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Copd-Endstadium ??

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Beitragvon elko am So Dez 26, 2010 4:06 pm

Titel: Copd-Endstadium ??

Hallo und frohe Weihnachten,
ich schreibe hier heute um vielleicht Hilfe von Menschen zu bekommen, die beteiligt sind an der Begleitung COPD-kranker Menschen, oder leider selbst unter dieser schlimmen Krankheit leiden.
Mein Vater (76) leidet schon einige Jahre an dieser Krankheit, meine Mutter (70)pflegt Ihn, und stösst wegen ihres Alters oft an die Grenze zur Erschöpfung. In einen Notfallaufenthalt im Krankenhaus vor drei Wochen, wurde mein Vater miserable und nicht zum Krankheitsbild passend behandelt. Gegen Schmerzen wurde ihm Morphin gegeben und wegen der daraus entstehenden Phantasiegespinnste auf seinen Geisteszustand untersucht. Als er seinem "Wahn" um Sauerstoff bat ( mein Vater hat seit ca. 2 Jahren Sauerstoff zustäzlich), nahm man ihn nicht mehr für voll. Man öffnete das Fenster und sagte. so, hier ist Sauerstoff.
Seit diesem Klinikaufenthalt liegt mein Vater nur noch im Bett. Hat die falsche Behandlung ihn zusätzlich geschwächt? Jede kleine Anstrengung benötigt eine vielminütige Erholungspause mit schwerstem Atmen. Sprechen, längere Sätze kosten grosse Anstrengung. Selbst die Gedanken, noch etwas erledigen zu müssen, regen und wühlen ihn innerlich auf und bringen ihn in Atemnot. An manchen Tagen hat er bis zu 5 Atemnotanfälle. Die begleitende Todespanik und das schnelle Handeln müssen verlangt meinen Eltern übermenschliches ab. Und offene Fragen bleiben. Wird mein Vater sich noch einmal erholen. Braucht man dann ein klinisches Bett, weil er nur noch fast im sitzen schläft.Oder sagt ein Arzt irgendwann er muss ins Krankenhaus um mit bester Hilfe zu sterben. Mein Vater hat bestimmt grosse Angst vor dem Ersticken.Erstickt man bei dieser Krankheit, oder versagen die Organe. Wir haben Angst vor der Zeit, die vor dem Ende kommt oder sind wir da schon, im Endstadium.
Ich bedanke mich für Ihr Lesen und vieleicht auch für Ideen, Anregungen und Hilfen in schriflicher Form
Mit freundlichen Grüssen
Elko
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Beitragvon Polarstern am So Dez 26, 2010 7:44 pm

Titel: Re: Copd-Endstadium ??

Guten abend und frohe Weihnachten
Ich bin hier neu und kenn mich nicht so aus wie das mit schreiben geht.
Ich leide selber an Copd u Lungenemphysem áuch Suerstoff.
Manchmal bilde ich es mir ein und sage mir man kann auch hier und da ohne Sauerstoff was ich auch mache doch in den letzen Wochen ist es halt schlimmer geworden und ich fühle mich mit meinen 53Jahren noch zu jung da ich immer ein lebenslustiger Mensch wahr.
Nun kommt auch die Winterdepression dazu Angstzustände wo ich leider auch schon lange mit zu tun habe,die ich aber unter griff hatte.
Sorry das ich so losschreibe.
Würde mich freuen hier nette lMenschen kennenzulernen.
Ich komme selbst aus AAchen.
Auch weiss ich nicht wie man das ganze hier macht was die Zeichen bedeuten ,ich bin nicht Pc gefiermt.
Vielen lieben Dank.
Polarstern
 
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Beitragvon Polarstern am So Dez 26, 2010 8:01 pm

Titel: Re: Copd-Endstadium ??

Ich bin es normal Polarstern
Meine Mutter hatte die gleiche Krankheit aber dazu kam noch das sie mit Knochen Schwindel und vieles mehr hatte.
Ich wahr auch mit Ihr immer im Krankenhaus bis das eine Ärztuin mal sagte das Sie wohl irgendwann in Heim müsste.
Bevor dieses zustandeäm würde ich ich Sie zu mir hohlen,was ich auch getan habe.
Leider ging meine Mutter zu früh.
Du kannst ein Krankenbett bei der Krankenkasse beantragen das ist elktrisch verstellbar und in vielen dingen hilfreich.
Ich möchte noch mehr dazu schreiben es würde zulange dauern.
Bei der Krankenkasse nicht locker lassen,deine Mutter wird in vielem erleichtert und die Pflegestufe auf dem schnellsten Weg beantragen denn was deine Mutter macht ist schwerstarbeit die sie mit Liebe macht.
Es fällt mir schwer lange darüber zu schreiben ,würde mich aber freuen wenn ich Dir da noch einen Rat geben kann.
Bis auf bald .
Lieben Gruss
Polarstern
 
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Beitragvon skibby am Mi Jan 05, 2011 7:56 pm

Titel: Re: Copd-Endstadium ??

euch allen ein gesegnetes 2011
auch wenn es schwer fällt in die zukunft zu schauen.auch ich leide schon 14 jahre unter asthma.
falsche behandlungen über jahre
nun habe ich schwere copd gold IV mit respiratorischer partialinsuffizienz
mittelschwere depressive episode
angststörung
hypertonie
ja die medikamente helfen nicht immer.oft habe ich spastiken so das mein brustkorb sich vollkommen verkramft.es schmerzt sehr.habe aber für mich ein mittel gefunden es ein wenig zu lindern.
ich lasse viel luft ab indem ich rülpse.
dann lege ich mir eine wärmflasche auf den brustkorb.bekomme dadurch ein wenig erleichterung.
aber alles fällt schwer,weil ich in ängsten und vor allen dingen alleine lebe-bin nun schon 68 jahre alt.gut ich lebe jeden tag und schaue nicht vor wärst.aber die angst was kommt sitzt im kopf.habe meinen arzt direkt gefragt,ob ich ersticken werde irgendwann.sie sagte ja das kommt auf mich zu.
na toll,sie war jedenfalls ehrlich zu mir.
wünsche allen nur das beste und geht positiv an alles ran
eure skibby
skibby
 
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Beitragvon Cortisinchen am Fr Jan 14, 2011 10:31 pm

Titel: Re: Copd-Endstadium ??

hallo elko,...!

das ist das profil meiner mama, aber heute sollte ich mal gucken ob ihr jemand schon geschrieben hat,.. weil sie jetzt net gerade in der lage war,.. luftnot halt,...

ich bin 25 jahre und pflege meine mama auch schon seit jahren immer wieder in abständen, wenn es wieder so weit kommt.

meine mama ist 63jahre alt und hat copd mit lungenemphysem im endstadium,.. mit mehreren begleiterkrankungen,.. wie zum beispiel,... starke osteoporose (kortison lässt grüssen) mit mehreren spontanen knochenbrüchen im wirbelsäulenbereich, in kürzeren oder wenn es gut läuft in längeren abständen.

ich weiss, wie du dich fühlst, denn all diese sorgen und ängste,.. gedanken und hoffnungen,.. mit diversen fehlbehandlungen oder solch geschichten wei du sie aus dem krankenhaus beschreibst, kennen wir nur allzugut!

ich habe nur noch meine mama,... und ich kämpfe jedesmal, wie eine löwenmutter um ihre jungen, wenn es um sie geht!
gerade,.. weil es des öfteren an falsche behandlungen bei ärtzen oder im krankenhaus ging/geht,...etc.

du schreibst, wegen ein pflegebett deines papa´s? habe ich das richtig verstanden? hat er denn noch keines? gerade, wenn er nicht mehr "liegen" kann zum schlafen.... das hat dann mit der pflegestufe zutun,.. ab wann man pflegebett oder ähnliches bekommt,....

ich habe für meine mama, sämtliche sachen,... von bett angefangen bis hin zum sauerstoffgerät zu hause,.. rollstuhl, rollator,.... etc. das ganze equiment!

ich würde mich sehr freun, wenn du mir eventuell mal an meine emailadresse bzw. die an meiner mama schreiben würdest oder antwortest, damit man sich eventuell bei interesse austauschen kann,.... viell per telefon....

viell hilft es,.. sich auszutauschen und sich gegenseitig rat zu geben,....

Stigmata11@web.de

ich drücke dir und deiner familie die daumen!

liebe grüsse barbara und selina
Cortisinchen
 
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Beitragvon Maxi am Mi Apr 27, 2011 12:51 pm

Titel: Re: Copd-Endstadium ??

Hallo, vielleicht ist ja mal wieder jemand auf dieser Seite. Ich schreibe hier für meinem Mann. Hatte vor langer zeit schon mal Kontakt hier. Mein Mann hat CO'PD Gold 4. Im Jahre 1998 fing bei ihm die krankheit ganz leicht an. Von 2007 an wurde es schlechter. 'Im Nov.2010 kam er dann mit dem Klino ins Krankenhaus, die Luftnot war sehr groß. Man gab ihm Antibiotika wegen der Entzündung (Auswurf gelb) nach 1 Woche wurde er mit gutem Allgemeinzustand entlassen Nach 1 Woche wurde er mit Notarzt und Klino ins gleiche KH eingeliefert. Der Notarzt brauchte hir 1,5 Std bis er ihn transportfähig hatte. Wieder nach einer Woche im guten Allgemeinzustand entlassen.
Nach 3 Tagen war sein Blut so schlecht ( vom Hausarzt untersucht ) da kamm er mit dem Krankenwagen nach Grafschaft. Nach 1 1/2 Wochen entlassen, mehr können wir für sie nicht tuen. Entzündung war wohl weg. Dann hatten wir 5 Wochen Ruhe, danach mußte er wieder ins Krankenhaus gleiches wie schon 2 mal. Hier wurde ihm auf der Notaufnahme gesagt, wir haben doch schon gesagt, hier können wir nichts für sie machen. Doch plötzlich wurden sie ganz hektisch, un er kam auf die Intensivstation, aber nicht in dem Krankenhaus sondern wurde mit Notarzt und Klino 30km weit in ein anderes KH gefahren.
Hier sagte man mir dann-ihr Mann wird wohl die Nacht nicht überstehen.
Er hat sie überstanden-lag dann 1 Woche auf der Intensiv und 1 Woche auf der normal Station.
Nun habe ich ihn wieder hier. Das Bett steht nun im Wohnzimmer-er liegt 95% des Tages im Bett, geht er 3-4 Schritte bekommt er keine Luft, habe dann aber Notfallsprays hier,
bisher hatte er die Pflegestufe 2 und jetzt innerhalb 3 Tagen die Stufe 3 Es geht nichts mehr. War gestern beim LUFA er hat mir noch Medikamente für den Notfall gegeben und mir keine Hoffnung mehr gemacht. Die nächste Entzündung wird seine letzte sein. Aber es ist vielleicht besser so denn Leben kann man das nicht mehr nennen. Wir können ihn keine Minute mehr allein lassen da die Luftnot von jetzt auf gleich kommt ohne Voranmeldung. Er hat Wasser in den Beinen, in den Händen, er nimmt 50 mg Cortison pro Ta, 3 Morfintabletten, Theopillin Tabl. zur Reduzierung des Herz-u. Pulschlag usw.
Sein Herz raste immer auf 140-150 ist jetzt was ruhiger geworden.

Würde mich freuen mal von anderen in diesem Stadium zu hören
Ich pflege meinen Mann, wasche ihn,füttere ihn usw. Wenn ich mal weg muss sitzt eins meiner Kinder oder Enkel bei ihm. Wir haben und ein Bayifon angeschaft so dass wir ihn immer und überall im Haus hören.

Gruß Maxi
Maxi
 
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