Hallo,
also an der Erkrankung selbst hat sich nichts geändert. Alles ist beim alten.
Im Sommer ist es etwas schlimmer als im Winter - wegen der Hitze und der Reaktion des Körpers auf den eigenen Schweiß.
Ich habe auch gemerkt, dass wenn ich mich z.B. am Computer oder unter Freunden oder auf der Arbeit etc. befinde, der Juckreiz nahezu gar nicht vorhanden ist.
Wenn ich dann aber nach Hause komme .. dann kostet es mich sehr viel Überwindung die Füße (es sind vor allem Füße, Knie und Kniekehlen, Hände betroffen) nicht so aufzukratzen, dass ich nicht mehr laufen könnte.
Stattdessen hilft mir recht heißes (aber nicht kochendes) Wasser zu nutzen. Das heißt ich mache den Wasserhahn auf und halte z.B. meine Hände drunter, sie leicht reibend als würde ich sie mit Seife waschen (was ich teils auch tue). Das Wasser wird bei mir erst allmählich heiß - und ich halte sie solange drunter, bis der Schmerz ein wenig den Juckreiz überdeckt. Dann trockne ich sie ab und creme sie ein (ich nutze Linola Fett N bzw. Lenins (Kühlsalbe)).
Allerdings juckt es immer wenn ich im Bett bin (es ist beinahe schon egal, ob ich dabei tot müde bin oder nur schlafen muss, um den Schlafrhythmus einzuhalten). Außerdem wache ich immer noch manchmal auf, weil es juckt. Nun ja .. was erwarte ich auch^^.
Aber ich habe gemerkt, dass wenn es mir von meiner Lebenslage her besser geht (Job, keine drohenden Probleme wie Schulden oder dergleichen), auch meine Haut nicht so sehr juckt. Außerdem scheint sie sich über Nacht oft zu erholen - sodass wenn ich morgens auf die Füße schaue, dort fast nichts von meinen nächtlichen Freddy-Kruger-Ausflügen zu sehen ist.
Von der Toten-Meer-Therapie habe ich gehört - allerdings ist es momentan sowohl materiell als auch zeitlich nicht möglich das mal auszuprobieren.
Die Tropfen würde ich gern ausprobieren, sofern das Angebot noch steht - ich werde aber zuerst hier nachfragen, ob es diese zu kaufen gibt. Schaden kann es nicht.
Ich habe woanders gelesen, dass jemand eine Salbe mit lokaler betäubender Wirkung benutzte (für z.B. Hände). Allerdings habe ich Angst irgendwelche Nebenwirkungen, die eben über eine lange Zeit erst sichtbar werden, zu erfahren.
Auch juckt mir das Gesicht oftmals - vor allem wenn der Bart wächst oder abrasiert wurde - manchmal aber einfach so.
Naja was mich evtl. noch interessieren würde, was ich aber nicht weiß, ob ihr es mir wirklich beantworten könnt: wie habt ihr z.B. mit solcher Neurodermitis euer Privatleben gestaltet. Ich hatte zwar bereits eine Freundin, die mit meiner Haut umzugehen wusste. Dennoch war es bissl zu spüren, dass z.B. der Boden voller Schuppen war und quasi täglich oder jeden zweiten Tag sauber gemacht werden musste (das Bett ebenfalls etc.).
Das mit der Silberwäsche schaue ich mir an - es muss sicherlich nichts Hocherotisches sein - vor allem nicht, wenns hilft.
Danke für die bereits geschriebenen Kommentare und für die, die hoffentlich noch kommen werden

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Igor.