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Ich möchte mich jedoch (noch) nicht operieren lassen.

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Ich bin 66 Jahre alt u. vor 21 Jahren wollte man bereits operieren, entfernen meinen Knoten, damals 1 cm groß.
Jetzt 6 cm groß, BIRADS 5, durch Stanzbiopsie am 03.01.2011 diagnostiziert
Leber = OK
Lunge = OK
Knochen, Skelettszintigraphie = OK
Mammagraphie
Kernspin, um den Knoten besser zu analisieren zu können
Der Wächterlympfknoten soll nächste Woche entnommen werden.
Die Brust zu amputieren soll Wochen später sein.

Ich möchte mich jedoch (noch) nicht operieren lassen.
Habe nur selten ein leichtes ziehen in der Brust oder seitlich.

Ich suche verzweifelt realistische Informationen von Frauen welche durch Hormontherapie, Chemo usw. Erfahrungen gesammelt haben und nicht operiert wurden.

Wer kann mir helfen durch einen kurzen Erfahrungsbericht.
Viele Grüße
U l r i k e
bauermozart
 
Beiträge: 1
Registriert: Mi Jan 19, 2011 3:47 pm
Wohnort: Baldham 85598

Hallo Ulrike,

ich vermute, Du findest keine Frau mit ähnlicher Geschichte hier bei uns im Forum. Ich bin schon etwas länger bei CURADO und ich kann mich nicht erinnern, ob es eine Frau bei uns gab, die nicht operiert wurde. Wir wurden alle operiert, einige haben Chemo vor der OP erhalten, andere haben Chemo nach der OP bekommen, einige hatten gar keine Chemo, sie wurden "nur" bestrahlt und/oder machen AHT. Aber so ganz ohne OP??

Warum willst Du Dich nicht operieren lassen? Dein Knoten wächst zwar langsam
bauermozart hat geschrieben:vor 21 Jahren wollte man bereits operieren, entfernen meinen Knoten, damals 1 cm groß.
Jetzt 6 cm groß, BIRADS 5

aber er wächst weiter. Und BIRADS 5 bedeutet: bösartig.

Was hast Du gegen eine OP?

Viele Grüße
Babs
Wunder gibt es immer wieder. Man muss nur an sie glauben. Und das Wunderbarste an den Wundern ist, dass sie manchmal wirklich geschehen ...
Babs
 
Beiträge: 1021
Registriert: Di Jun 26, 2007 9:38 am
Wohnort: Stuttgart

Hallo Ulrike, mir geht es ähnlich wie Babs, dass sich die Frage aufdrängt weshalb du möglicherweise keine Op möchtest ? Wenn ich so meine Behandlungen anschaue waren die bisherigen Ops sicher nicht immer das Leichteste aber eine Chemo bzw. AHT sind kein Zuckerschlecken, gehen deutlich länger mit zum Teil heftigen Nebenwirkungen und auch immer wieder mit der Frage, wird dadurch der Tumor verkleinert und hält dies längerfristig an. Ich selber lebe gut mit dem Gefühl dass eine erfolgreiche Op den Krebs (zumindest das Sichtbare) wegschneidet und auch die Gefahr einer direkten Ausbreitung verringert. Vielleicht magst du noch mehr darüber schreiben, was dich selbst zu diesem Schritt bewegt.
Lieber Gruß Katinka
Katinka
 
Beiträge: 147
Registriert: Di Jul 08, 2008 4:11 pm

Hallo Katinka,

ich frage mich jetzt noch zusätzlich, ob die Ärzte einer AHT oder Bestrahlungen überhaupt zustimmen, wenn die Patientin die OP verweigert :?:

Eine Chemo wird inzwischen oft schon vor der OP durchgeführt, Bestrahlungen und AHT werden aber immer erst nach der OP gemacht. Bestrahlungen sollen die "Reste" vernichten, die nach der OP u.U. noch da sind, und die AHT soll spätere Metastasen/Rezidive verhindern. Zumindest so kenne ich das ... Deshalb bin ich nicht so sicher, dass ein Arzt mit der AHT einverstanden ist, wenn der Tumor noch da ist ...

Liebe Grüße
Babs
Wunder gibt es immer wieder. Man muss nur an sie glauben. Und das Wunderbarste an den Wundern ist, dass sie manchmal wirklich geschehen ...
Babs
 
Beiträge: 1021
Registriert: Di Jun 26, 2007 9:38 am
Wohnort: Stuttgart


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