von been80 am Mi Jul 08, 2009 9:09 pm
Hallo zusammen,
meine Mutter (64 J.) hat seit einem Jahr COPD (IV). Meiner Meinung nach haben die Ärzte meine Mutter nie ernst genommen. Sie beschwerte sich schon seit Jahren über starken Husten und Atemnot. Irgendwann hieß es dann, sie habe Asthma. Plötzlich wurde sie nach einem Arztbesuch bei einem Lungenarzt sofort in eine Klinik verwiesen. Dort lag sie fast 4 Wochen. Und erst dort wurde dann COPD diagnostiziert. Ab dem Tag an geht es meiner Mutter schlecht. Sie hat innerhalb einem Jahr so viel durchgemacht. Sie führt seitdem die Sauerstoff-Langzeit-Therapie durch und muss wirklich versuchen mehr wie 16 Stunden das Ding zu nutzen. Die Beschwerden werden immer schlimmer. Die Muskeln lassen immer mehr nach, was mir sehr Angst macht. Meine Mutter hat durch die COPD nicht abgenommen, sie ist ziemlich gut gebaut. Mich wundert es sowieso, warum ihr kein Arzt das Abnehmen empfiehlt. Ich sitze mehrmals in der Woche vor dem Internet und lese und lese und recherchiere in der Hoffnung doch noch etwas zu finden, was meiner Mutter noch Lebensmut macht. Die Psyche ist total schlimm bei ihr, sie spricht permanet über den Tod und hat wirklich keinen Lebensmut mehr. Ich weine in letzter Zeit sehr viel, weil ich irgendwie das Gefühl habe, dass es dem Ende zugeht. Ich weiss, das sie unheimlich leidet unter dieser Krankheit. Sie war immer eine aktive Frau und von heut auf morgen ging das nicht mehr. Ich bin so verzweifelt und weiß einfach nicht mehr weiter. Wir haben jetzt Reha beantragt, ich hoffe das diese genehmigt wird von der AOK und das sie sich dort mit gleichgesinnten unterhält und merkt, dass sie nicht alleine mit der Krankheit auf der Welt ist. Irgendwie spürt meine Mutter auch, dass sie nicht mehr lange lebt. Sie raucht seitdem nicht mehr. Vielleicht hat der ein oder andere von euch ein Tipp für mich. Was kann ich noch tun? Wie kann ich ihr noch helfen??