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Knopflochchirurgie bei Darmkrebs

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Beitragvon Parisienne am Do Okt 07, 2010 7:27 am

Titel: Knopflochchirurgie bei Darmkrebs

Hallo,

ich bin Parisienne und mein Mann muss am Darm operiert werden. Er hat viele Polypen und die Ärzte sagen, manche seien auch nicht mehr gutartig, sondern schon zum Darmkrebs hin verändert. Er soll bald operiert werden. Jetzt haben wir gehört, dass man Darmkrebs auch durchs "Schlüsselloch" operieren kann. Das wäre natürlich perfekt. Kann man darauf bestehen und ist das dann genauso gut als wenn man den Bauchraum öffnet oder gibt es mehr Risiken?

Pari
Parisienne
 
Beiträge: 4
Registriert: Do Okt 07, 2010 7:23 am

Hallo, jetzt wird es wirklich dringend!

Weil mein Mann jetzt nicht mehr viel Zeit hat, wäre es schön, wenn irgendjemand mir sagen könnte, welche Erfahrungen er mit einer minimalinvasiven OP gemacht hat. Unsere Ärzte raten davon ab. Sollen wir besser noch woanders hingehen und fragen?

Bitte meldet Euch!

Pari
Parisienne
 
Beiträge: 4
Registriert: Do Okt 07, 2010 7:23 am

Beitragvon Bono1961 am Mi Okt 13, 2010 10:14 am

Titel: Re: Knopflochchirurgie bei Darmkrebs

Hallo Parisienne,

ich verstehe Deine Ungeduld und natürlich auch Euren Wunsch nach der vermeintlich "harmloseren" OP-Variante. Es ist aber meines Wissens nach so, dass u. U. eine herkömmliche Operation mehr Sicherheit verspricht. So wurde es auch bisher an vielen Stellen dargestellt.

Allerdings gibt es eine neuere Studie, die in "The Lancet Oncology" veröffentlicht wurde, wonach die Schlüsselloch-OP als sichere und geeignete Therapie bei Enddarmkrebs nach Chemo-Strahlentherapie eingestuft wird und für eine bessere Befindlichkeit und schnellere Erholung des Patienten nach der OP sorgt.

Da ich natürlich nicht sagen kann, ob bei Deinem Mann die richtigen Voraussetzungen für einen minimal-invasiven Eingriff vorliegen, würde ich vorschlagen, Du fragst die Ärzte mal nach dieser Studie und danach, ob das nicht doch auch bei Deinem Mann sinnvoll sein könnte.

Bono
Bono1961
 
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Registriert: Do Feb 25, 2010 9:54 am

Danke, lieber Bono!

Wir werden das mit den Ärzten besprechen. Vielleicht gibt es ja doch noch eine Möglichkeit für einen minimal-invasiven Eingriff. Ich fürchte nur, es sind vielleicht zu viele Stellen befallen .... und wenn es risikobehaftet wäre, würden wir auch lieber darauf verzichten.

Es grüßt Dich/Euch

Pari
Parisienne
 
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Registriert: Do Okt 07, 2010 7:23 am

Hallo nochmal!

So, nun ist es definitiv: Sie machen es nicht minimal-invasiv - Studie hin oder her. Anscheinend ist es so, dass die Situation bei meinem Mann es nicht sinnvoll erscheinen lässt, "durchs Schlüsselloch" zu operieren. Da müssen wir dann wohl die etwas größeren Unannehmlichkeiten der herkömmlichen Operationsmethode in Kauf nehmen. Wir verlassen uns da jetzt einfach darauf, dass die Ärzte schon wissen werden, was sie verantworten können und was nicht. Die Hauptsache ist schließlich, dass der Krebs sicher entfernt wird.

Pari
Parisienne
 
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