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Hat unsere Tochter Epilepsie?

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Beitragvon Bernhard35 am Fr Jul 27, 2007 10:24 am

Titel: Hat unsere Tochter Epilepsie?

Hi,

ich heiße Bernhard und wir haben eine elfjährige Tochter. Lisa ist elf und ist jetzt in den letzten zwei Jahren schon insgesamt viermal bewußtlos geworden, ohne dass wir den genauen Grund kennen. Einmal hatte sie sich am Bein verletzt und stark geblutet, da hat sie sehr geweint und ist dann ohnmächtig geworden. Ein anderes mal ist sie morgens beim Zähneputzen zusammengeklappt. Sie ist immer nur kurz bewußtlos, vielleicht eine oder zwei Minuten und kommt dann wieder zu sich. Immer hat sie sich dann naß gemacht dabei. Meine Frau und ich machen uns große Sorgen, ob sie vielleicht Epilepsie hat. Der Kinderarzt meint nur, das hat nichts zu sagen und "wächst sich aus". Wie finden wir raus, was unsere Tochter hat? hat hier vielleicht jemand schonmal an seinem Kind etwas ähnliches beaobachtet und was kann es sein?

Es grüßt euch

bernie
Bernhard35
 
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Beitragvon desdemona am Fr Aug 10, 2007 11:07 am

Hallo Bernie,

klingt ja echt schlimm. Ich habe mich ehrlich gesagt nie auf das verlassen was ein Arzt erzählt. Kann der Arzt das Problem nicht erklären würde ich mich an eurer Stelle dringen an einen anderen Arzt weden, da geht es ja nicht um einen Schnupfen und ob sich eine Epilepsie (wenn es eine ist) automatisch auswächst ist eine gewagte Hypothese.

Hol Dir doch mal eine Überweisung zum Neurologen, wenn Ihr beim Kinderarzt nicht weiterkommt.

Mit den besten Wünschen für Euch

desdemona

PS: Halt uns mal auf dem laufenden
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Beitragvon Bernhard35 am Di Aug 21, 2007 10:28 am

Titel: Entwarnung?!

Hi Desdemona,

danke für Deine Nachricht. habe mich an deinen Rat gehalten. Haben das ganze Programm durch: Kinderärzte, Neurologen, Psychologen etc. Fazit: Lisa hat wohl keine Epilepsie, jedenfalls deutet nichts wirklich darauf hin. Sie wurde völlig auf den Kopf gestellt, mehrfach EEGs erstellt etc. Die Interpretation des Ganzen: Lisa ist im Wachstum, bei jungen Mädchen kann das schonmal sein, hormonelle Umstellung, etc. pp. Außerdem sei sie sehr sensibel (möglicherweise Hang zur Hysterie) und vielleicht nervöser als andere Kinder, sodass sie halt manchmal "wegtritt". Also befriedigend ist das alles nicht. Wir nehmens mal so hin und beobachten das weiter. Tun kann man da wohl nichts. Würd mich trotzdem freuen, wenn Leute mit ähnlichen Befunden sich mal melden würden.

Euer bernie
Bernhard35
 
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Beitragvon desdemona am Di Aug 21, 2007 10:49 am

Na Bernie,

ganz schöne Ochsentour. Die kleine Maus kann einem ja richtig leid tun. Welcher Kurpfuscher hat denn den Begriff Hysterie benutzt? Heute nennt man das glaube ich dissoziative Störung. Besonders Chauvinisten (hystera: Gebärmutter) waren früher mit der Diagnose schnell dabei.

Ich wünsche Euch wirklich alles alles Liebe.
desdemona
 
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