von Hans1 am Sa Sep 05, 2009 5:13 pm
Hallo Leidensgenossinen und -Genossen,
seit Jahrzehnten schon habe ich chronische Bronchitis und bin deshalb auch schon im Alter von 57 Jahren in EU-Rente gegangen. Im Vorjahr kam es erstmalig zu einer Exacerbation mit Krankenhausaufenthalt und der nunmehrigen Diagnose COPD. Seitdem, mit 68 Jahren hänge ich nun 16 Std. am Tag am Sauerstoff mit 1,5 / 2 l / Std.
Eingesetzt ist ein Flüssigsauerstofftank 45 l und ein kleines demandfähiges "Spirit 300". Damit komme ich wunderbar klar im normalen Tagesbetrieb, d.h. nachtüber direkt am Tank und tagsüber mobil mit dem tragbaren Gerät, das dann allerdings 2 mal geladen werden muss. Folgedessen sind Kurzausflüge mit dem Auto möglich - aber nach max. 5 Stunden muss ich wieder nachfüllen.
Abhilfe könnte ein größeres Gerät schaffen. Dann wird es jedoch zu schwer, damit herumzulaufen, da sich als Folge des jahrelangen Sauerstoffmangels nun auch noch Muskelschwund eingestellt hat.
Abhilfe könnte ein zweiter Tank von 20 l bringen, der dann im Auto mitgeführt werden könnte. Hier aber stellt sich die Krankenkasse quer, und der Anbieter will nur gegen Bezahlung zusätzliche Technik zur Verfügung stellen.
Laut Aussage der KK ist mit der vorhandenen Versorgung die Mobilität gewährleistet. Unter Mobilität versteht allerdings jeder etwas anderes. Ich lege Wert darauf, auch meine Kinder und Enkel in entfernteren Orten besuchen und dort auch übernachten zu können. Auch der Besuch größerer Veranstaltungen in entfernteren Orten ist nicht möglich (Teilnahme am öffentlichen Leben !) Mit dem 20 - Liter - Tank wäre das problemlos möglich.
Wer hat ähnliche Sorgen, und wie löst Ihr das Problem ?
Ich wünsche Euch allen immer und überall genügend Luft zu Atmen.
Hans 1