von Cortisinchen am Di Jan 18, 2011 9:55 pm
ich bin in der meinung, das diese krankheit, einen menschen dazu veranlasst, sich aus der gesellschaft zurückzuziehen.
man vereinsamt regelrecht!
euch geht es sicherlich auch so, das wenn ihr mit gebeugter haltung, eventuellem rollator und dazu auch noch, die nasenbrille vom sauerstoffgerätes im gesicht hängen habt, das andere menschen einem blöde blicke zuwerfen, als käme man von einem anderen stern.
nicht des desto trotz, quält man sich nicht nur um jeden schritt,... nicht nur um jeden halbwegs guten atemzug, jede bewegung,.... nein, denn die angst, beherrscht einen sowieso pausenlos.
man wird eine last, für alles und jeden. behinderte oder erkrankte menschen generell. und das ist einfach nur noch beschäment!
keiner kennt mehr ein kleinen wenig schamgefühl und nutzt die "unterlegenheit" des anderen bis zur unendlichkeit aus.
selbst, wenn man "hilfe" an nehmen möchte,... oder zumindest drüber mal einen gedanken verschwendet,... kommt aus irgendeiner ecke, einer her und zerrstört diese gleich wieder!
und dann sitzt man da und fragt sich, wofür das alles noch?
mich würde interessieren, wie ihr in eurem leben mit diesem krankheitsbild umgeht, lebt?
liebe grüsse barbara