Simone hat geschrieben:Hallo zusammen,
ich bin neu bei Euch, ich stelle mich mal kurz vor, Simone, 33, seit 10 Monaten Mutter eines Sohnes, der leider an Neurodermitis leidet.
Obwohl ich schon bei verschiedenen Ärzten war (Kinderarzt, Hautarzt, Klinik) und eine Schulung mitgemacht habe, fühle ich mich immer wieder absolut hilflos.
nach einer Koritson-Behandlung, weil sein ganzer Rumpf betroffen war, hatte mein Sohn jetzt eine wunderschöne Babyhaut für etwas über 3 Wochen. Jetzt fängt es langsam wieder an (Hals, Brust, Arme, Beine), und ich wollte fragen, womit man diesen Anfängen am besten entgegenwirkt. Hat da jemand eine Idee? Ich kann und will nicht schon wieder Kortison benutzen?!
Liebe Grüße,
Simone
Hallo Simone!
Bei meinem Sohn ist die Neurodermitis mit 3 Monaten losgegangen. Er hatte schon von Geburt trockene Haut. Nach der ersten Wiederholungsimpfung (es war die 5fache) wurde es richtig schlimm. Da war er also 3 Monate alt. Wir machten eine Odyssee durch. Der Kleine hatte ueber Monate ein offenes Gesichtchen und hat sich gejuckt wie verrueckt. Da ich gestillt habe, kam es auf meine Frage ob er vielleicht Allergien haben koennte, von hautaerztlicher Seite stets ein Nein: weil ich ja stillte. Spaeter stellte sich heraus, dass das voelliger Quatsch war. Er reagierte! Und wie! Auf all die klassischen Produkte auf die kleine Kinder so reagieren koennen: Milch, Eier, Kaese, Nuesse, etc. etc.
Ganz schlimm wurde es nach einer einwoechigen Kortisonbehandlung. Er sah zwar nach ein paar Tagen aeusserlich voellig ok aus. Aber als das Kortison abgesetzt wurde und er als "geheilt" entlassen wurde, war es nach 36 Stunden schlimmer als jemals zuvor. Da dachte ich wirklich er geht mir ein.
Aber mein Gefuehl sagte mir, dass ich auf keinen Fall mit Kortison weitermachen wollte. Wir hatten Glueck!! Eine Kinderaerztin hat mein Soehnlein in die Spezialklinik Neukirchen (am heiligen Blut) ueberwiesen. Dort hatten wir endlich kompetente Aerzte um uns. Behandlung ohne Kortison. Gute Ernaehrungsberatung - die war und ist wesentlich. Denn sehr oft geht Neurodermitis mit Allergien einher. Seine Darmflora wurde ueberprueft und saniert.
Als wir aus der Klinik rauswaren, konnte ich ganz in Ruhe die neue Diaet erst an mir weitermachen (denn ich stillte ja immer noch) und spaeter ging es bei meinem Sohn weiter - als er sozusagen so nach und nach an die feste Nahrung rangefuehrt wurde.
Sehr geholfen hat uns in den naechsten Jahren Homoeopathie und Bioresonanztherapie.
Jetzt ist mein Sohn fast vier. Und seit 2 Jahren sieht man ihm nichts mehr an. Aber bestimmte Lebensmittel muss er immer noch auslassen.
Wenn du also Zeit hast, dann fahr am besten nach Neukirchen.
Beste Gruesse von Marianna