Bisher hat das kein Arzt bei ihm festgestellt und Klinikaufenthalte aus verschiedenen Gründen hatte er die letzten Jahre sehr viele.
Die uns bekanntestenn Diagnosen lauten:
-Krankhaftes Übergewicht (>140kg)
-ischämische Herzkrankheit
-Knieprothesen
-künstliche Hüftgelenke
Desweiteren muß er regelmäßig seinen Blut-Quickwert testen lassen. Seine Herzarterie kann nicht mehr geweitet werden.
Zuletzt war er im KH, weil bei ihm ein Schatten auf der Lunge festgestellt wurde. Kurzatmig ist er schon seit ca.3 Jahren- wir dachten immer, es käme von der wenigen Bewegung. Dazu kommt noch seit ca. 6 Monaten ein sehr heiseres Sprechen, welches nicht mehr weggeht.
Er benutzt für die Nacht ein Beatmungsgerät wegen Schlafapnoe.
Fortbewegen tut er sich nur im Elektro-Rollstuhl, meistens sitzt er jedoch den ganzen Tag nur im Haus.
Jetzt kam noch die COPD dazu und seitdem reagiert seine Frau fast schon panisch, wenn er doch einmal raus an die Luft fährt. Erschwerend kommt dazu, das er momentan wieder unter einer manischen Phase leidet- also er ist überschwenglich, übermäßig laut, streckenweise sogar beleidigend.
Kein Arzt sagt uns genau, wie gefährdet unser Vater jetzt ist; immer nur: Ja, damit müssen sie leben.
Die Bronchoskopie war O.B. Das MRT und CT ebenfalls.Nur die Röntgenaufnahme zeigte links eine Pneumonie- obwohl er keinerlei Beschwerden hatte. Die Röntgennachuntersuchung ergab dann, das der Schatten noch da wäre, aber die Höhle(
Rauchen tut er übrigens seit ca. 15 jahren nicht mehr (seit ca. 4 jahren auch nicht mehr mal nur als Ausnahme auf Familienfeiern)und wir in der Familie sind auch alle Nichtraucher.
Meine Fragen nun:
-Das wir "damit leben" müssen ist schon klar: aber wie lange halbwegs beschwerdefrei?
-Gibt es Hinweise über den Verlauf der Erkrankung?( im Hinblick auf die Vorerkrankungen).
-Ist die Heiserkeit auch eine Begleiterscheinung der COPD?
-Können wir als Familie dem Patienten irgendwie helfen?
-Wie schnell kann aus einem Stadium III ein Stadium IV werden? (auch hinsichtlich seiner Vorerkrankungen)
Es wäre sehr nett, wenn mir hier jemand meine Fragen beantworten könnte und hoffe das ich mich halbwegs verständlich ausgedrückt habe.
Ich bedanke mich für die Antworten bereits im Voraus. Vielleicht sind es Antworten, mit denen wir unserer Mutter etwas von ihrer Angst nehmen könn(t)en.