von juliedavia am Do Jan 24, 2008 9:47 am
Hallo. Ich bin 46, sportlich, rauche nicht und lebe eigentlich gesund. Abends ein zwei Gläser Wein sind meine einzigen Laster.
In der ersten Weihnachtwoche 2007 erlitt ich einen Kleinhirninfarkt wodurch natürlich Zellgewebe des Kleinhirns abstarb, bzw. zu Schaden kam. Dieser Schlaganfall wurde laut meinem Arzt durch einen totalen Verschluss der Arteria Vertebralis ausgelöst.. Dies wiederum sei auf eine Disksektion zurück zu führen, eine wohl schon ältere Verletzung. Nach Heparin wurde ich rasch auf Macumar eingestellt und möchte jetzt - Ende Februar, Anfang März - Macumar ausschleichen lassen um auf ASS 300 zurück zu greifen. Mein Arzt sagte, das kann man so verantworten, klang aber nicht wirklich überzeugt. Da ich März definitiv wieder arbeiten muss, bzw. möchte, ist ASS vielleicht die bessere Lösung da meine Arbeit Gefahren birgt, Verletzungen etc.
Im Augenblick fühle ich mich gut, die anfänglichen Beschwerden- Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Kopf- und Nackenschmerzen, sind Vergangenheit. Hin und wieder (alle fünf bis sechs Tage) habe ich eine Art Blackout der etwa eine Minute jeweils dauert. Ich bin dann total neben der Kappe. Es ist, als ob ich dann nur ein Zuschauer bin und alles um mich herum wirkt unwirklich, komisch halt und realitätsfremd. Klare Gedanken - außer etwas Angst - sind da fast ausgeschlossen. Ich konnte das aber bis jetzt gut managen. Jetzt meine Frage: Sind diese Blackouts zurückzuführen auf das abgestorbene Gewebe, auf den erlittenen Schlaganfall, oder handelt es sich um neue kleine Schläge, um neue Ereignisse?
Habe ich mit ASS ein höheres Risiko einen erneuten Schlaganfall zu bekommen? Ist mein Anliegen, auf ASS umzustellen vertretbar?
Wie ist das zukünftige Risiko ohne verwendung von Medikamenten wie ASS oder Macumar etc. in Hinblick auf einen erneuten Anfall?
Ich bedanke mich im voraus: Ein Freund!