarette nach dem Essen hat doch immer so gut geschmeckt) wird es erheblich schwieriger dauerhaft ohne den blauen Dunst auszukommen.

Alle Hilfen wie Nikotinpflaster, Medikamente oder Hypnose können nicht den Willen ersetzen.

Es wäre toll, wenn Du uns informieren würdest wie Deine Entwöhnung läuft.

Alles Gute

Holger
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Beitragvon Josef am Di Jul 03, 2007 2:24 pm

Sehr geehrter Holger,

gerne werde ich von meinen Erfahrungen berichten - können sie vielleicht dazu beitragen, es anderen ein wenig zu erleichtern. Aktuell versuche ich gerade noch, möglichst umfassende Informationen bezüglich der jeweiligen verschiedenartigsten Methoden zu erlangen. Ein erster Schritt, den ich für mich gerade mache, ist das Hinterfragen jeder Zigarette nach der Notwendigkeit nach dem Motto: "Muss diese JETZT sein oder kann ich sie mir auch erst in einer halben Stunde anzünden". Dabei habe ich für mich festgestellt, dass es sehr viele "Ritualzigaretten" meinerseits zu geben scheint. Diese zu erkennen und abzubauen, ist nunmehr mein erstes kleines Etappenziel.

Wenn es jemand lesen mag, so werde ich ab und an einen kleinen Zwischenlaut von mir geben.

Mit freundlichen Grüßen,
Josef K.
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Beitragvon Webmaster am Di Jul 03, 2007 2:29 pm

Lieber Josef,

mich interessiert das auf jeden Fall. Halt uns da mal auf dem laufenden. Ich kann übrigens das Buch "Endlich Nichtraucher" von Allan Carr sehr empfehlen. Ich habe mir das ungefähr drei Wochen nachdem ich aufgehört habe gekauft und es hat mir defintiv noch mal einen kleinen Motivationsschub gegeben.

Viel Erfolg

Holger
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Beitragvon dust am Fr Jul 06, 2007 2:44 pm

Hallo...
ich habe vor ca. einem Jahr mal die Hypnose versucht.
Die ersten Tage war es auch super....
das wars dann auch schon....
es kam eine situation mit der ich nicht gerechnet habe und habe dann wieder angefangen...
ich versuche jetzt wieder damit aufzuhören...
wenn es im Kopf nicht so recht fest sitzt kann mann machen was man will..
Hypnose , Kaugummis oder Pflaster...
DU mußt es wollen sonst hilft nichts...
Persönlich finde ich nicht den körperlichen entzug schlimm... sonder wie Du schon sagtest dieses verdammte Ritual Qwalmen.
Mal ehrlich wenn ich aufgeregt war hat mich noch keine Zigarette beruhigt und probleme hat auch noch keine beseitigt.

Sch.... schmecken die dinger auch..
Wir schaffen das
:D

gruß dust
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Beitragvon phelinchen am Mo Jul 09, 2007 1:06 am

Lieber Josef,

ich habe auch aufgehört zu rauchen. Ich glaube, es hat auch ganz viel mit der eigenen, inneren Einstellung zu tun. Jemand, der eigentlich gar nicht aufhören mag, wird auch mit den besten Hilfsmittelchen nicht weit kommen. Sage dir immer wieder, dass die Zigaretten dir nur schaden, dass Rauchen eigentlich unnormal, gesundheitsschädlich, unhygienisch usw. ist. Das Rauchen ist in unserer Gesellschaft leider zu einer völlig normalen und akzeptierten Gewohnheit geworden, weil wir ja ständig rauchende Menschen auf der Straße sehen. Da ist es schwer, davon loszulassen. Aber seitdem ich mich damit beschäftigt habe, dieses "normale" Verhalten zu hinterfragen und mir bewusst zu machen, was ich da überhaupt für einen Blödsinn tue (ich halte einen stinkenden, mit Giften gefüllten Stengel in der Hand, inhaliere den Qualm, der entsteht, wenn ich ihn verbrenne und werde deshlab viele Jahre eher sterben :roll: - das IST doch Blödsinn, oder nicht?), ist es mir leichter gefallen, auf die Zigaretten zu verzichten. Was meiner Meinung nach auch sehr viel bringt, ist Ablenkung. Beschäftige dich mit Dingen, bei denen du nicht in Versuchung gerätst zu rauchen (Sport, Kino, Schwimmbad, Tätigkeiten bei denen du beide Hände benutzen musst, usw.) und versuche weiterhin, deine "Ritualzigaretten" zu mindern. Ich hatte diese Rituale auch und habe sie einfach durch neue ersetzt. Früher habe ich mir z.B. jeden Morgen beim Haare föhnen schon die erste Zigarete geraucht. Jetzt drehe ich das Radio an und singe :D Oder anstatt während des Wartens auf einen Zug eine Zigarette anzustecken, esse ich jetzt meist ein paar Kräcker und spaziere umher. Die Zigaretten fehlen mir nun überhaupt nicht mehr - ich denke nicht mal mehr dran.
Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen und drücke dir ganz ganz fest die Daumen.

Liebe Grüße,
Phelinchen
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Beitragvon Josef am Fr Aug 17, 2007 12:12 pm

Liebe Interessierte!

Wie ich bereits androhte, hier also ein erster Zwischenbericht:
Nach umfangreicher Recherche und damit einhergehender Meinungsbildung über die verschiedenen Möglichkeiten habe ich mich dazu entschlossen, den Weg der schrittweisen Reduzierung zu wählen. Mittlerweile sind erste Erfolge zu vermerken - nicht nur in der Minimierung der Anzahl der gerauchten Zigaretten, sondern auch in den ersten körperlichen Auswirkungen. Interessant und anregend fand ich hierbei übrigens den Eintrag hier im Forum zur Lungenregeneration nach einem Rauchstopp. Erste Auswirkungen kann ich aus meiner ganz subjetiven Sicht bestätigen.
Am meisten war ich von der Verbesserung meines Geruchssinss begeistert. Ich hoffe, dass ich mir nicht nur einbilde, Gerüche sehr viel stärker, eher und auch differenzierter zu bemerken. Ein kleines Bonmot am Rande: Als ich letztens in einer benachbart liegenden Großstadt war, wurden mir allerdings auch die negativen Konsequenzen des verbesserten Geruchsinns wahrhaft eindrucksvoll "vor Nase" geführt. Es stank...

Ich werde Ihnen/Euch (in Foren duzt man sich, wie ich herausgefunden habe) weiter berichten.

Grüße an alle Leser,
Josef K.
Josef
 
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Hallo Leute!
Ich bin 15 Jahre alt und rauche :?
Erst vor kurzem ist meine Oma an krebs gestorben obwohl sie nicht geraucht hat :cry: und ihr ging es sehr sehr schlecht und ich weis das man wenn man raucht krebs bekommen kann.Deswegen will ich damit erfolgreich aufhören.Könnt ihr mir helfen und mir ein paar tips geben wie ich am besten aufhöre ich habs versucht und habe 1 tag ausgehalten bis ich wieder in der Schule war.Wie kann ich am besten damit aufhören nach den Stunden in die raucherecke zu latschen und da versteckt gift zu inhalieren??? ich bitte um schnelle rückmeldung und hoffe auf gute tips.
im voraus danke an alle die mir ein paar tips geben.
mfg.D.S
Dennis123
 
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Ich glaube, einfach so mit dem Rauchen aufhören, klappt leider nicht.
Ich habe mal gehört, dass es Frauen schwerer fallen soll, mit dem Rauchen aufzuhören. Allerdings ist das Schlimme, dass vor allem Frauen gefährdete Kandidaten sind:
http://www.medizin-aspekte.de/rauchen/r ... 10165.html

Am besten ist es, sich erst darüber im Klaren zu werden, warum man aufhören möchte. Dann zu schauen, dass man genügend Bereitschaft zeigen kann. Und sich zudem Gedanken darüber zu machen, wie der Rauchstopp erleichtert werden kann. So weit ich weiß, können Sport und eine Ernährungsumstellung bei der Entwöhnung auch viel bewirken.
Karina
 
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Hallo zusammen,
es erschreckt mich immer wieder wie viele Leute immer noch der Sucht Zigaretten verfallen sind, obwohl die Risiken für einen selbst und die Umwelt hinlänglich bekannt sind. Das wichtigste beim abgewöhnen ist der eigene Wille. Man muss davon überzeugt sein das es einem schadet und die Lebensqualität nach der Entwöhnung deutlich steigen wird. Und als Ersatz habe ich Bonbons gelutscht. Hat mir persönlich sehr geholfen. Und die Pfunde sind auch schon fast wieder weg.
Viele Grüße
Pons25
 
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