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COPD - nach OP. Wie geht das?

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Beitragvon verodog am Sa Nov 06, 2010 11:52 pm

Titel: COPD - nach OP. Wie geht das?

Hallo,

...ich heisse Patrick und habe mich heute hier angemeldet, weil ich eine Frage habe, die mir niemand beantworten kann, oder will.

Es geht um meine Mutter.
Sie ist 77 Jahre alt.
Letztes Jahr in Juni wurde bei ihr ein Aorten-Aneurysma festgestellt, nachdem
sie einige Wochen wg. Rückenschmerzen und Erschöpfung im Krankenhaus zur
Beobachtung war.
Per Rettungshubschrauber wurde sie nach Freiburg an die Uni-Klinik geflogen und in einer neunstündigen OP wurde ihr ein neun Zentimeter grosses Aneurysma am Aortenbogen entfernt.

Meine Mom hatte seit den sechziger Jahren geraucht. Die letzten Jahre nur noch sehr wenig, vielleicht vier bis fünf Zigaretten am Tag.
Sie hatte nie Atemprobleme, Atemnot oder sonstige Lungenprobleme.

Nach der OP, hatte sie massivste Atemprobleme mit Atemnot schon bei der
kleinsten Anstrengung.
Eine der Ärztinnen, die bei ihrer OP dabei gewesen war, hat uns gesagt, dass während der OP ein Lungenflügel meiner Mom zusammengefallen war. Ausser-
dem würde ihr ausgeprägtes, altes Lungenleiden Schwierigkeiten bereiten...

Ich fragte, was sie denn meinen würde. Sie hatte noch nie Atemprobleme.

'Doch, doch, die Lunge sei massiv vorgeschädigt gewesen'. Lt. OP-Bericht COPD Gold (was immer das auch bedeutet)

Seither hat meine Mutter Atemprobleme mit grosser Atemnot und nun seit zwei Tagen auch ein Sauerstoffgerät zuhause.
Wie ist das möglich? Hat jemand eine Erklärung dafür, warum sie seit der OP an der Hauptschlagader, plötzlich so eine massive Problematik hat, ohne dieses vorher zu bemerken?

Ich erwarte keine Wunder. Sie ist 77 Jahre alt, war totkrank und wurde durch die OP gerettet. Ich möchte nur verstehen, was ihr diese Atemnot verursacht.
Eine Sache, mit der sie vorher nichts zu tun hatte.

Für eine (mögliche) Erklärung, wäre ich sehr dankbar.

liebe Grüsse ... Patrick
verodog
 
Beiträge: 1
Registriert: Sa Nov 06, 2010 8:08 pm

Beitragvon Geli09 am So Nov 07, 2010 7:20 pm

Titel: Re: COPD - nach OP. Wie geht das?

Hallo Patrick,
erstmal willkommen bei uns im Forum.
Zu deinen Fragen COPD ist eine langsam einschleichende Krankheit die man Früher als Raucherlunge/ Husten bezeichnete deren Form so noch nicht lange bekannt ist.Gold ist die Bezeichnung der Krankheitsstufe es gibt Gold1 bis Gold4 letzteres ist meist mit Sauerstoffversorgung und Pflege verbunden.
Deine Mama hat 50 Jahre geraucht wenn ich das richtig verstanden habe da ist eine COPD nicht verwunderlich bemerkt kann sie es auch deshalb nicht haben da sie eventuell durch andere Leiden nicht mehr so Fit ist und Ansträngungen entweder meidet oder nicht mehr ausführen kann.Sie sollte schleunigst einen Lungenfacharzt aufsuchen der sie weiterhin betreut.
Wenn du magst hab dir eine PN geschickt.
Gruß Geli
Geli09
 
Beiträge: 30
Registriert: Di Feb 03, 2009 8:32 am

hallo,

auch ich lag vor 5 jahren mit einer schweren sepsis im krankenhaus mit einigen wochen koma.
als ich wieder auf die beine kam bemerkte ich, dass ich ich kaum noch laufen konnte und auch sonst nicht mehr viel konnte.
die ärzte sagten mir, dass kommt davon, weil ich soviele muskeln abgebaut habe und das es wieder besser wird.
es wurde aber nicht besser und ich selbst hatte das gefühl schlecht luft zu bekommen und so bin ich dann zum lungenfacharzt gegangen.
da wurde festgestellt, dass ich ein ganz schweres lungenemphysem habe.
der lungenfacharzt vermutet, dass es durch eine falsche beatmung beim koma gekommen ist.
auch ärzte sind nur menschen und bei einer op kann immer mal etwas schief gehen, nur beweisen kann man es sehr schwer.

lg aus dem hohen norden
nordstern1954
 
Beiträge: 12
Registriert: Mi Okt 27, 2010 7:23 pm


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