Aktuelle Infos zum Thema COPD und Lungenemphysem

Hier erhalten Sie Informationen zu klinischen Studien, Krankheitsbildern, möglichen Therapien und neuesten Forschungserkenntnissen:

Zu den COPD Informationen

Zu den Lungenemphysem Informationen

Hallo ich bin Ente und neu hier

Moderatoren: Moderator, Moderator, Moderator, Moderator

Beitragvon ente998 am Sa Feb 28, 2009 7:28 pm

Titel: Hallo ich bin Ente und neu hier

Ich möchte mich kurz vorstellen
Ich bin 65 Jahre, seid einem Jahr in Rente
Mein Beruf Altenpflegerin
Ich habe seid 5 Jahren COPD, da wurde es zumindest fesgestellt.
Ich nehme an daß ich die Erkrankung schon länger habe.
Ich nehme zur Zeit an Med. Symbicord, Spiriva, Kordison und für den Notfall Sultanol.
Mein Problem ist ich rauche und das schon seid 50 Jahren kontinuirlich ohne Pause. Da ich noch nie in einem Krankenhaus war hatte ich auch keine Zwangspause.
Seid einiger Zeit hat sich mein Zustand drastisch verschlechtert und ich kenne auch die Auswirkungen, denn wir hatten im ltenheim etliche Bewohner im Endstadium von COPD.
Meine morgendliche Atemnot ist einfach furchtbar und ich habe Abend schon Angst vor dem Morgen..
Zumal ich Morgens etwas Stress habe weil mein Hund sobald ich nur die Augen auf hab Gassi gehn will
Schwere Taschen kann ich kaum noch tragen dann gehts schon los mit der Atemnot.
Was mir noch auffällt ist, daß fast alle Schwierigkeiten mit dem Ausamen haben. Bei mir ists umgekehrt ich kann kaum einatmen.
Kennt das jemand.?
Auf eine Anwort würde ich mich freuen.
Vor allem wie komme ich vom Rauchen los.
Ich habe die anderen Beiträge gelesen aber ich schaffe es einfach nicht.
Schon wwenn ich denke ich will nicht mehr rauchen (denn darf nicht soll man ja nicht denken) zünd ich mir eine Zigarette an.
Liebe Grüsse Elisabeth
ente998
 
Beiträge: 47
Registriert: Sa Feb 28, 2009 1:45 pm

Hallo Ente,

bei mir war es mit dem Rauchen aufhören genauso. Ich habe zwei Jahre versucht mir das Rauchen abzugewöhnen. Jeden morgen habe ich es mir aufs neue vorgenommen und jeden morgen fiel mir irgend etwas ein, was ich den Tag machen muß. Wenn es ein Zahnarzttermin war habe ich gleich gedacht, nein dann kannst Du heute nicht aufhören, wenn Besuch kam ging es natürlich auch nicht. Es wäre gegangen, wenn ich nur den richtigen Willen gehabt hätte.
Ich habe es erst geschafft als ich ins Krankenhaus kam. Meinen Beitrag kannst Du etwas weiter unten lesen. Und ich weiß heute, dass ich nie wieder eine Zigarette rauchen werde. Obwohl ich sehr gerne geraucht habe und hin und wieder auch noch Schmacht auf eine Zigarette habe. Aber die Angst das noch mal erleben zu müssen, was ich durchgemacht habe, hat bei mir einen wahnsinnigen Respekt vor den Zigaretten ausgelöst. Ich nehme Nikotinpflaster. Ich kann Dir nur raten, höre auf zu rauchen. Ich weiß wie schwer es ist aber Du schaffst es.

Viele Grüße
Cappuccino
Schneeflocke
 
Beiträge: 41
Registriert: So Feb 22, 2009 7:17 pm

Beitragvon ente998 am So Mär 01, 2009 6:50 pm

Titel: Re: Hallo ich bin Ente und neu hier

Hallo Cappuccino
Vielen Dank für deine schnelle Antwort,
Es is genau wie du sagst.
Jeden Abend sag ich mir "ab Morgen keine Zigarette mehr"
Ich habe es ein Jahr lang geschafft nur zwischen 5 und 8 zu rauchen. Aber in der Zwischenzeit ist es wieder eine Schachtel.
Ich hatte in meinem Beruf jeden Tag mit Patienten mit COPD zu tun und es sollte mir wirklich eine Warnung sein.
Aber irgendwie spielt mein Hirn nicht ganz mit.
Es ist zum verzweifeln.
Ich hatte schon Nikotinpflaster, Kaugummi,Lutschtabletten, Akupunktur, Hyphnose.
Half alles nichts :cry: :cry: :cry:
LG Elisabeth
ente998
 
Beiträge: 47
Registriert: Sa Feb 28, 2009 1:45 pm

Beitragvon Marceloze am Sa Mär 07, 2009 5:51 pm

Titel: Re: Hallo ich bin Ente und neu hier

ente998 hat geschrieben:Ich möchte mich kurz vorstellen
Ich bin 65 Jahre, seid einem Jahr in Rente
Mein Beruf Altenpflegerin
Ich habe seid 5 Jahren COPD, da wurde es zumindest fesgestellt.
Ich nehme an daß ich die Erkrankung schon länger habe.
Ich nehme zur Zeit an Med. Symbicord, Spiriva, Kordison und für den Notfall Sultanol.
Mein Problem ist ich rauche und das schon seid 50 Jahren kontinuirlich ohne Pause. Da ich noch nie in einem Krankenhaus war hatte ich auch keine Zwangspause.
Seid einiger Zeit hat sich mein Zustand drastisch verschlechtert und ich kenne auch die Auswirkungen, denn wir hatten im ltenheim etliche Bewohner im Endstadium von COPD.
Meine morgendliche Atemnot ist einfach furchtbar und ich habe Abend schon Angst vor dem Morgen..
Zumal ich Morgens etwas Stress habe weil mein Hund sobald ich nur die Augen auf hab Gassi gehn will
Schwere Taschen kann ich kaum noch tragen dann gehts schon los mit der Atemnot.
Was mir noch auffällt ist, daß fast alle Schwierigkeiten mit dem Ausamen haben. Bei mir ists umgekehrt ich kann kaum einatmen.
Kennt das jemand.?
Auf eine Anwort würde ich mich freuen.
Vor allem wie komme ich vom Rauchen los.
Ich habe die anderen Beiträge gelesen aber ich schaffe es einfach nicht.
Schon wwenn ich denke ich will nicht mehr rauchen (denn darf nicht soll man ja nicht denken) zünd ich mir eine Zigarette an.
Liebe Grüsse Elisabeth


Von Marcel

Hallo, hier ist Marcel 45 Jahre alt. Ich habe nicht viel zu sagen aber trotzdem ist es sehr wichtig was ich sagen möchte an alle die an copd oder andere krankheiten erleiden.
Ich war von 24.02. bis 06.03.09 im Krankenhaus in stationärer Behandlung.
Die Diagnose ist auf Deutsch gesagt (sch???). Mir bleibt nicht so viel zeit laut Diagnose. Ich habe sehr viele Jahre geraucht undzwar nicht sehr wenig. Meine Lunge ist kaputt!

Alles was ich sagen will und ich bitte euch alle. hört auf zu rauchen bevor ihr das Gleiche durchmachen müssen wie ich .

Ich bitte Sie nochmal von ganzem Herzen. dass ihr es nur für eure Gesundheit macht. der Einzigste Weg das copd zu besiegen ist das Rauchen ENTGÜLTIG aufzuhören. Ich habe es schon geschafft aufzuhören aber leider ist und war es bei mir zuspät.

Ich hoffe und wünsche allen gute Besserung. Ihr schafft es glaubt an euch leute und weg mit dem tötliche Gift das uns vergiftet hat :cry:


viele&liebe grüße an alle.

Marcel
Marceloze
 
Beiträge: 13
Registriert: Mo Jan 26, 2009 1:05 pm

Beitragvon Pet am So Mär 08, 2009 7:39 am

Titel: Re: Hallo ich bin Ente und neu hier

Hallo, Ente !
Ich habe Deinen Kommentar aufmerksam gelesen.
Was mich sehr erstaunt ist, dass Du Sultanol im Notfall nimmst.
Sultanol ist eine Inhalationslösung.Wie nimmst Du das denn im Notfall ?
Pet
 
Beiträge: 4
Registriert: So Feb 15, 2009 8:40 am

Beitragvon ente998 am So Mär 08, 2009 11:20 am

Titel: Re: Hallo ich bin Ente und neu hier

Hallo Pet.
Ich kenn Sultanol nur als Spray
Es hilft mir sehr wenn ich Atemnot und die damit verbundene Panik bekomme.
I
Ich benötige allerdings 4 Hübe a100 Microgramm.

Hallo Marceloze Ich weiß es gibt keinen Trost wenn die Krankeit so weit fortgeschritten ist. :cry: :cry:
Da ich Altenpflegerin bin kenne ich den Leidensweg den jeder gehn muß.
Das hält mich nicht davon ab weiter zu rauchen.
Ich hab schon alles versucht. Pflaster Kaugummi, Akupunktur und Hyphnose.
Nichts hilft.
LG Elisabeth
ente998
 
Beiträge: 47
Registriert: Sa Feb 28, 2009 1:45 pm

Beitragvon Evar am Mo Mär 09, 2009 4:06 pm

Titel: Re: Hallo ich bin Ente und neu hier

Hallo Elisabeth, ich bin genauso bekloppt. Ich kann es auch nicht lassen. Du hast wenigstens schon etwas versucht, was ich noch nicht gemacht habe. Wenn der Wille fehlt, hilft alles nichts.

Vielleicht kriegen wir ja doch noch die Kurve, bevor es zu spät ist. Noch könnte man die Krankheit aufhalten und wir würden länger und besser leben.

Ich drück uns mal die Daumen.

LG Eva
Evar
 
Beiträge: 87
Registriert: Di Feb 03, 2009 11:16 am

Beitragvon ente998 am Di Mär 10, 2009 3:56 pm

Titel: Re: Hallo ich bin Ente und neu hier

Hallo Eva

Ich find es wirklich schlimm wie wir mit unserer Gesundheit umgehn.
Aber du hast recht.
Wenn der Wille fehlt geht einfach gar nichts.
Aber trotzde, die Hoffnug darf man nicht aufgeben.
Ich weiß allerdings nicht was noch alles geschehen muß um einsichtig zu werden,
denn ich kenne COPD in allen Stadien. Als Altenpflegerin geht man diesen Leidensweg ja auch mit den Bewohnnern bis zum Ende.
Aber ich denke immer "ach so schlimm ists noch nicht" das denk ich solange bis es zu spät ist.
trauriger Gruß
Elisabeth
ente998
 
Beiträge: 47
Registriert: Sa Feb 28, 2009 1:45 pm

Beitragvon Evar am Mi Mär 11, 2009 2:11 pm

Titel: Re: Hallo ich bin Ente und neu hier

Hallo Elisabeth, wahrscheinlich geht es uns noch zu gut. Aber wie lange noch?
Ich denke, da stecken wir ein bißchen den Kopf in den Sand. Irgendwann holt uns die Krankheit ein und dann sagen wir bestimmt: hätten wir doch damals aufgehört zu rauchen.
Aber wie es im Leben so ist, ich glaube, da muß jeder seine Erfahrungen selber machen.

Immer gut Luft wünscht Dir

Eva
Evar
 
Beiträge: 87
Registriert: Di Feb 03, 2009 11:16 am

Beitragvon Himmelblau am So Aug 16, 2009 4:18 pm

Titel: Re: neuer kontakt

rauchen bei copd ist sehr schlecht da die krankheit dann sehr schnell weiter geht durch nichtrauchen wird sie mehr gestoppt ich rauche seit 9jahren nicht mehr es geht auch ohne rauch und es ist mir sehr schwer gefallen habe zwei jahre gebraucht da ich gerne geraucht habe wenn ich eine wollte habe ich mit einen apfel essen oder bin spazierengegangen später fahrradfahren abgelängt habe auch erst zugenommen habe mein gewicht aber wieder und die ärzte sagen es ist bei mir wie vor 9jahren da ich mit rachen aufgehört habe also höre auf elisabeht gruss himmelblau
Himmelblau
 
Beiträge: 5
Registriert: Mo Jul 13, 2009 8:20 pm

Beitragvon Frida am So Aug 30, 2009 10:02 pm

Titel: Re: Hallo ich bin Ente und neu hier

Hallo zusammen,
ich kann euch allen nur empfehlen, das Rauchen sofort ein zustellen.
Irgendwann merkt man einfach, das man nicht mehr rauchen kann und dann ist es echt schon zu spät!
Bei mir war es zu spät, ich habe vor 5 Jahren aufgehört, von heute auf morgen, ohne Entzugserscheinungen, nur, weil ich nicht mehr rauchen konnte.
Ich habe COPD IV/Lungenemphysem und bin seit einem 1/2 Jahr auf der Transplantationsliste für eine Doppel LTX.
Durch meine 35 jährige Raucherkarriere bin ich jetzt soweit das ich 24 Std. am Tag Sauerstoff benötige. Ich bin jetzt 56 Jahre alt und kann leider nicht mehr viel machen!
Also wenn ihr es schafft, werft die Kippen so weit es geht!!!
Ich wünsche euch viel Erfolg dabei
Gruß Frida
Frida
 
Beiträge: 2
Registriert: So Aug 30, 2009 9:50 pm


Zurück zu COPD & Lungenemphysem

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Kliniken in Ihrer Nähe

Diabetiker sollten Klinikaufenthalt gut planen

Diabetiker kommen häufiger ins Krankenhaus als Menschen ohne diese Krankheit, sie bleiben im Durchschnitt um ein Drittel länger dort und unterliegen einem größeren Risiko für mögliche Folgen operativer Eingriffe. Deshalb rät Prof. Dr. Andreas Fritsche, Diabetologe aus Tübingen, Betroffenen, eine geplante stationäre Behandlung im Krankenhaus sorgfältig zu planen.

Diabetes Typ 1 als lebenslange Krankheit akzeptieren lernen

Diabetes Typ 1 ist eine bislang unheilbare chronische Erkrankung, die häufig bereits im Kindesalter beginnt. Sie erfordert eine lebenslange Therapie, bei der die Betroffenen eine hohe Mitverantwortung tragen. Sie müssen mehrmals täglich ihren Blutzucker messen, Insulin spritzen, Ernährung und Bewegung anpassen. Die Prognose des Diabetes hängt sehr stark von einer konsequenten und erfolgreichen Durchführung der Therapiemaßnahmen ab.

Bessere Versorgung für Typ-2-Diabetiker

Jeder zweite Typ-2-Diabetiker in Deutschland profitiert mittlerweile von der besseren medizinischen Versorgung in einem strukturierten Behandlungsprogramm. Das berichtet die AOK. Mehrere wissenschaftliche Studien belegen nach acht Jahren Laufzeit den Nutzen der Disease-Management-Programme (DMP) für die teilnehmenden Patienten.

Wenn Diabetiker an Demenz erkranken

In Deutschland leiden etwa sechs Mio. Menschen an Diabetes mellitus. In der Altersgruppe der über 60-Jährigen sind 18 bis 28 % betroffen. Erkranken Diabetiker zusätzlich an einer Demenz mit Verhaltensauffälligkeiten, wird die Diabetestherapie oftmals zu einer besonderen Herausforderung.

Blutzuckermessung mit Tränen statt Blut?

Forscher der Universität Michigan meldeten kürzlich, dass sich mithilfe eines Glukose-Sensors der Zuckergehalt in Tränenflüssigkeit bestimmen lässt. Menschen mit Diabetes mellitus könnten dadurch auf tägliche Bluttests verzichten. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) sieht in diesem Verfahren jedoch keine Alternative zur herkömmlichen Blutzuckermessung.