Aktuelle Infos zum Thema COPD und Lungenemphysem

Hier erhalten Sie Informationen zu klinischen Studien, Krankheitsbildern, möglichen Therapien und neuesten Forschungserkenntnissen:

Zu den COPD Informationen

Zu den Lungenemphysem Informationen

Lungenentzündung und keine Antibiose

Moderatoren: Moderator, Moderator, Moderator, Moderator

Hallo!

Ich habe nun seit mehr als 1 Woche eine Lungenentzündung. Außer schlafen und essen mache ich derzeit nichts mehr, da ich zu geschwächt bin. Bin 28 Jahre alt und mir wurde vor etwa 5 Monaten mitgeteilt, dass ich an einer COPD leide. Hatte meinen Arzt um die Gabe von einem Antibiotikum gebeten aber er ist dagegen. Muß derzeit häufig das Notfallspray (Salbutamol) nutzen und inhaliere morgens und abends Viani (Viani Diskus 50/250). Habe angst, dass sich durch die lange Zeit der Lungenentzündung Komplikationen auftreten könnten. Habe mich zwar umfangreich über die COPD informiert, per Internet da mein Lungenfacharzt dies wohl nicht für notwendig gehalten hat....
Bin dankbar für jeden Tip! Übrigens, überall lese ich das eine COPD so ab dem 40.Lebensjahr auftritt aber es trifft auch immer wieder weitaus jüngere Menschen. Naja, das wollt ich mal kurz loswerden.

Gruß
Steffi
steffi1281
 
Beiträge: 2
Registriert: Mi Jan 20, 2010 11:43 pm

Hi Bibi!
Ich danke Dir für Deine schnelle Antwort. Bislang wurden lediglich die Lungenfunktionswerte und der bisherige Krankheitsverlauf für die Diagnose herangezogen. Das einzige was mien Lungenfacharzt zu mir sagte war: 'Sie haben eine COPD, ist scheiße wenn man so jung ist...' Und das war dann alles, sämtliche Infos über die Erkrankung habe ich aus dem Internet. Die notwendigen Medis bekomme ich von meinem Hausarzt, da der Lungenarzt mir diese nicht verordnen wollte. Das Viani hilft mir sehr gut, bin aber oft erkältet und kämpfe seit November ständig mit wiederkehrendem Mundsoor, obwohl ich nach der Inhalation mit Viani den Mund mit einer Mundspüllösung spüle. Habe zusätzlich noch Multiple Sklerose und durch die letzte Kortisongabe (5 Tage jeweils 1000mg Prednisolon täglich) entstand der Mundsoor und durch die vilen Impfungen in den letzten Monaten bin ich momentan Dauerkrank. Das mit dem Alpha1-Antitrypsinmangel (Danke für den Tipp!!!) habe ich meinem Hausarzt erzählt. Dieser meint ein Test sei unnötig, würde mir nichts bringen... Er geht aber davon aus, dass dies bei mir der Fall ist. Werde aber den Lungenarzt auch nochmal darauf ansprechen, natürlich auch wegen des Schweregrades der Erkrankung...denn nichtmal das wurde mir mitgeteilt. Habe erst nach langem Bitten und Betteln von dem Herrn ein Peak-Flow-Meter erhalten. Naja, ärgern bringt wohl nichts. Wünsche Dir alles Gute!
Liebe Grüße
Steffi
steffi1281
 
Beiträge: 2
Registriert: Mi Jan 20, 2010 11:43 pm

Hallo Steffi, wenn das der Fall ist, daß Du COPD hast, solltest Du dir vielleicht einen anderen Lungenfacharzt suchen.
Ich habe auch gewechselt, da mir meiner nichts verschrieben hat, was mir geholfen hätte.


Alles Gute
Eva
Evar
 
Beiträge: 87
Registriert: Di Feb 03, 2009 11:16 am

Hallo Steffi !
Wenn dir dein Lungenfacharzt keine Medikamente verschreiben will solltest du unbedingt den Arzt wechseln. Ich bin 57, habe seit 8 Jahren COPD, 2 Jahre den falschen Facharzt gehabt, dieser schickte mich nicht einmal zum Röntgen und wollte COPD nicht diagnostizieren. Habe dann im Internet Dr. Trümper in Erfurt gefunden, wurde dort 4 Stunden durchgecheckt, Ergebnis war, das ich ein viertel Jahr später EU-Rente bekam. Hätte ich diesen Arzt früher aufgesucht wäre es nie so weit gekommen !!! An Medikamenten bekomme ich Spiriva, Novopulmon, Formotop, Euphylong 375 und 5 mg Prednisolon. Ziemlich am Ende der Fahnenstange ! Ich lebe alleine und versorge noch meine Mutter (84) zu der aber auch ein Pflegedienst kommt. Also noch einmal dr dringende Tipp !!! Facharzt wechseln !
liebe Grüße
Manfred
greatjohn
 
Beiträge: 1
Registriert: Do Okt 14, 2010 6:56 pm
Wohnort: Bad Liebenstein


Zurück zu COPD & Lungenemphysem

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

Kliniken in Ihrer Nähe

Diabetiker sollten Klinikaufenthalt gut planen

Diabetiker kommen häufiger ins Krankenhaus als Menschen ohne diese Krankheit, sie bleiben im Durchschnitt um ein Drittel länger dort und unterliegen einem größeren Risiko für mögliche Folgen operativer Eingriffe. Deshalb rät Prof. Dr. Andreas Fritsche, Diabetologe aus Tübingen, Betroffenen, eine geplante stationäre Behandlung im Krankenhaus sorgfältig zu planen.

Diabetes Typ 1 als lebenslange Krankheit akzeptieren lernen

Diabetes Typ 1 ist eine bislang unheilbare chronische Erkrankung, die häufig bereits im Kindesalter beginnt. Sie erfordert eine lebenslange Therapie, bei der die Betroffenen eine hohe Mitverantwortung tragen. Sie müssen mehrmals täglich ihren Blutzucker messen, Insulin spritzen, Ernährung und Bewegung anpassen. Die Prognose des Diabetes hängt sehr stark von einer konsequenten und erfolgreichen Durchführung der Therapiemaßnahmen ab.

Bessere Versorgung für Typ-2-Diabetiker

Jeder zweite Typ-2-Diabetiker in Deutschland profitiert mittlerweile von der besseren medizinischen Versorgung in einem strukturierten Behandlungsprogramm. Das berichtet die AOK. Mehrere wissenschaftliche Studien belegen nach acht Jahren Laufzeit den Nutzen der Disease-Management-Programme (DMP) für die teilnehmenden Patienten.

Wenn Diabetiker an Demenz erkranken

In Deutschland leiden etwa sechs Mio. Menschen an Diabetes mellitus. In der Altersgruppe der über 60-Jährigen sind 18 bis 28 % betroffen. Erkranken Diabetiker zusätzlich an einer Demenz mit Verhaltensauffälligkeiten, wird die Diabetestherapie oftmals zu einer besonderen Herausforderung.

Blutzuckermessung mit Tränen statt Blut?

Forscher der Universität Michigan meldeten kürzlich, dass sich mithilfe eines Glukose-Sensors der Zuckergehalt in Tränenflüssigkeit bestimmen lässt. Menschen mit Diabetes mellitus könnten dadurch auf tägliche Bluttests verzichten. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) sieht in diesem Verfahren jedoch keine Alternative zur herkömmlichen Blutzuckermessung.