Hallo @petronella!
Sorry, wenn ich erst jetzt antworte, aber da mich das am PC sitzen immer so anstrengt (max. 1 Std., dann ist Schluss), bin ich auch nicht jeden Tag dran. Und du kannst mich ruhig duzen.

Meiner Meinung nach sind die Ärzte in Deutschland echt überfordert mit dieser Krankheit, was ich am Mittwoch mal wieder festgestellt habe. Da war ich bei einem Neurologen (den ich mir lt. Gutachter suchen sollte), der Grieche ist. Das erste, was er mich fragte: "Was ist denn Moya Moya?". Da sagte ich zu ihm, daß ich davon ausgegangen wäre, daß gerade auswärtige Ärzte damit mehr anfangen könnten. Im Klinikum Neunkirchen ist nämlich ein sehr netter Rumäne, der über Moya Moya sogar mal eine... wie nennt man das nochmal? Desertation? Auf jeden Fall hat er ein kleines Buch darüber geschrieben, leider nur in seiner Heimat und dann noch auf rumänisch. Aber das war eine der wenigen Ausnahmen. Wir sind leider immer noch für viele "Exoten".
Mich hat 2005 Dr. Strowitzki operiert in der Uni Homburg, aber leider ist er seit 2008 nicht mehr dort. Auf der linken Seite ist noch alles beim alten, ich dachte immer, wenn die mal gemacht werden muss, gehe ich nach Mannheim. Aber darüber zerbreche ich mir den Kopf, wenn es soweit ist...
Leider hab ich durch die Schlaganfälle sehr viel vergessen, aber ich erinnere mich nicht daran, daß ich als Kind schon Probleme gehabt hätte. Meine Mutter sagte immer, ich wäre zu faul zum laufen gewesen. Damit hab ich erst mit 2 oder so angefangen. Aber das muss ja nichts heissen. Ich war vorher auch nie krank, außer einer Erkältung war da nie was. Und dann mit 32 plötzlich BUMM. Ich bin nur froh, daß ich heute wieder fiter bin als damals. 2005 konnte ich NICHTS, aber auch gar nichts alleine. Ich kann froh sein, daß mein Mann da war, der sich um alles kümmerte. Heute geht es besser, aber ich werde wohl nie wieder die Alte werden...
Nun, andererseits war ich schon immer ein Steh-auf-Männchen. Ich hab soviel Mist gesehen in der Uni... Und letztes Jahr ist eine gute Bekannte von damals an ihrem Hirntumor gestorben, gegen den sie 4 Jahre lang gekämpft hat. Da sag ich mir dann, geniess jeden Tag, den du hast und mach das Beste daraus! Und nicht zuviel darüber nachdenken! Ich glaube, mein Mann macht sich da mehr Kopf drum wie ich.
So, jetzt hab ich lange genug an meinem Text gedoktert, damit ich ja keine Fehler drin habe (als ehemalige Bürotippse ist das so meine Macke *lach*), jetzt krieg ich langsam wieder Kopfweh.
Wäre schön, wenn sich noch andere melden würden!
Ganz liebe Grüsse an alle!