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COPD + Frust

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Beitragvon D.K. am Sa Jun 13, 2009 1:18 pm

Titel: COPD + Frust

Hallo Zusammen,
Ich bin auch neu + FRUSTRIET. - Warum ? Hier meine Daten:
55j. (Dietmar), 33 j. verh., st. 3 j. Ex-Raucher mit 3 x 2 J. Unterbrechnung - Entschuldigung/Rechtfertigung :lol: , verh.(Nierenspende an meine Frau v. 3 J.), 3 erw. Kinder, 26 j. selbständig (2 Aushilfs-MA, 1 Azubine im 1 LJ.), tolles Konzezept (selbst entwickelt v. 10 Jahren) - jetzt v. dem Durchbruch/Multiplikation nahe. - Toller Job und Jetzt: COPD ! + Husten, Husten, Husten....., + keine Zeit mehr. Auch nicht um es zu genießen!
Angefangen hat alles - naja eigentlich mit Raucherhusten + Entwöhnung zur Transpantation (s.oben). Und mit Hustenanfällen bei 180 Sachen auf der Autobahn.- Zu spääääät. (!)
Und jetzt: der Reihe nach: Juni 2008 bei LuFa-Arzt - Diagnose: exogen-allergisches Asthma bronchial (GINA I-II) - (Anmerkung: COPD ausgeschlossen) Allergie, Milbe. (FEV1 - Werte: 6.08: 2,78 - 78%, Broncho...-Test 2,89 - 82% / 12.08: 2,99 - 84% / 03.09: 2,88 - 82 %). Danach und dabei - permanenter Dauerhusten: nächste Station: Allergologe - o.B. - (diagnostiziert u.a. Räusperzwang - Ticks), HNO - ambulant: (u.a. Verdacht auf Schimmel i.d. Wohnung + Reflux),Ergebnis negativ. HNO-stationär mit CT. Diagnose: > das SCHÖNE -> kein Reflux/ > das SCHLECHTE (vorerst)>COPD + Lungenemphysem - Oberlappen bds. + Zysten entfernt (?) Histologie steht no. aus. (Mo. 15.06.) > Kehlkopf-Krebs (Stimmbänder) - googelt mal! Medikation: Inuvair (soll -anfänglich 2x2 IST: bis zu 6x2), Salbutamol/Salbuhexal/Salbulair usw. (bis zu 24 mal). + Theophyllin alles Nix aber Husten, Husten, Husten,.... + Frust. Ach ja inzwischen auch noch 2 Hausärzte verschlissen (1ter meinte nach einem Hustenanfall i. seinem Sprechzimmer ich müsse ihm ni. vormachen wie das ist - Simulieren ? - muss ich nicht haben. - Der Zweite hat mein Asthma verwaltet und mich z.T. 45 Min. ohne Arzt im Sprechzimmer sitzen lassen - keine Zeit.) Der neue fragt: was nehem Sie gegen Husten, wir müssen erst mal was gegen Ihren Hustenb machen. - Der sicherste (weil beschwerdefrei) Platz ist im Bett - waagrecht fas jedes WoEnde um Kraft zu Tanken f. die Arbeitswoche. Wie soll man da Telefonieren m. Kunden 1 Wo ca. 150 Gespräche oder bei Außendienst oder Auzubine Ausbilden ??? - Frust/Depri/Histen/Frust/Depri. Hat jemand ne Ahnung..... Ob, Wie, Wann, Womit + Wielange es besser wird ?????
D.K.
 
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Beitragvon ente998 am Di Jun 16, 2009 9:40 am

Titel: Re: COPD + Frust

Hallo D.K.
Kühl erst mal deinen Frust etwas ab.
Denn mir scheint du bist ein sehr hektischer Mensch und es soll alles so laufen wie du es dir vorstells.Wenn ich falsch liege, kannst du mich ja zusammensch.... :lol:
Aber so läuft es nicht.
Soweit ich verstanden habe hast du COPD Stufe 2 oder?
Wichtig ist, sich mit den Gegebenheiten abzufinden und dazu gehört den Frust abzubauen
Denn du machst dir selber Stress und das fördert den Hustenreiz.
Ich weiß es von mir.
Sobald eine Situation ist die mit Hektik oder Streß verbunden ist muß ich Husten, husten, husten das kann oft bis zu 20 Minuten dauern und es gibt keine Möglichkeit den Husten zurückzuhalten.
Es gibt bestimmte Stellungen die das Abhusten erleichtern. Kann dir dein LUFA erklären oder es gibt auch Broschüren.
Ich glaube nicht daß es eine großartige Besserung gibt, aber bestimmt eine Erleicherung.
Denn COPD ist nicht heilbar.
Ich weiß nicht ob ich dir damit geholfen habe, aber es war ein Versuch.
LG Elisabeth
ente998
 
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Beitragvon D.K. am Di Jun 16, 2009 5:15 pm

Titel: Re: COPD + Frust

Hallo Elisabeth,
Nein - kein Ansch....!
Wieso ist deiner Meinung nach ein Mensch, der es gewohnt ist, Themen kurz zusammengefasst beim Namen zu nennen (auch im Stenogramm-Stil) gleich hektisch.
Nur weil er zu Beginn alles offenlegt und nicht scheibchenweise auf Nachfragen antwortet ?
Schon vergessen, - ich bin seit 26 J. Selbständig (Chef). - Also zwangsläufig auch multifunktional/multi-taskingfähig und gewohnt so zu arbeiten!
Außerdem - Ich bin nicht allein, hab noch Mitarbeiter. Da darf man vielleicht schon ein bischen frustriert sein, wenn man mit der Diagnose konfrontiert wird - ODER ?
Erst recht, wenn man sich vorgenommen hat, (nach seinen eigenen Kindern) einen jungen Menschen einzustellen und auszubilden. - Ihm eine Perspektive zu geben. Verbunden übrigens mit ner ganzen Menge Verantwortung !
Das setzt aber auch voraus, dass man (neben seinem eigenen Job - s. Anfang!) noch (gesundheitliche) Kapazitäten/Reserven hat.
Und wenn da dann schon mal die Luft raus ist.- Das schafft schon!
Da darfs doch auch man (zumindest am Anfang) frustrieren, wenn dann nach so vielen Jahren persönlichen Engagements - mit viel Spaß !!!!! - dann plötzlich nichts mehr gehen soll.
In so einer Situation musst Du Dich plötzlich (nicht wie ein Angestellter) "nur" um Deine Rente kümmern und zum Arzt usw.. Du musst schauen wie und was wird aus Deiner Firma, den Mitarbeitern und Kunden, wie und wie lange gehts noch weiter. Du musst nämlich für alle mitdenken und mitplanen. Nachfolgeregelung ??? Und Du weist ja ganz genau - es geht nur noch langsamer.
Und Du merkst erst mal - Ups! draußen geht jah nix mehr, weil ständig Husten. Die Luft beim Tragen bleibt auch weg.
Am Telefon mit Kundengesprächen - nur Husten......... und der Zustand verschlechtert sich zunehmend und schleichend.
Liebe Elisanbeth,
soviel Kritik vielleicht doch.....
1. Ich bin ja kein Träumer. - Und weis, was auf mich zukommt. Ich mach den Zirkus ja schon immerhin über 1 Jahr. Allerdings - auch das sei gesagt- mit einer vom LFA falschen Diagnose und Prognose (heilbares Asthma).
2. Es ist schon Sch. ......wenn Du grad mal eine Enkelin hast (lebt übrigens 600 km von hier) und Du auch die Aussicht hast, deren Entwicklung nicht in vollen Zügen (als Opa) genießen zu können.
Und dann hab ich noch 2 andere erw. Jungs. - Die noch ne Familie am Gründen sind. Also eigentlich jede Menge Grund zur Vor-Freude.
Wenn Du mal so ne Lebensplanung gemacht hast, wie ja eigentlich alle ...... Du arbeitest bis... und dann fährst Du dahin..... und dann machst Du mit den Kindern/Enkeln...... - und plötzlich wird daraus schon zum zweiten mal nix (Nierenkrankheit/Dialyse/Nierenkrebs 1 Tag v. der OP>Transpantation bei meiner Frau)..........
3. Das Hustenproblem schlepp ich schon ne Zeitlang (auch ohne Stress) mit mir rum. Übrigens gibts dafür außerdem noch ne ganze Menger anderer Ursachen. Und mit (NUR) COPD kann ich derzeit noch problemlos umgehen. Ich war schon auf noch ein paar andere Ursachen (Diagnosen) vorbereitet. (Kehlkopfkrebs) - Übrigens noch eine Hustenreiz-Ursache.
4. Ferndiagnose aufgrund von Infos im Chat (Kritik Nr. 2)- ist schon ein bischen leichtsinnig oder ?????
5. Und ich hab (im Gegensatz zu Dir) :lol: - (Kritik Nr. 3) das Rauchen schon vor drei Jahren aufeghöhrt.-
Mea kulpa - immer noch zu spät! - Ich weiß, dass ich die Kurve früher hätte kriegen müssen. Ich weiß sogar wann genau. - schon vorbei. - Muss ich selber ausbaden -.- Es trifft leider eben nicht immer die Anderen !!!
6. Ich bin auch geübt in Patienten-Selbsthilfegruppen. - Hab selbst zu einem anderen Thema eine gegründet und geleitet.
Und wenns geht helf ich auch noch bei der Dialyse-SH meiner Frau.
Demnach weis ich auch medizinische Informationen zu beschaffen, zu lesen und zu bewerten. (Natürlich weis auch ich nicht alles).
Dazu gehören sehr wohl (ich weiß) auch die Information über stressbedingten Husten. - Und ich kenne einige Wege, dem zu begenen. (aber immer der Reihe nach!) -
Übrigens mein Husten dauert keine zwanzig Minuten, sondern 4-5 Std. am Tag -jeden 2ten Tag mindestens (auch in Ruhe und am WoEnde). Ein 10min. Spaziergang ohne Anstrengung und ich hab ne belegt Lunge (Allergie ausgeschlossen) u.a. Wetter (Hochdruck/Tiefdruck/Schwüle usw-abhängig). 1 Tag bevor sich das Wetter ändert bin ich meist dabei (auch ohne Stress). Und das nervt!!!!!!!
Und jeder hat seine eigenes COPD mit seinen eigenen Symptomen.
Wieder versöhnt. ?????????? :lol: :lol: :lol: :lol:
liebe, LG
D.K.
D.K.
 
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Beitragvon ente998 am Do Jul 02, 2009 10:06 pm

Titel: Re: COPD + Frust

Hallo D.K
Ich wollte die Krankheit in keiner Weise runterspielen.
Ich finde es auch schlimm wenn man immer voll angagiert war und alles getan hat daß der Laden läuft und plötzlich kürzer treten muß.
Aber COPD ist nun mal nich heilbar kann aber lange stagnieren.
Aber das wirs du ja selbst wissen.
Ich finde es auch ganz ok. wenn man seinen Frust rausläßt, denn es erleichtert schon etwas.
Aber das mit deinem Husten ist nich normal.
Ich kenne viel Leute mit COPD aber niemand der solche langanhaltende Hustenanfälle hat.
Da muß dir doch der LFA irgendwelche Ratschläge oder Medikamente geben damit du das in den Griff bekommst. Denn das finde ich wirklich schlimm.
Gruß Elisabeth :wink:
ente998
 
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Beitragvon D.K. am Sa Jul 04, 2009 9:01 pm

Titel: Re: COPD + Frust

Hallo Elisabeth,

Danke f. die Rückmeldung + Dein Verständnis, Ich hab inzwischen mal gestöbert und bin oft über Dich "gestolpert". Was ich da gelesen habe, bin ich ein Weisenknabe.
Ich hab aber schon ein Problem damit, wenn ich weiß, dass jemand in Deinen Zustand nicht vom Rauchen wegkommt! - Auch der "letzte Versuch"(!) ist fahrlässig. Ich hatte es ähnlich und habs 3 mal mehr als 2 J. geschafft und wieder angefangen. (Ja ich weiß...) Aber vielleicht hilft Dir mein letzter Versuch auch?
Folgende grundsätzliche Überlegung (kennst Du bestimmt auch!!!!) aber mach sie Dir immer wieder zu eigen!
RAUCHERSUCHT spielt sich nur im Gehirn ab!- Das Gehirn gaukelt Dir vor Du brauchst......! ***********Wenn Du schläfst brauchst Du.....NICHT !**********
Rauchen ist zum Schluss GEWOHNHEIT.*******Leg Dir eine NEUE zu !********
Rauchen ist BELOHNUNG....Belohn Dich mit was anderem ! **********
Ruf Dir das immer wieder ins Gedächtnis. Die Abstände dazwischen werden LÄNGER ! ! ! ! ! ! - Zigarette später und erst in 1 Std. dann hat ja geklappt also nochmal ne Stunde usw. und Jetzt nicht und später und und und selber austricksen ! Und *******WER IST STÄRKER? ! ? ! ?
Ich habe mich beim letzten Mal (vor 3 Jahren) einfach ins Bett gelegt und gewartet bis der Anfall vorüber war! Aufstehen, essen gucken wie geht und bevor´s kommt, ab ins Bett- (5 Tage lang) es hat geholfen. - Nur nicht rückfällig werden! - Vielleicht kennst Du das ja alles schon. na dann versuch IMMMMMMERMMMERMMMMER was Neues.
So jetzt zu meinem Husten! - Stimmt -Ist wirklich nicht normal. Wenn Du aber mal im Chat surfst, taucht das oft auf. Manche sogar über 15 Jahre!
So lange wart ich nicht. - Habs mittlerweile selber ein stückweit in den Griff gekriegt. - Spannung + Stress abbauen. -Einfach mal davonn laufen und nix an sich ran lassen. Der Rest ist Medikamente probieren und das geht ungefähr so: Inuväir erhöht (jetzt b.B. 5x2) über den Tag. Salbuhexal geht ni. immer, schlägt aufs Herz u. die Nervern also Hustentropfen (Capval 4 x 20-30)verteilt + Codeium 50mg (3-4x1 od. 1/2) und eben Salbuhexal. Bei Wetterumschwung wie derzeit ist das aber immemr noch Sch..... (zwar mittlerweile nur noch die Hälfte von früher). Aber stell Dir mal vor: Wetterumschwung für Morgen Mittag und der Vortag ist gelaufen. ODER Du bist unterwegs mit 400 km-Tour und kommst 3xmal in neues Wetter.- nur Sch........(eußlich) da lebst Du nur von Tropfen/Tabletten+Spray-wie ein Junky. Dier Azubine sitzt daneben (im Auto) und füllt das Schnapsglas mit (30)Tropfen + Wasser während Du fährst, danach ein Schluck Wasser, ne Tablette und ein Spray. ????????????-Naja so ungefährt. Und wenns ganz schlimm kommt, ist halt mal ein Tag Sense !?????
Naja besser als vor dem Husten aber Schlechter als vor COPD ???? - Naja das war einmal ! Und -JA, STIMMT , es könnt schlimmer sein

Alles Gute + ViIIIIIIIIIIIIEEEEEEEL E R F O L G
D.K.
D.K.
 
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