Aktuelle Infos zum Thema COPD und Lungenemphysem

Hier erhalten Sie Informationen zu klinischen Studien, Krankheitsbildern, möglichen Therapien und neuesten Forschungserkenntnissen:

Zu den COPD Informationen

Zu den Lungenemphysem Informationen

Kurze Vorstellung!

Moderatoren: Moderator, Moderator, Moderator, Moderator

Beitragvon maik35 am Mo Sep 21, 2009 10:04 am

Titel: Kurze Vorstellung!

hallo an alle,

mein Name ist Maik bin 35 Jahre alt und man hat bei mir vor kurzen COPD festgestellt!
Muss morgens, Mittags und Abends Sprayen(Foster/andere).
Kann mir jemand sagen wie er/sie mit der Krankheit umgeht umgeht?

Bekomme öfters keine Luft bei überanstrengungen und man hört ab und zu so eine art pfeifftöne beim atmen...

Zu meinem Unglück wurde auch gleichzeitig Asthma festgestellt :(


Liebe Grüße
Maik
maik35
 
Beiträge: 1
Registriert: Mo Sep 21, 2009 9:56 am

Beitragvon Evar am Mo Sep 21, 2009 12:45 pm

Titel: Re: Kurze Vorstellung!

Hallo Maik, ich nehme morgens und abends Symbicort, dazwischen des öfteren am Tag Berodual. Für mich ist das Schlimmste Treppen steigen. Da habe ich im 2. Stock oft das Gefühl, ersticken zu müssen.
Soviel ich weiß, sind bei COPD die Bronchien ständig entzündet und produzieren viel Schleim. Ich hatte oft das Gefühl, daß meine Lunge "voll" ist und deshalb keine Luft reingeht. Ich war immer kurzatmig. Seit ich das Berodual tagsüber öfter benutze, kann ich den Schleim besser abhusten und habe dadurch das Gefühl, mehr Luft zu bekommen. Außerdem nisten sich sonst gerne irgendwelche Bakterien oder Viren ein und man bekommt gar keine Luft mehr und braucht Antibiotika. Meine Lunge pfeift nicht, sie röchelt, vor allem beim hinlegen.
Wenn sich bei Dir der Schleim nicht löst, probier es mit ACC. Mußt Du aber morgens nehmen, sonst hustet Du die ganze Nacht. Und ganz wichtig, immer viel trinken.
Wenn ich ganz schlecht Luft bekomme, inhaliere ich noch mit Adrovent. Brauchte ich in den letzten Wochen aber nicht mehr, seit ich das Berodual öfter benutze.
Ansonsten versuchte ich (noch), so normal wie möglich zu leben. Ich mache natürlich keinen Urlaub in den Bergen, aber ansonsten alles, was möglich ist. Und wenn es mal anstrengend wird, schnaufe ich eben oder benutze das Spray. Asthma habe ich nicht.
Aber was noch kommt, weiß wohl niemand so recht.

Dir alles Gute
Eva
Evar
 
Beiträge: 87
Registriert: Di Feb 03, 2009 11:16 am

Beitragvon inge52 am Mo Okt 26, 2009 7:33 am

Titel: Re: Kurze Vorstellung!

Hallo und guten morgen
Ich heisse Inge und bin grade eben hier auf dieses Forum gestossen, ich habe seit ca 5 Jahren COPD aber habe mich nicht besonders darum erkundigt weil ich einfach nur angst hatte, denn mein Vater ist vor 2 Jahren daran erstickt.
In diesen 5 jahren ging es mal auf und mal ab aber leider immer wieder diese vielen erkältungen.
Ich habe vor einem Jahr angefangen viel zu laufen ( wenn es geht) aber immer mit Berudual in der Tasche :)
Nun möchte mein Freund mit mir in die Berge zum wandern um zu testen wie weit ich es schaffe.
Ich allerdings habe angst das ich dort noch grössere Probleme bekomme.
Ich war immer im Sommer 2 Wochen an der Adria und habe festgestellt das mir die Salzluft sehr gut tat und ich längere Zeit keine probleme mit der Lunge hatte.
Hat jemand erfahrung mit den Bergen ?
LG Inge
inge52
 
Beiträge: 1
Registriert: Mo Okt 26, 2009 7:16 am
Wohnort: Hessen

Beitragvon Meiky am Sa Nov 07, 2009 8:14 pm

Titel: Re: Kurze Vorstellung!

Hi Meik,
na da könnten wir ja fast durcheinanderkommen was?
Ich bin Meiky und 34 :P

bei mir ist vor kurzem auch Asthma bronchiale und COPD im Anfangsstadium diagnositiziert worden. Ich habe nur ein Spray für "bei bedarf" bekommen.
Seit Jahren waren aber unbehandelt Bronchialspasmen im Hintergrund. Unbehandelt deswegen weil ich geraucht habe und das irgendwie widersinnig fand. Nun habe ich aufgehört und seitdem wird die Luft immer weniger - also bin ich zum Lufa gegangen und bekam die diagnose.

Tja wie geht man damit um?
Man lebt einfach weiter ... aber offensichtlich sollte man seine Grenzen ausloten.
Ich habs nicht getan und hab mich überanstrengt ... das war nicht so gut ... zumindest für mich.

Diese Diagnose bedeutet nicht das Ende des Lebens - nur den Beginn eines neuen lebens unter anderen Vorraussetzungen. Vermutlich wirst du dich etwas umstellen müssen aber nicht sehr.

Hast du allergisches Asthma oder das Asthma das von Anstrengung ausgelöst wird. Einem Allergen kann man vielleicht entgegenwirken - vielleicht mit einer Hyposensibilisierung.

Rauchst du? wenn ja ... das solltest du lassen ... dringend!

Das Pfeifen in den Bronchien kenne ich auch nur zu gut. Habe ich sehr sehr oft - auch im Ruhezustand. Dann soll ich ja das Spray benutzen - aber es hilft nicht so wirklich. Ich muss noch richtig eingestellt werden.

melde dich mal wieder
Gruß
vom Meiky
Meiky
 
Beiträge: 15
Registriert: Sa Nov 07, 2009 4:45 pm


Zurück zu COPD & Lungenemphysem

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

Kliniken in Ihrer Nähe

Diabetiker sollten Klinikaufenthalt gut planen

Diabetiker kommen häufiger ins Krankenhaus als Menschen ohne diese Krankheit, sie bleiben im Durchschnitt um ein Drittel länger dort und unterliegen einem größeren Risiko für mögliche Folgen operativer Eingriffe. Deshalb rät Prof. Dr. Andreas Fritsche, Diabetologe aus Tübingen, Betroffenen, eine geplante stationäre Behandlung im Krankenhaus sorgfältig zu planen.

Diabetes Typ 1 als lebenslange Krankheit akzeptieren lernen

Diabetes Typ 1 ist eine bislang unheilbare chronische Erkrankung, die häufig bereits im Kindesalter beginnt. Sie erfordert eine lebenslange Therapie, bei der die Betroffenen eine hohe Mitverantwortung tragen. Sie müssen mehrmals täglich ihren Blutzucker messen, Insulin spritzen, Ernährung und Bewegung anpassen. Die Prognose des Diabetes hängt sehr stark von einer konsequenten und erfolgreichen Durchführung der Therapiemaßnahmen ab.

Bessere Versorgung für Typ-2-Diabetiker

Jeder zweite Typ-2-Diabetiker in Deutschland profitiert mittlerweile von der besseren medizinischen Versorgung in einem strukturierten Behandlungsprogramm. Das berichtet die AOK. Mehrere wissenschaftliche Studien belegen nach acht Jahren Laufzeit den Nutzen der Disease-Management-Programme (DMP) für die teilnehmenden Patienten.

Wenn Diabetiker an Demenz erkranken

In Deutschland leiden etwa sechs Mio. Menschen an Diabetes mellitus. In der Altersgruppe der über 60-Jährigen sind 18 bis 28 % betroffen. Erkranken Diabetiker zusätzlich an einer Demenz mit Verhaltensauffälligkeiten, wird die Diabetestherapie oftmals zu einer besonderen Herausforderung.

Blutzuckermessung mit Tränen statt Blut?

Forscher der Universität Michigan meldeten kürzlich, dass sich mithilfe eines Glukose-Sensors der Zuckergehalt in Tränenflüssigkeit bestimmen lässt. Menschen mit Diabetes mellitus könnten dadurch auf tägliche Bluttests verzichten. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) sieht in diesem Verfahren jedoch keine Alternative zur herkömmlichen Blutzuckermessung.