ich brauch einen Rat: eine gute Freundin vom mir hat die Diagnose Leukämie bekommen, und ich würde ihr gerne helfen. Kann ich da Blut spenden oder Rückenmark oder was? Und was muss man dabei alles beachten?
Sei am besten einfach nur für Deine Freundin da und unterstütze sich auf ihrem Weg so gut Du kannst.
Übrigens: Man spendet Knochenmark! Dieses häufige Missverständnis hält viele Leute von einer Typisierung ab. Ein bisschen Knochenmark ist entbehrlich, beim Rückenmark siehts schon anders aus.
Hallo Tim,
Matze hat recht: Wenn spende, dann Knochenmark, kein Rückenmark! Theoretisch gesehen müsstest Du dich in der Klinik, in der Deine Freundin in behandlung ist, auch typisieren lassen können. Viel Glück Euch beiden!
Jake
Hallo!
Mein Dadhat gerade die Diagnose Leukämie gekriegt, und die Ärzte wollen keine Chemo bei ihm machen, weil er schon 70 und ziemlich wackelig auf den Beinen ist. Stattdessen solls ne Behalndlung mit Tabelleten sein. Hat jemand Infos dazu, was für Nebenwirkungen das haben kann und wie da die Erfolge sind?
Danke,
Annegret
Diabetiker kommen häufiger ins Krankenhaus als Menschen ohne diese Krankheit, sie bleiben im Durchschnitt um ein Drittel länger dort und unterliegen einem größeren Risiko für mögliche Folgen operativer Eingriffe. Deshalb rät Prof. Dr. Andreas Fritsche, Diabetologe aus Tübingen, Betroffenen, eine geplante stationäre Behandlung im Krankenhaus sorgfältig zu planen.
Diabetes Typ 1 ist eine bislang unheilbare chronische Erkrankung, die häufig bereits im Kindesalter beginnt. Sie erfordert eine lebenslange Therapie, bei der die Betroffenen eine hohe Mitverantwortung tragen. Sie müssen mehrmals täglich ihren Blutzucker messen, Insulin spritzen, Ernährung und Bewegung anpassen. Die Prognose des Diabetes hängt sehr stark von einer konsequenten und erfolgreichen Durchführung der Therapiemaßnahmen ab.
Jeder zweite Typ-2-Diabetiker in Deutschland profitiert mittlerweile von der besseren medizinischen Versorgung in einem strukturierten Behandlungsprogramm. Das berichtet die AOK. Mehrere wissenschaftliche Studien belegen nach acht Jahren Laufzeit den Nutzen der Disease-Management-Programme (DMP) für die teilnehmenden Patienten.
In Deutschland leiden etwa sechs Mio. Menschen an Diabetes mellitus. In der Altersgruppe der über 60-Jährigen sind 18 bis 28 % betroffen. Erkranken Diabetiker zusätzlich an einer Demenz mit Verhaltensauffälligkeiten, wird die Diabetestherapie oftmals zu einer besonderen Herausforderung.
Forscher der Universität Michigan meldeten kürzlich, dass sich mithilfe eines Glukose-Sensors der Zuckergehalt in Tränenflüssigkeit bestimmen lässt. Menschen mit Diabetes mellitus könnten dadurch auf tägliche Bluttests verzichten. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) sieht in diesem Verfahren jedoch keine Alternative zur herkömmlichen Blutzuckermessung.