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Mein Vater will nichts von seiner Krankheit wissen

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Vor ein paar Wochen ist bei meinem Vater 63 Prostatakrebs entdeckt worden. Er weigert sich beharrlich sich mit der Krankheit auseinander zu setzen und geht zum Arzt wie ein Opferlamm ohne zu hinterfragen was die Weißkittel mit ihm anstellen.

Hat einer von Euch eine Idee wie ich mit meinem Paps ins Gespräch kommen kann?
Guggemoh
 
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Beitragvon Margarete am Do Okt 18, 2007 8:18 am

Hallo Guggemoh,

ich kenne ja das Verhältnis zwischen Dir und Deinem Vater nicht. Aber primär solltest Du Dir klar machen, dass Deine Bedürfnisse nachrangig sind. Die Reaktion Deines Vaters wird schon seinen Grund haben. Ich könnte mir vorstellen das die "Kopf in den Sand" Taktik nicht so selten ist. Früher oder später wird er sich wahrscheinlich schon öffnen.

Halt uns mal auf dem laufenden.

Margarete
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Beitragvon Guggemoh am Mi Okt 24, 2007 2:44 pm

Im Prinzip hast Du Recht. Allerdings reden wir hier nicht darüber, ob mein Papa gerne bunte Hüte trägt und ich ihm da rein quatschen will, sondern ich will noch gerne einige Jahre mit meinen Vater verbringen und dafür muss er die bestmögliche Behandlung bekommen, oder?

Ich habe von so vielen Fällen gehört in denen die Ärzte erst auf Nachfrage mit bestimmten Therapieoptionen rüberkamen.

Der sture Bock will einfach nicht darüber reden. Ich bin echt verzweifelt!
Guggemoh
 
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Beitragvon Margarete am Do Nov 08, 2007 4:42 pm

Wahrscheinlich wird er immer sturer je mehr Du insistierst. Schon mal drüber nachgedacht?
Margarete
 
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Beitragvon Quintus am Do Nov 22, 2007 11:40 pm

Hallo, wohnst du auf dem flachen Lande oder in der Stadt? Prüfe mal, ob es eine SHG gibt. Rufe dort an und bitte, dass sich mal einer mit deinem Vater trifft. Ich würde ihn ja auch anrufen, bin mir nur noch nicht schlüssig unter welchem Vorwand. Dein Vater muss seine Krankheit ernst nehmen, er muss zu der Sache stehen und dann kann man auch die Hilfe anbieten. Kennst du du denn irgendwelche Werte, PSA-wert und was hat man sonst noch an Untersuchungen gemacht mit welchem Ergebnis? Kannst du nicht mit dem Urologen reden, ihm klar machen, dass du die Daten brauchst, der der Vater so verschlossen ist.
Wenn du möchtest, ich versuche weiter an deiner Seite dafür zu kämpfen, dass wir den Vater davon überzeugen, er schadet sich und der Familie nur, wenn er sich wie ein kleiner Junge trotzig zeigt.

Was hältst du von der Idee, du druckst den oberen Teil meiner Zeilen aus und lässt die im Haus (Bad) einfach so mal rumliegen. Wird er sie lesen und darüber nachdenken oder wird er eher laut?
Melde doich wieder, wir finden was.
Gruß
Quintus
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