Mutter nach Hirnblutung schon ein Jahr in Reha / Heilung?

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Hi allerseits,

meine Mutter ist nun seit etwa einem Jahr in der Reha. Sie hatte im Juli vergangenen Jahres eine Kleinhirnblutung. Drei Monate lag sie im Wachcoma, hatte die Augen geöffnet, nahm aber offenbar nichts oder wenig war. Kurz nach der Blutung, die auch Gehirnmasse verdrängt und beschädigt hatte, legte man ihr eine permanente Ableitung des Gehirnwassers und etwa drei Monate nach dem Vorfall legte man ihr auch eine Trachiotomie, um sie beim selbstständigen Atmen zu unterstützen. Nach dem Austausch der defekten Ableitung erwachte sie plötzlich im vergangenen November konnte aber nahezu gar nichts. Meine Mutter ist inzwischen geistig völlig wach, kann aber weiterhin nicht laufen und hat darüber hinaus ein Schluckproblem, weshalb sie jetzt in einer kombinierten Reha-Schlucktherapie im Unfallkrankenhaus Berlin ist. Sie macht zwar Fortschritte, doch nur quälend langsam. Ich habe immer noch die Hoffnung, dass sie einmal wieder ein lebenswertes Leben führen kann, auch wenn sie vielleicht einen Stock braucht oder andere kleinere Beschädigung behält. Wie realistisch ist das? Hat jemand etwas ähnliches erlebt?

danke im voraus.... robert
robbi
 
Beiträge: 1
Registriert: Di Aug 21, 2007 2:51 pm

Beitragvon Christian_f am Mo Aug 27, 2007 10:20 am

Hallo Robert,

ich glaube, dass deine Zuversicht gut ist. Wenn es hoffnungslos wäre, würden sie sie ja auch nicht so lange in der Reha behalten. Und es hört sich ja an, als ob sie schon große Fortschritte gemacht hat - denn von Wachkoma ist es wirklich ein großer Schritt. Ich kann aus meiner Erfahrung sagen, da kann noch viel kommen und dein Hoffnung ist völlig berechtigt. es wird zwar sicher noch einige Zeit dauern, aber vielleicht kann sie tatsächlich in einigen Monaten am Stock gehen. ich habe es in meinem Job (Physiotherapie) jedenfalls schion häufig erlebt. Wichtig ist eine gute Therapie und der Wille des Patienten.

liebe grüße

Christian
Christian_f
 
Beiträge: 2
Registriert: Mo Aug 27, 2007 10:08 am

:cry: Hallo Robert!

Meine Mutter ist jetzt fast genau 6 Wochen naucheiner Hirnblutung im Wachcome. Sprich sie macht die Augen auf, ist aber nochimmer abwesend.
Dieser Zustand ist mit den ganzen Geräten fast unerträglich.
Der Umstand das sie noch nicht selbständig atmet und ich so weit weg wohne macht es noch schwerer.
Ich weiß nicht wie es weitergehen wird!?
Das das ein langwieriger Prozeß sein wird ist mir klar, aber nicht wie und was passiert. Ich mache mir Gedanken, ob ich sie nach dem Krankenhaus und Reha zu mir holen kann und ihr die nötige Unterstützung geben kann.
Erzähl mir, wie ist es bei deiner Mutter weiter gegangen? Wie geht es ihr heute?
:?:
LG
gr.sister
 
Beiträge: 1
Registriert: Mo Apr 27, 2009 8:51 pm

hallo lieber robert,
habe deinen beitrag von deiner mama gelesen.
mein name ist liane. ich bin 48 jahre jung und hatte vor 3 jahren einen schlaganfall mit hirnbluten.
ich lag ca 3 wochen im wachkoma und ich kann aus eigener erfahrung sagen, daß ich alles was um mich geschah mitbekommen habe. ich konnte nur nicht sprechen. bereits nach einem halben jahr konnte ich meinen rollstuhl in die ecke stellen. nun bin ich in der glücklichen lage, wieder zu laufen. ich freue mich auf jeden tag, den ich erleben darf.
gib, bitte die hoffnung deiner mama nicht auf.
mein schlaganfall war ein sehr schwerer, und dennoch hast sich das kämpfen gelohnt. 2x in der woche habe ich noch physio-und Ergotherapie.
Mein größtes Ziel ist es wieder Gitarre zu spielen.
Glaub an Deine Mama und mach ihr Mut.Es hat schon Schlaganfallpatienten gegeben, die auch nach 5 Jahren alles wieder erlernt haben.Gerade bei einem Schlaganfall muß man sehr, sehr viel Geduld haben.Ich weis aus eigener Erfahrung daß das manchmal schwer ist, aber man darf die Hoffnung nicht aufgeben. Und lieber Robert wenn Du Deine Mama besuchst, sprich ganz normal mit ihr und geh bitte davon aus, daß sie wirklich alles verstehen könnte im wachkoma.Wie gesagt ich habe im wachkoma alles mitbekommen und kein arzt konnte meinen kindern bestätigen,daß ich alles mitkriege.
würde mich freuen, wenn du mich auf dem laufenden hälst, wie es deiner mama geht.
ich wünsche ihr und auch dir von herzen alles liebe und gute.
wenn deine mama den starken willen hat, wieder gesund zu werden, dann schafft sie das auch.

liebe grüße liane
Alluviena
 
Beiträge: 2
Registriert: Sa Mai 23, 2009 11:39 am

Hallo ihr Lieben,

Meine Mama hatte im letzten August genauer gesasgt am 8.08.2008 eine Gehirnblutung.
Es ging um Leben und Tod.
Wir saßen 5 1/2 Stunden Zuahuse haben geweint gehofft und gebetet . Aber sie hat es geschafft. Danach lag sie 3 Wochen auf der Intensivstation und keiner konnte uns sagen was wird . Ich habe es nie lange auf der Intesivstation ich glaube 2 mal und das nur 2 min oder so.
Noch huete bin ich traumatisiert obwohl sie GOTT SEI DANMK vom Kopf her wieder die alte ist jedoch links spastisch gelähmt ist .

Ich würde gerne mit jemanden Kontakt haben per Email oder per Post um mich jemanden austauschen zu können der das gleiche durchmacht um sich unterstützen zu können. Mein Papa ist total überfordert und teilweise wieß ich einfah nihct mehr was ich noch machen soll....


Bitte helft mir ich freue mich über jede Antwort per Email oder bei curado

(merle.pfeifer@gmx.de)


Eure Merle
merle
 
Beiträge: 2
Registriert: Mi Mai 27, 2009 11:20 am
Wohnort: Apen

hallo Merle, da ich hier sehr selten online bin, habe ich deinen Artikel leider jetzt erst gelesen, mir ist imJahr 2007 ein Aneurysma von dem ich nichts wusste ,geplatzt,was auch eine Hirnblutung zur Folge hatte mit mehrwöchigem Koma auch bei mir war es haarscharf an der Grenze wie die Ärzte sagten, ich habe, ob evtl. schon kurz vorher oder beim Clippen ses Aneurysmas einenSchlaganfall erlittenbin seither auch halbseitig, links gelähmt, kannmeinenHaushalt immer noch nicht wieder bewältigen :cry: versucht bitte ganz normal mit deinerMutter umzugehenschliesst Sie wennmöglich in vieleDinge desnormalen Lebens mit ein, sie darf nicht den Mut verlierenden braucht sie um einen starken Willen aufbringen zu können, wenn du magst kannst du mir gerne über meine Email-Ady Post zukommen lassen, da schau ich öfter rein, schreib bitte alsBetreff,Merle,Curado-Forum , liebe grüsse an dich und deineFamilie von Ursel
Eisblume_61
 
Beiträge: 2
Registriert: Sa Mai 03, 2008 8:01 pm

Hallo,

meine Mutter hatte auch vor einem Jahr eine Hirnblutung.
Es war fast der selbe Verlauf wie bei deiner Mutter, sie lang jedoch nicht im Wachkoma.
Nach einem Monat kam sie in eine Reha, jedoch geht alles nur sehr sehr langsam voran. Sie kann jetzt wieder lachen oder weinen. Jedoch nicht sprechen, laufen oder sonst etwas alleine.
Wir hoffen jeden Tag das sie wieder gesund wird, oder eben so gesund das sie wieder alleine leben könnte. Meine Mutter ist erst 47, ich finde es schrecklich das ein Mensch so aus dem Leben gerissen wird.

Aber man sollte die Hoffnung nie aufgeben, sie ist das einzige das wir haben.

Die Ärzte haben uns gesagt das es Menschen gibt mit einer sehr kleinen Blutung, die nie mehr gesund werden und andere die eine sehr schwere Blutung haben können fast alles wieder.

Das Hirn ist einfach zu unerforscht. Niemand, nicht einemal der beste Arzt, kann dir sagen ob jemand nach einer Hirnblutung wieder gesund wird.

Liebe Grüße Nadja
Nadja89
 
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Registriert: Mo Aug 03, 2009 2:57 pm


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