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Ich bin Neuzugang und habeCOPD im Anfangsstadium

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Guten Morgen :D

Ich habe mich gerade hier angemeldet.

Anfang Febr. 2009 ist bei mir eine COPD festgestellt worden. Ich hatte damals sehr starken Hustenreiz. Mein Hausarzt hat mich damals zum Lungenarzt geschickt. Er stellte eine chronische Bronchitis mit Lungefunktionseinschränkung fest. Zu dieser Zeit hatte ich noch keine Atemnot :lol: .
Da ich noch mit der Bandscheibe Schwierigkeiten habe und die chronische Bronchitis mit Lungenfunktionseinschränkung. Jede dieser Krankheit hat jeweils Einzel-GdB 20. Ich bekam dann einen Gbd von 30 %.

Durch meinen Bandscheibenschäden kann ich meinen Beruf als Altenpflegerin nicht mehr ausüben und ich besuche jetzt durch die Rentnenversicherung eine Maßnahme "Teilhabe am Arbeitsleben".

Seit Anfang August mache ich hier ein Praktikum in der IFN. Ich habe so gut gearbeitet, das mich Hr. Heckl, der Chef übernehmen wollte :D .
Da Missverständnisse meiner Schule und Hr. Heckl Ende Okt auf auftraten, hat meine Schule das Praktikum um 4 Wochen verlängert.
Leider bekam ich dann eine Woche später eine hartnäckige Erkältung. Der Kehlkopf war als wenn er offen wäre. Ich merkte auch beim Atmen meine Bronchien.
Ich bekam in der Nacht auch Atemnot. Beim Liegen bekam ich langsames Kratzen im Hals, das mit Atemnot endete. Ich ging dann nochmals zum Hausarzt und ließ mich wieder krankschreiben. Ich erzählte ihm von meiner Atemnot und er gab mir einen Überweisungsschein zum Lungenarzt.
Ich hustete immer noch sehr. Leider muß ich schreiben, das mein Freund ein starker Raucher ist und da ich zur Zeit nicht rauche ich eine starke Passivraucherin bin. Mein Hausarzt wollte mich noch eine Woche krankschreiben, das war mein Fehler. Ich ging am Donnerstag wieder ins Praktikum. Von Tag zu Tag wurde aber der Hustenreiz immer schlechter. Ich hatte durch die Bandscheibenoperation eine Inkontinenz bekommen, die sich bei starkem Hustenreiz stark bemerkbar macht. Jedenfalls bekam ich auch noch die Inkontinenz wieder. In dieser Zeit bekam ich auch 2 - 3 mal eine Atemnot. Ich merkte, beim einatmen, das ich mich schwer tat. In der Arbeit wurde ich von einer Kollegin schon dumm angesprochen, weil ich immer hustete. In dieser Firma ist Feinstaub vorprogrammiert. Außerdem vertrage ich ein Material nicht. Dies hat eine starke Ausdünstung. Nachts war es besonders schlimm. Ich konnte nicht schlafen. In der Frühe bei der Arbeit war ich sehr müde. Zum Schluß, als ich mit diesem Material in Berührung kam, bekam ich Brustschmerzen. Man dachte ich hätte es mit dem Herzen und ich legte mich auf eine Liege in einem Nebenraum. Nach Hause geschickt hat man mich nicht.
Am anderen Tag bekam ich sogar bei der Anmeldung beim Hausarzt durch ein Hustenbonbon, das ich gelutscht habe (nicht verschluckt) wieder eine Atemnot.
Ich ließ mich wieder krankschreiben. Der Hausarzt hat nur gesagt: "Was soll ich tun".
Letzten Dienstag war ich dann beim Lungenarzt. Man hat die Lunge geröngt. Gott sei Dank Diese ist in Ordnung. Er machte auch einen Lungenfunktionstest. Als ich im Behandlungszimmer war erzählte ich ihn meine Krankengeschichte. Er fragte mich sehr eindringlich mit welchen Materialien ich in der IFN arbeitet. Es ist festes Steropor.
Zum Schluß sagte er:" a bißerl a Luft haben Sie ja noch in der Lunge". Alles weitere macht Ihr Hausarzt.
Morgen habe ich beim Hausarzt einen Termin um meinen Befund des Lungenarztes zu besprechen. Ich bin schon sehr gespannt.

Die Schule ist von dieser Auswirkung durch die Erkältung leider nicht begeistert :( .

Ich möchte gerne mich mit Euch austauschen und Ratschläge von Euch annehmen.

Euer Dornroeschen
Dornroeschen
 
Beiträge: 4
Registriert: Do Okt 28, 2010 4:39 am

Guten Morgen :)

Ich habe mich wahrscheinlich bei meinen ersten Beitrag nicht richtig ausgedrückt :?: .
Man hat letztes Jahr eine chronische Bronchitis mit Lungenfunktionseinschränkung festgestellt.
Ich hatte ja vor gut 3 Wochen eine hartnäckige Erkältung gehabt- Wegen der Atemnot habe ich mir vom Hausarzt eine Überweisung geben lassen.
Ich wollte auch Wissen, wie weit die Krankheit fortgeschritten ist.
Gott sei Dank wurde noch keine bronchiale Obstruktion festgestellt, ebenso keine Anhaltspunkte einer COPD.

In der Lungenfunktionsprüfung ist fest gestellt worden:
a) leichte restriktive Ventilasstörung der Tiiffereau, ist gering vermindert. Das FEV1 ist mit 2,6 l leicht vermindert.

b) starke Einschränkung der Flowwerte zu allen Bereichen der Vitalkapazität

Diesbezüglich war ich sehr lange im Internet. Bei den Beiträge "chronische Bronchitis" habe ich gelesen, dass dieses Grad 1 ist.
Wenn ich nicht rauche, keine Arbeitsplatz der mit Staub, Dämpfen zu tun hat bleibe ich auch diesen Stand.
Leider habe ich einen Lebensgefährten der starker Raucher ist. Er geht am Tage zum Rauchen schon in den Keller, aber da ist die Nacht, wo er in der Küche raucht. Habe mir gestern eine Anti-Raucherkerze gekauft und ein Raumspray fürs Rauchen.

Ich möchte hier trotzallem Erfahrung mit Euch austauschen.

Lg Dornroeschen
Dornroeschen
 
Beiträge: 4
Registriert: Do Okt 28, 2010 4:39 am

Hallo Dornröschen,

also, als erstes, es hilft dir herzlich wenig, wenn du Raumsprays verwendest, deren Tröpfchen du dann auch wiederum einatmest. Damit schaffst du die Schadstoffe aus der Luft nicht weg, sondern überdeckst nur den Geruch des Zigarttenrauchs. Ebenso verhält es sich mit den Kerzen.

Lies mal diesen Artikel. Betrifft nicht nur die Kinder!

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/4 ... halten.htm

Dein Lebensgefährte sollte schon etwas mehr Rücksicht nehmen, damit du deinen Status so lange wie möglich auf diesem guten Level halten kannst.
Mit viel Bewegung und Sport kannst du dein übriges dabei tun.

Ich wünsche dir alles Gute.
Liebe Grüße
Birgit
DLTX MHH 11.09
bibi51
 
Beiträge: 49
Registriert: Mi Jun 30, 2010 12:11 pm


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