von Doris am So Dez 27, 2009 11:18 pm
Hallo,
bei meinem Mann wurde vor ca. 4 1/2 Jahren COPD festgestellt. Er hat 25 Jahre als Bäcker gearbeitet, hatte damals schon eine Roggenmehlallergie. Dies wurde bei dem damaligen Arbeitgeber auch berücksichtigt. Wg. Schließung des Betriebes wurde er arbeitslos, hat dann nach 1 Jahr Arbeitslosigkeit wieder angefangen als Bäcker zu arbeiten und bekam dann Lungenprobleme.
Dann wurde bei einem Lungenfacharzt COPD festgestellt. Er ist seit 1 Jahr als Hausmeister beschäftigt, darf aber nicht schwer heben. Mittlerweile ist es so, dass er das Schneeschippen nicht mehr schafft, bei der kleinsten Anstrengung geht im die Luft aus. Er kommt schon aus der Puste, wenn er aus der Dusche kommt. Letztens wurde er nachts wach und bekam keine Luft mehr, er ist dann ans offene Fenster gegangen, dann ging es wieder.
Leider hat er immer geraucht, ich konnte ihm auch nicht davon abhalten, er hat sogar recht viel geraucht (ca. 30 Zigaretten am Tag), jetzt raucht er vielleicht noch 5 Zigaretten am Tag, obwohl er natürlich auch weiß, dass das nicht gesund ist, in seiner Situation schon gar nicht.
Vor 3 Wochen wurde er vom Lungenfacharzt krankgeschrieben, evtl. geht er aber morgen noch einmal hin. Er nimmt die folgenden Medikamente ein:
Prednisolon 10 mg, Symbicort Turbohaler und Spiriva.
Ich habe jetzt wirklich Angst vor der Zukunft, zumal wir auch noch eine 16jährige geistig behinderte Tochter haben. Unsere Tochter versucht aber auch, meinem Mann zu helfen, z.B., wenn etwas Schweres zu tragen ist .
Viele Grüße
Doris