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DNA-Zytometrie

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Beitragvon cicero am So Jul 06, 2008 6:47 pm

Titel: DNA-Zytometrie

Hallo,

hat jemand Erfahrung mit der DNA-Zytometrie zwecks (nachträgl.) Malignitätsbeurteilung und Prognose? Wie zuverlässig ist diese Methode? (Die Broschüre der Gmünder Ersatzkasse riecht zu sehr nach Eigenwerbung des Prof. Böcking - gibt es auch neutrale Beschreibungen?)

Irgendwo habe ich (bei Helpap) gelesen, die DNA-Zyto solle man nur als eine den pathol. Befund ergänzende Maßnahme genießen. Das setzt allerdings voraus, dass die Resultate beider Verfahren in etwa ähnlich ausfallen und sich ergänzen. Was aber dann, wenn zwischen den Ergebnissen der herkömmlichen pathol. Untersuchung bzw der Zweitbegutachtung und der DNA-Zyto "Welten" liegen? Wer hat mehr recht?

Gruß
cicero
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Beitragvon Pepsi am So Aug 10, 2008 7:06 am

hallo Cicero,

deine Meinung ist grundsätzlich falsch, denn prof. Böcking ist eine Korife was die DNA-Zytometrie ( pathologisch bedingt )betrifft. Er ist der DNA-Papst in Deutschland- denn nicht nur die PSA , sondern auch PC3A und Dia-Pat sind zur zeit in aller Munde- denn es gibt bis heute in D keine klare Aussage über diese Anwendungen auch Ärzte streiten sich.Die deutsche Gesellschaft der Urologen sagt der Vizepräsident was anderes als der Präsident.
Die GEK ist für mich der kompetende Partner obwohl ich sonst nichts mit ihr zu tun habe. Keine Übertreibung sondern nur Fakten sind hier wiedergegeben.
Freundliche Grüsse
PEPSI
Bin selbstbetroffener Prostata-Ca Patient ( rezidiv )
Kein Urologe aber das was ich über die Krankheit weiß, gebe ich gerne weiter.
Pepsi
 
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Beitragvon cicero am So Aug 10, 2008 1:16 pm

Pepsi hat geschrieben:hallo Cicero,
deine Meinung ist grundsätzlich falsch,

Wieso falsch, und dazu noch "grundsätzlich"?

Pepsi hat geschrieben:denn prof. Böcking ist eine Korife was die DNA-Zytometrie ( pathologisch bedingt )betrifft. Er ist der DNA-Papst in Deutschland-

Das habe ich nicicht bestritten und davon war auch nicht die Rede.

Pepsi hat geschrieben:denn nicht nur die PSA, sondern auch PC3A und Dia-Pat sind zur zeit in aller Munde- denn es gibt bis heute in D keine klare Aussage über diese Anwendungen auch Ärzte streiten sich.Die deutsche Gesellschaft der Urologen sagt der Vizepräsident was anderes als der Präsident.

Das ist keine Antwort auf meine (insbesondere die letzte) Frage.

Pepsi hat geschrieben:Die GEK ist für mich der kompetende Partner obwohl ich sonst nichts mit ihr zu tun habe. Keine Übertreibung sondern nur Fakten sind hier wiedergegeben.
Freundliche Grüsse

Für dich.. Naja..., OK. Aber auch das ist keine Antwort auf meine Frage.

Gruß, cicero
cicero
 
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Beitragvon witheshark am Di Aug 19, 2008 1:09 pm

Titel: Histopathologie - Zytopathologie

Hallo Cicero,
das Material welches aus der Stanzbiopsie gewonnen wurde ist zunächst einmal für beide Methoden gleich.
Histologie:
Der Gleason Score wird, nach Einfärbung hauch dünner Präparate aus der Stanzbiopsie, mikroskopisch, also mit dem subjektiven Empfinden des Betrachters erfolgten Beurteilung erstellt.
Der Vorteil ist, dass Gewebeübergänge für eine Zuordnung aus welchem Areal der Prostata die Tumorzellen stammen, erkennbar bleiben.

Bild-Zytologie:(DNA-Zytometrie)
Aus etwa 300 Bildern einer Computer-Microskopie werden per Sofware Einzelzellen nach DNA-Veränderungen abgeglichen und in diploide (normale) über tetraploide bis multiploide (aneuploide=nichtnormale)Zellstruckturen sortiert.
Die Zytologie untersucht nur Zellen, die aus dem Gewebeverbund herausgelöst wurden. Der Vorteil der Methode ist die objektiven Reproduzierbarkeit und die Einstufung in Malignitätsgrade.

Es geht also nicht darum die eine Methode gegen die andere auszuspielen, sondern um die gegenseitige Ergänzung. Genauso könnte sich eine weiterführende Beurteilung durch einen Histopathologen als Ergänzung eignen, wenn mit der Chromogranin A -Bestimmung die Sensibilität der Tumorzellen auf Antiandrogene und Strahlenresistenz ermittelt würde. Letztere Untersuchung gehört nur leider nicht zum Leistungskatalog der GKVen.
Siehe dazu auch hier... http://www.prostapath.org/deutsch/d-ef- ... erung.html
Ob hiermit Deine Kernfrage beantwortet ist, welchem Ergebnis Du Dich eher anschließen sollst, vermag ich auch nicht zu beantworten. Diese Antwort sollte aber einem Onkologen nicht schwer fallen.

Gruß Heribert
witheshark
 
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