ich bin neu in diesem Forum und will mich daher erstmal vorstellen:
ich bin Meiky, 34 Jahre und bei mir wurde vor ein paar Wochen Asthma Bronchiale und COPD diagnostiziert.
Zum LuFa bin ich überwiesen worden weil mein Hausarzt mir nicht helfen konnte.
Habe schon seit Jahren mit Bronchiospasmen zu tun, die - wie die Ärzte annahmen - allergisch bedingt sein sollten. Nun hat sich aber herausgestellt, dass ich gegen die Allergene auf die ich ehemals reagiert habe nun wohl nicht mehr allergisch bin.
Also soll es laut LuFa ein belastungsbedingtes Asthma sein. COPD ist noch im Anfangsstadium (nur eine leichte Überblähung der Lunge)
Ich habe ein Spray bekommen: Atrovent. Hilft leider gar nicht.
Nachdem ich bei dem Umzug meines Bruders mitgeholen habe, verspüre ich eine deutliche verschlechterung meines Zustandes und befürchte das ich über meine Grenze gegangen bin was ich nicht hätte tun sollen.
Zugegeben ich hätte mehr Pausen machen können aber so bin ich nunmal nicht gestrickt - je eher daran desto eher davon ist mein motto und darum zieh ich das lieber an einem Tag durch als zwei Tage für nur einen Umzug zu brauchen. Naja die Quittung habe ich bekommen. Seit einer Woche schlage ich mich nun mit ständiger Lufteinschränkung rum. Unter der geringsten Belastung pfeife ich die schönsten Lieder ohne die Lippen zu spitzen - sehr peinlich.
Das Spray schafft keine Abhilfe und mittlerweile habe ich auch in Ruhezustand zeitweise Luftprobleme.
Am Dienstag habe ich wieder einen Termin zur erneuten Prüfung der Lungenfunktion. Ich schätze mal das man nicht gerade eine Verbesserung sehen wird
Ich hoffe auf ein anderes Spray das besser hilft und nicht so fiese nebenwirkungen hat wie Kopfweh - das hatte ich unter Salbutamol und anderen Sprays die ich auch schon ausprobiert habe und irgendwann eigenmächtig abgesetzt habe weil ich auch noch einsatzfähig sein wollte ohne unter Schmerzmitteln zu stehen. Atrovent macht nicht ganz so viel Kopfweh (nur anfallsweise aber dafür auch richtig) aber helfen tut es mir nicht wirklich ...
Um den ganzen die Krone aufzusetzen kriege ich jetzt noch ne Erkältung die das ganze noch weiter verschlimmern könnte wenn ich das so richtig verstanden habe.
Meine Fragen:
Wie finde ich heraus was meine Belastungsgrenzen sind ohne diese zu Überschreiten? eventuelle Folgen stelle ich ja erst säter fest ... dann ist es aber schon zu spät.
Mit welchen Sportarten kann ich meine Kondition verbessern? die ist nämlich gerade auf dem Nullpunkt - was natürlich auch dazu beiträgt das ich schneller aus der Puste bin als normal. Ausserdem habe ich durch den Rauchstop for knapp einem halben Jahr gut 4 Kilo zugelegt - die dürfen auch gern wieder weg.
Ich will mich einfach nicht einschränken lassen von einer Krankheit. Ich bin erst 34 und eigentlich ansonsten kerngesund. Das muss doch in den Griff zu kriegen sein - verdammt!
Sorry