von jens am Sa Okt 04, 2008 3:12 pm
Hallo Bärbel
Lungenhochdruck kann durchaus auch die Folge von chronischen Lungenerkrankungen wie dem Lungenemphysem sein. Weitere Erkrankungen die eine Druckerhöhung in den Lungenarterien verursachen können sind Lungenembolien, Schlafapnoe-Syndrom sowie angeborene Herzfehler.
Lungenhochdruck als eigenständige Krankheit ist hingegen eher selten.
Die Symptome der pulmonalen Hypertonie sind eher unspezifisch: Atemnot, zuerst nur bei Anstrengung, später bereits auch in Ruhe, man fühlt sich müde, bekommt Herzklopfen und Herzrasen: alles Beschwerden, die bei vielen Lungen- und Herzerkrankungen entstehen.
Eine der wenigen zur Verfügung stehenden Therapieoptionen ist die medikamentöse Behandlung mit welcher man versuchen kann den Druck zu senken. Die Sauerstoff-Langzeit-Therapie stellt eine weitere Behandlungsmöglichkeit da. Ultima ratio ist dann eine Lungentransplantation.
Erforderlich sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen durch den Facharzt ggf. auch durch eine Klinik welche sich dezidiert mit dieser speziellen Problematik befasst.
Jens Lingemann