von Nightwitch1974 am Mi Sep 01, 2010 1:45 pm
Hallo fc-koelle,
das problem mit der Streßkippe kenne ich auch,allerdings habe ich es inzwischen (nahezu) geschafft mir die Kippen zu verkneifen-allein wenn man sich damit auseinandersetzt,wie dre weitere krankheitsverlauf wohl sein wird,wenn man weiterraucht.
ich selber bin auch erst 36 und habe mir überlegt,dass ich so lange wie möglich zB ohne zusätzliche Sauerstofftherapie auskommen möchte.
Wenn Probleme in der Ehe so belastend sind, ist es natürlich nicht einfach damit zurechtzukommen, zumal man dann meist auch noch das gefühl hat, keinen Rückhalt in der familie zu haben und mit allem allein dazustehen...und auch das kann wieder zu massiver atemnot führen (bei mir hat es soweit geführt,dass ich sonntags vom Notarzt in die klinik gebracht wurde,wo dann auch meine COPD diagnostiziert wurde).
Manchmal hilft es schon,wenn man jemanden zum reden hat. Mir hat es sehr geholfen mir eine positiv-negativ Liste aufzustellen in bezug auf meine Beziehung/Nichtbeziehung und ich habe feststellen müssen,dass mich diese beziehung nur noch kränker gemacht hat. Bin gerade dabei alles zwecks Umzug zu regeln und erstmal ein wenig Abstand zu meinem Partner/EXpartner oder wie auch immer zu schaffen,einfach um erstmal zu versuchen für mich selber klarzustellen,was ich eigentlich noch will und was nicht.
Also,falls Du einfach mal ein Ohr zum zuhören brauchst,kannst Du Dich auch gerne melden.
Lieben Gruß und ich hoffe, es geht Dir bald wieder etws besser
Nightwitch1974
P.S. Auch das, was Jacky wegen einem Psychotherapeuten gesagt hat ist durchaus nicht verkehrt, denn der kann Dir oftmals ganz andere Wege aufzeigen als die, auf die man auch selber kommt und er kann Dir vielleicht auch helfen besser mit Deiner erkrankung umzugehen