Blümchen hat geschrieben:du hast mich falsch verstanden, an der Krankheit ist nichts positives. Ich meine den positiven Umgang damit.
Ich habe bisher einen einzigen positiven Eintrag im Internet gefunden, wo jemand schreibt, dass er mit alternativen Heilmitteln und viel frischer Luft die Krankheit stabil hält. Das hat mich aufgebaut!
Was hast du in diesem Jahr unternommen, um die Krankheit stabil zu halten?
Hallo Blümchen,
Dein Posting ist ja nun schon fast ein Jahr alt, doch mich würde interessieren, wo Du über die Art des positiven Umganges mit der Krankheit gelesen hast - bin auf der Suche nach Vorbildern. Wobei ich eingestehen muss, im Frühling-Sommer habe ich weitaus weniger Probleme bezüglich des positiv gefärbten Umganges, doch der Herbst-Winter wirft mich dann immer wieder zurück. Obwohl ich alle 3 Monate bei meinem Pulmologen zum Test antrete und mein Rezept abhole, habe ich dort noch nie Patienten über ihre Erkrankung reden hören, alle schweigen vor sich hin.
Komisch dachte ich schon mal öfter, ob ich die einzige Patientin mit dieser netten Diagnose bin?
Mainz ist ja zwar vergleichsweise keine Großstadt, doch wo stecken sie alle, die COPD-ler?? Der Ärztezeitung entnahm ich vor ein paar Tagen das COPD zu nahezu 80% mit Angstzuständen und Depressionen einher geht, ich für meinen Teil fände es erleichternd mich auch darüber mal austauschen zu können. Ebenso wie über z.B. Medikamente oder alternative Therapien, die die Atemnot bei Infekten besser lindern, das Immunsystem stabilisieren, und - und - und .... oder jemand in meiner Nähe, der mich motiviert auf einen längeren Spaziergang (Märsche sind derzeit bei mir nicht drin) meinen inneren Schweinehund nach der Arbeit auszuführen, auch wenn nicht die linden Lüfte des Frühlings wehen.
So, nun mache ich noch mal nen Schlafversuch.
Würde mich über ein Echo freuen,
gute Nacht
Juliane