Aktuelle Infos zum Thema Darmkrebs

Hier erhalten Sie Informationen zu klinischen Studien, Krankheitsbildern, möglichen Therapien und neuesten Forschungserkenntnissen:

Zu den Darmkrebs Informationen

Große Sorgen

Moderatoren: Moderator, Moderator, Moderator, Moderator

Beitragvon genji am Mi Apr 07, 2010 12:58 pm

Titel: Große Sorgen

Hallo

Ich mache mir sorgen um meine mutter. Bei ihr wurde eine Anämie festgestellt,danach wurde ein stuhltest gemacht (hemoCare) der aber negativ ausfiel. Da sie aber auch seit über 20 jahren an chronischer verstopfung leidet mache ich mir nun sorgen das vielleicht doch etwas im darm ist,aber nicht festgestellt worden ist :-(
Wer kennt sich bei dem thema etwas aus?
genji
 
Beiträge: 3
Registriert: Mi Apr 07, 2010 12:54 pm

Beitragvon Babs am Mi Apr 07, 2010 6:35 pm

Titel: Re: Große Sorgen

Hallo Genji,

eine chronische Verstopfung muss nicht unbedingt zum Darmkrebs führen! Wenn Deine Mutter aber Sicherheit haben will, dann soll sie Darmspiegelung durchführen lassen (das ist nämlich die sicherste Methode). Wie alt ist sie denn? Ab 55 gehört die Darmspiegelung zur Früherkennung. Ist sie noch nicht 55, kann die Darmspiegelung auch gemacht werden, sie braucht dazu aber eine "offizielle" Überweisung vom Hausarzt (z.B. "Verdacht auf ..." oder ähnlich).

Viele Grüße
Babs
Wunder gibt es immer wieder. Man muss nur an sie glauben. Und das Wunderbarste an den Wundern ist, dass sie manchmal wirklich geschehen ...
Babs
 
Beiträge: 1021
Registriert: Di Jun 26, 2007 9:38 am
Wohnort: Stuttgart

Beitragvon genji am Mi Apr 07, 2010 6:45 pm

Titel: Re: Große Sorgen

Meine mutter ist 46. Sie hat von ihrem hausarzt jetzt erstmal
eine überweisung zur Frauenärztin bekommen um dort eventuell was
feststellen zu können.
In 4 wochen will der arzt dann nochmal ein blut-test durchführen ob die blutarmut besser geworden ist
genji
 
Beiträge: 3
Registriert: Mi Apr 07, 2010 12:54 pm

Beitragvon Babs am Mi Apr 07, 2010 6:57 pm

Titel: Re: Große Sorgen

Na, das ist schon ein Anfang. Je nachdem, was die Frauenärztin finden (bzw. nicht findet), entscheidet der Hausarzt weiter. Wie gesagt, Darmspiegelung ist die sicherste Methode, um Darmkrebs auszuschließen oder festzustellen. Aber das weiß der Hausarzt. Und Blutarmut kann viele verschiedene Ursachen haben.
Wunder gibt es immer wieder. Man muss nur an sie glauben. Und das Wunderbarste an den Wundern ist, dass sie manchmal wirklich geschehen ...
Babs
 
Beiträge: 1021
Registriert: Di Jun 26, 2007 9:38 am
Wohnort: Stuttgart

Beitragvon ole am Do Apr 08, 2010 7:49 am

Titel: Re: Große Sorgen

Tach Genji,

die Kolleginnen haben Recht: Eine Darmspiegelung bringt Gewißheit, das muss gemacht werden. Guck doch mal hier im Forum unter dem Thema "Ich drücke mich um meine Vorsorgeuntersuchungen", da findest Du alles zum Thema Koloskopie und erfährst jede Menge darüber, welche Erfahrungen die Leute gemacht haben. Alles Gute für Deine Mutter, noch ist ja alles offen!

Ole
ole
 
Beiträge: 8
Registriert: Fr Jul 03, 2009 7:25 pm

Beitragvon genji am Fr Apr 09, 2010 8:56 am

Titel: Re: Große Sorgen

Montag ist dann endlich der Termin bei der frauenärztin. mal gespannt was sie dann so machen wird. Und nächste woche muss sie auch nochmal eine Urin probe abgeben,der hausarzt wollte aber keine weitern untersuchungen machen wegen dem darm,da er meinte das der stuhl in ordnung wäre und sich deswegen keine gedanken machen bräuchte.
Noch eine andere frage, weiß vielleicht jemand ob man Darmpolypen durch ständige stuhlunrgelmäßigkeiten bekommt?
Und wenn die Darmpolypen schon größer sein sollten,dann besteht ja auch ehr die gefahr das die öfters bluten und man es in der probe gefunden hätte oder?
Also könnte man VIELLEICHT ja ein wenig beruhigt sein das die blutarmut nicht durch den Darm entstanden ist?
Und der hausarzt meinte noch,wenn die frauenärztin nichts gefunden hat und im urin auch nichts ist,das meine mutter dann mal eine magenspieglung machen sollte.Da sie auch öfters magenschmerzen hat und sich hin und wieder oft am übergeben ist.
genji
 
Beiträge: 3
Registriert: Mi Apr 07, 2010 12:54 pm

Beitragvon Oleole am Do Apr 22, 2010 1:46 pm

Titel: Re: Große Sorgen

Hallo Genji,

was hat sich denn nun bei Deiner Mutter ergeben? Wie ist es weitergegangen und was haben die ärztlichen Untersuchungen ergeben? Waren Deine Sorgen unbegründet (Was wir alle hoffen)?

Ole
Oleole
 
Beiträge: 8
Registriert: Do Apr 01, 2010 9:07 am


Zurück zu Darmkrebs

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

Kliniken in Ihrer Nähe

"Wir brauchen ein wärmeres Klima"

Alzheimerkranke sind nicht nur eine leere Hülle ohne Verstand. "Ich erlebe an mir Verluste, ich erlebe aber auch die anderen Seiten des Menschseins und genieße sie", sagt der 62-jährige Christian Zimmermann aus München, der seit fünf Jahren von seiner Alzheimer-Erkrankung weiß, im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".

Der Depression davonlaufen

Körperliche Aktivität tut der Seele gut. Deshalb motivieren Therapeuten Depressive immer öfter, sich mehr zu bewegen. "Wir wissen heute durch viele kontrollierte Studien, dass Bewegung Depressionen und Angsterkrankungen lindern kann", begründet Professor Andreas Ströhle, leitender Oberarzt der Spezialambulanz für Angsterkrankungen am Uniklinikum der Charité Berlin, diesen Ansatz in der "Apotheken Umschau".

Unreif statt Zappelphilipp

Wenn bei einem vorzeitig eingeschulten Kind ADHS diagnostiziert wird, sollte in Erwägung gezogen werden, ob es nicht zu unreif für die Schule ist. Eine Studie an der Universität Vancouver (Kanada) zeigte, dass früh eingeschulte Kinder um fast ein Drittel häufiger das Zappelphilipp-Syndrom attestiert bekommen, berichtet die "Apotheken Umschau".

Diabetes: Wie Zucker zu Schmerzen führt

Viele zuckerkranke Menschen leiden unter chronischen Schmerzen, besonders in den Waden und Füßen. Den Mechanismus der diabetischen Nervenerkrankung haben Wissenschaftler um Professor Dr. Angelika Bierhaus und Professor Dr. Peter P. Nawroth, Ärztlicher Direktor der Abeilung Innere Medizin I und Klinische Chemie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, nun aufgeklärt: Das Stoffwechselprodukt Methylglyoxal, das beim Abbau von Zucker im Blut entsteht, bindet an schmerzleitende Nervenzellen und macht sie überempfindlich.

Keimschleudern im Wartezimmer?

Kein Zweifel, im Wartezimmer eines Kinderarztes warten Krankheitskeime auf ihre Opfer. Trotzdem ist die Ansteckungsgefahr begrenzt. "Das Risiko, dass sich Kinder in der eigenen Familie oder im Kindergarten anstecken, ist viel größer", sagt Dr. med. Thorsten Spranger, Kinderarzt aus Bremen, im Apothekenmagazin "Baby und Familie".