Expertenchat zum Thema Injektoren

Gehen Sie online unter www.spritzen-bei-ms.de und chatten Sie Anfang November mit einem Experten.

Termin: 12.11.2009 um 18:00 Uhr

www.spritzen-bei-ms.de

Der Weg zur Diagnose war lang

Moderatoren: Moderator, Moderator, Moderator, Moderator

Beitragvon Bremensie am Sa Okt 23, 2010 3:25 pm

Titel: Der Weg zur Diagnose war lang

Hallo zusammen,
Seit August weiß ich nun dass ich MS habe. Doch bis es dazu kam hat es lange gedauert. Den ersten Schub hatte ich laut der Ärzte im KH schon vor etwa 35 Jahren. Da hatte ich eine Entzündung des linken Augennervs. Das wurde damals mit Cortison behandelt. Danach war alles OK wieder Ok. Vor 7 Jahren habe ich mir dann den Knöchel gebrochen und es musste operiert werden. Als ich aus der Narkose aufwachte merkte ich dass ich in beiden Füßen Gefühlsstörungen hatte :cry: Hat aber damals keinen Arzt im KH interessiert. Kurze Zeit später kamen auch Gefühlsstörungen in den Händen dazu :cry: Hat wieder keinen Arzt interessiert. Als ich dann wider laufen und auftreten durfte ging ich mit meinen Beschwerden zu einem Neurologen. Der stellte die Diagnose Polyneuropathie.
Ich war dann noch weil ich merkte dass ich immer weniger gut laufen konnte bei drei weiteren Neurologen die aber auch zu dem Ergebnis PNP kamen.
Mitlerweilen brauchte ich einen Gehstock zum Laufen. Konnte aber trotzdem nicht sehr weit gehen ohne mich irgendwo hinzusetzen und auszuruhen.
Auf Anraten einer Bekannten ging ich dann nochmal zu ihrer Neurologin. Nach eingehnder Untersuchung kam sie zu dem Ergebnis PNP im Leben nicht und schickte mich zum MRT. Dort wurden dann Entzündungspunkte im Kopf und auf dem Nerv im Nacken hatte. Die Neurologin schickte mich dann zum richtig gründlichen neurologischen durchchecken ins Krankenhaus. Dort wurde auch u.a. eine Nervenwasseruntersuchung gemacht. Danach gab es dann die Diagnose MS. Die Ärzte im KH fragten dann wie lange ich die Gefühlsstörungen denn schon hätte. Ich sagte ihnen dass dies schon seit sieben Jahren der Fall ist. Da kam dann die Frage warum ich denn erst jetzt käme. Ich habe ihnen dann gesagt dass ich ja schon einige Neurologen durch hätte mit dem Ergebnis PNP. Ich bekam dann im Krankenhaus noch eine fünftägige Cortisonstoßtherapie. Bevor ich dass Wort arbeiten wieder denken darf hat meine Neurologin erst einmal eine Reha angeordnet. Die soll ich in Wilhelmshaven machen. Tja nun sind alle Anträge gestellt und ich warte auf die Nachricht von der Rentenkasse wann es los geht. :roll:
Gruß
Bremensie
Bremensie
 
Beiträge: 2
Registriert: Di Okt 19, 2010 8:35 am

Zurück zu Multiple Sklerose

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

Kliniken in Ihrer Nähe

"Wir brauchen ein wärmeres Klima"

Alzheimerkranke sind nicht nur eine leere Hülle ohne Verstand. "Ich erlebe an mir Verluste, ich erlebe aber auch die anderen Seiten des Menschseins und genieße sie", sagt der 62-jährige Christian Zimmermann aus München, der seit fünf Jahren von seiner Alzheimer-Erkrankung weiß, im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".

Der Depression davonlaufen

Körperliche Aktivität tut der Seele gut. Deshalb motivieren Therapeuten Depressive immer öfter, sich mehr zu bewegen. "Wir wissen heute durch viele kontrollierte Studien, dass Bewegung Depressionen und Angsterkrankungen lindern kann", begründet Professor Andreas Ströhle, leitender Oberarzt der Spezialambulanz für Angsterkrankungen am Uniklinikum der Charité Berlin, diesen Ansatz in der "Apotheken Umschau".

Unreif statt Zappelphilipp

Wenn bei einem vorzeitig eingeschulten Kind ADHS diagnostiziert wird, sollte in Erwägung gezogen werden, ob es nicht zu unreif für die Schule ist. Eine Studie an der Universität Vancouver (Kanada) zeigte, dass früh eingeschulte Kinder um fast ein Drittel häufiger das Zappelphilipp-Syndrom attestiert bekommen, berichtet die "Apotheken Umschau".

Diabetes: Wie Zucker zu Schmerzen führt

Viele zuckerkranke Menschen leiden unter chronischen Schmerzen, besonders in den Waden und Füßen. Den Mechanismus der diabetischen Nervenerkrankung haben Wissenschaftler um Professor Dr. Angelika Bierhaus und Professor Dr. Peter P. Nawroth, Ärztlicher Direktor der Abeilung Innere Medizin I und Klinische Chemie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, nun aufgeklärt: Das Stoffwechselprodukt Methylglyoxal, das beim Abbau von Zucker im Blut entsteht, bindet an schmerzleitende Nervenzellen und macht sie überempfindlich.

Keimschleudern im Wartezimmer?

Kein Zweifel, im Wartezimmer eines Kinderarztes warten Krankheitskeime auf ihre Opfer. Trotzdem ist die Ansteckungsgefahr begrenzt. "Das Risiko, dass sich Kinder in der eigenen Familie oder im Kindergarten anstecken, ist viel größer", sagt Dr. med. Thorsten Spranger, Kinderarzt aus Bremen, im Apothekenmagazin "Baby und Familie".