Ich erzähl einfach kurz wie es mir so geht; ich bekomme jetzt seit einem Jahr nach der letzten Lungenmetastase alle drei Wochen Herceptin auf unbestimmte Zeit - sprich:solange es wirkt. Bis jetzt funktioniert das wunderbar, das letzte CT vergangene Woche hat gezeigt, dass es im Moment nix zu sehen gibt was nicht dahin gehört. Was will ich mehr? Die Therapieabläufe (und vorallem die dazu gehörenden Arztbesuche, mittlerweile gehört ja auch noch der Kardiologe dazu wegen dem Herceptin) habe ich in meinen Berufs- und Familienalltag eingebaut. Manchmal nervt es und ich kriege einen Therapiekoller und hab die Schnauze voll. Einige von euch kennen das sicher auch, leben in verschiedenen Teilbereichen - der Beruf, der fordert und auch ablenkt, die Familie mit allem Schönem und Anstrengendem, und natürlich immer wieder die Rückkehr ins "zweite Wohnzimmer", der Therapieraum bei meinem Doc. Und trotzdem, ich hab jetzt schon viele Jahre mit dem Brustkrebs überlebt und lebe bis jetzt - gerade auch durch die Therapien - die meiste Zeit bei guter Lebensqualität damit. Mein Wunsch ist natürlich, dass dies noch möglichst lange so bleibt. Wie geht es euch so? Ich bin halt neugierig und würde mich freuen wenn das Forum nicht ganz einschläft.
Deswegen viele Grüße an alle ! Katinka