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Brustkrebs....ich stelle mich mal vor...

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Hallo...

Ich heiße Jutta und bin 40 Jahre alt.Vor kurzem habe ich erfahren,das ich Brustkrebs habe.Erst hieß es nur Mikrokalk,nach der Biopsie invasives Karzinom.Das war erstmal der Hammer,aber wie sich das anfühlt, wissen hier sicher einige.Ich habe meine Op letzte Woche Donnerstag hinter mich gebracht.Der Chefarzt meinte,es wäre nicht sicher ob da noch was invasives war und eben ob der Mikrokalk ganz entfernt wurde.Hatte zwar eine Markierung bekommen,diese ist aber wohl verrutscht:-( Heute sollte eigentlich das Gespräch erfolgen,indem ich nun erfahren sollte was Sache ist.Aber es wurde auf Freitag verschoben.Seit ich von meiner Erkrankung weiß habe Ich geweint,aber nur ein paarmal und nur kurz.Im Moment will ich nur meine Ergebnisse vom Ct und Mrt und und und...diese warterei ist schlimm.
Ich habe eine kleine 4 Jährige Tochter die bis vor einer Woche noch gestillt hat und es nur gewohnt war mit mir zu Bett zu gehen.Sie hat das so toll gemacht,ist lieb mit ihrem Papi zu Bett gegangen und aktzeptiert auch das ihr geliebtes stillen nicht mehr ist.Darüber bin ich sehr froh.Tja das soll es erstmal gewesen sein von mir.Wenn ich genaues weiß werde ich berichten!!! Lg Jutta
•Lerne aus der Vergangenheit, träume von der Zukunft, lebe in der Gegenwart•
leatim
 
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Registriert: Mi Sep 28, 2011 11:47 am

Hallo Jutta, willkommen im "Club" - ich kann mir vorstellen, du hättest dir lieber etwas anderes gewünscht. Die Diagnose ist wirklich ein Hammer und die anderen hier können nachvollziehen was du gerade erlebst. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Mut für die anstehenden Gespräche. Melde dich, wenn du genaueres weißt und auch was dir als weitere Therapien angeboten wird.
Lieber Gruß Katinka :wink:
Katinka
 
Beiträge: 147
Registriert: Di Jul 08, 2008 4:11 pm

Hallo Jutta,

auch von mir ein "Willkommen" hier bei uns. Momentan können wir Dir noch nicht viel sagen, Du musst zuerst alle Einzelheiten erfahren. Wenn Du alle Ergebnisse kennst und wenn die Ärzte eine Therapie vorschlagen, kann man mehr sagen. Jetzt nur ganz kurz: Wir haben enorme Kräfte in uns und werden auch mit schwierigen Situationen / Therapien fertig.

Liebe Grüße und melde Dich, wenn Du mehr weißt
Babs
Wunder gibt es immer wieder. Man muss nur an sie glauben. Und das Wunderbarste an den Wundern ist, dass sie manchmal wirklich geschehen ...
Babs
 
Beiträge: 1021
Registriert: Di Jun 26, 2007 9:38 am
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So nun steht hier:Diagnose mamma Ca.links
TNM:pT1b(m4:0,2-1,0)/pTis(7 cm)pNO(O/1,sn) G2,L1,R1
In 4 von 0,2-1,0 cm großen Herdbildungen vorliegendes,mäßig differenziertes,invasives duktales karzinom der linken Mamma,enstanden im Bereich eines sehr ausgedehnten,mindestens 7 cm großen intraduktalen Mammakarzinoms(Dcis,G2,Komedotyp).
Tumorfreier Sentinel Lymphknoten der linken Axilla mit partieller lipomatöser Atrophie.
Laktierendes mammagewebe im Nachresektat der linkenMamma vom oberen äußeren Quadranten.Im vorliegendem material kein Karzinom.
Kleinster Sicherheitsabstand:Dcis und invasives CA am dorsalen Schnittrand..

So weit so gut.Meine Brust soll ausgeräumt werden.Hauterhaltend,brustwarzenerhaltend.Dann Tram Methode.

Kann darüber noch garnix entscheiden.Ich habe am Mittwoch nochmal ein Gespräch diesbezüglich.Ich brauche keine Chemo oder bestrahlung.Muß 5 jahre tamoxifen nehmen.Der Krebs hat nicht gestreut mrt und ct nix zu sehen.

Und jetzt?
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leatim
 
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Registriert: Mi Sep 28, 2011 11:47 am

Liebe Jutta,
"schön", dass Du das Forum gefunden hast ... ich begrüße Dich in unserer Mitte.

Ich selbst hatte vor 4 Jahren ähnliche Befunde. Meine Brust wurde amputiert, (meine ganz alleinige Entscheidung).
Ich bekomme Letrozol (das hat aber mit meinem Alter zu tun, da ich das Klimakterium schon überstanden hatte). Die jüngeren Frauen, die noch Regelblutngen haben, bekommen dann meistens Tamoxifen.
Da Du weder Chemo noch Strahlen zu erwarten hast, solltest Du Dich bald auf eine OP einlassen.
Du bekommst ein bis zwei Tage nach OP schon Besuch von einer Mitarbeiterin vom Sanitätshaus, die Dich mit einer "Prothese" und endsprechender Wäsche versorgt.
So fühlt man sich gleich nicht mehr so krank.
Inzwischen habe ich mittels Deep-flap ein neues "Out-fit". Es geht mir sehr gut.
Über die Methoden des Wiederaufbaues kann ich Dir sehr viel berichten, wenn Du möchtest: ich habe fast ein "Studium" hinter mir und kann Dir auch die Adresse einer empfehlenswerten Klinik mitteilen.
Aber "step by step"...
Erst einmal wünsche ich Dir ganz viel Kraft für Deine Entscheidung.
Wir im Forum würden uns über weitere Nachrichten von Dir freuen.
Trotz allem wünsche ich Dir und Deiner Familie ein schönes goldenes Oktoberwochenende.
Kopf hoch...Deine Prognose ist gut!
Sei gegrüßt
Birgitt
birgitt
 
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Registriert: Mi Mär 26, 2008 4:45 pm
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Hallo nochmal....

ich habe keine Probleme mit der Brustabnahme.Komisch aber ist so.Mir ist es wichtiger gesund zu werden nach Möglichkeit und alle gefahrenstellen zu entfernen.Ich fühle mich in dem Brustzenrum auch wohl und gut beraten.Allerdings weiß ich echt nicht welche methode zum aufbauu am besten ist.Aber in dieser Klinik wird die Tram methode angewandt.Sie operieren im jahr so 40 -50 frauen aus diese Art.Ist das gut?Ich schau mal was mir am mittwoch alles so im gespräch erklärt wird...Lg Jutta
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leatim
 
Beiträge: 12
Registriert: Mi Sep 28, 2011 11:47 am

Hallo Jutta,

ich weiß, das klingt jetzt für Dich bestimmt irgendwie komisch oder "nicht normal", aber so "schlimm" ist Deine Diagnose (zum Glück!) nicht! Weder Chemo noch Bestrahlungen sind geplant und Du darfst Dich auf die OP konzentrieren. In unserer Birgitt hast Du eine richtige Expertin für Deinen weiteren Weg gefunden, sie kann Dir konkrete Hinweise geben. Und das schaffst Du alles bestimmt.

Liebe Grüße
Babs
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Babs
 
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Das Brustzentrum in dem ich war macht nur den gestilten Tram.Den will ich nicht.Obwohl ich es bedaure nicht weiter dort behandelt werden zu können.Bei mir befindet sich ja immernoch Mikrokalk in der Brust.Mein jetziger Arzt wollte mit der Methode operieren,ein kleines Hautfenster im unteren Quadranten ausschneiden und ersetzten.Meine Brustwarze sollte erhalten bleiben.Wo finde ich jetzt eine Klinik?
Werde morgen mal mit meiner Gyn sprechen,vielleicht hat Sie ja noch eine Idee? Wie läuft das eigentlich wenn man quasi wechseln muß?Ist das ein Problem?Machen die dann nahtlos weiter?
Bis jetzt hätte ich Münster und Hornheide in Münster Handorf.Hat jemand da erfahrung?
´
Birgitt,ich habe versucht dich anzuschreiben,aber der sagte mir Benutzer nicht gefunden?

Lg Jutta
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leatim
 
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Liebe Jutta,
das mit der PN finde ich merkwürdig: im Foum bin ich mit birgitt (klein geschrieben angemeldet)
Unter Brustwiederherstellung.de findest Du einen Link, der alles ausführlich über Operationstechniken erklärt.
Ich und einige weitere Mitstreiterinnen (Adina, Mara und Ingrid) [wir haben uns auch persönlich kenngelernt] sind in Düsseldorf-Gerresheim operiert worden.
Ich habe mich deshalb für den "Diep" entschieden, dabei wird "nur" Bauchfett und Gefäße verwendet, beim "Flap" nimmt auch auch Muskel, was zu Bauchwandbrüchen führen kann. Im Forum gibt von uns -Wiedergeborenen- teils ausführliche Berichte über unsere Aufenthalte.
Wenn Du magst, kannst Du mich auch einmal anrufen, dann schreibe ich Dir meine Nummer auf PN.
Ein Wechsel des Arztes dürfte absolut kein Problem sein, einzig und allein müßtes Du noch einmal 10€ zahlen. Allerdings verstehe ich nicht so ganz, warum Dein jetziger Behandler die Behandlung nicht mehr weiterführen will, nur weil Du dort keinen Wiederaufbau machen lassen möchtest.
Wichtig ist auch, dass Du einen Operateur findest, der das oft macht: die Düsseldorfer machen das 4-5 mal pro Woche.
Nun wünsche ich Dir weiterin viel Kraft für Deine Überlegungen.
Mit besten Grüßen
Birgitt
birgitt
 
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Registriert: Mi Mär 26, 2008 4:45 pm
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Hallo...
ich war gestern in der uni klinik münster.das gespräch mit der gynäkologin war ausführlich und sie ist mir auch sehr sympatisch.
die verschiedenen möglichkeiten hatte ich ja schon gegoogelt etc.aber ich habe mir trotzdem alles nochmal angehört.im gegensatz zu hamm die mir nur den gestielten tram anboten und kaum erklärten.
ich sagte ihr auch das der dort behandelnde chefarzt meine brustwarze erhalten wollte.sie sagte das könne man natürlich machen,allerdings sollte mir klar sein das sich dort ebenfalls brustdrüsengewebe ist.somit wäre das rückfallrisiko größer als mit wegnahme der bw.ich möchte natürlich die quote möglichst gering halten,also werde ich mich wohl von meiner bw verabschieden.am 25.10 habe ich eine vorstellung beim plastischen chirugen.wenn der seinen segen gibt dann operieren sie mich mit dem diep.
obwohl ich angst habe vor dieser großen op,möchte ich diese doch wagen.denn ohne brust aufwachen will ich nicht.
wie geht es einem danach? oder frage ich besser nicht.eigentlich wünschte ich mir das das alles gar nicht passiert und alles nur ein böser traum war.im moment bin ich abgelenkt und wenn meien gedanken dann doch wandern gehen dann versuche ich positiv zu denken.aber das gelingt nicht immer.also nach vorn schauen...lg jutta
•Lerne aus der Vergangenheit, träume von der Zukunft, lebe in der Gegenwart•
leatim
 
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Registriert: Mi Sep 28, 2011 11:47 am

Liebe Jutta,
das hört sich aus Münster doch sehr vernünftig an, besonders das mit der Brustwarze.
Gut ist auch, daß Du (so habe ich es verstanden) die kranke Brust amputiert und die neue in einer OP bekommst.
Sicher, es ist eine große OP; (ausführliche OP-Berichte sind im Forum schon mal beschrieben worden) aber es lohnt sich! Aufstehen darfst Du je nach Kreislaufsituation schon 1 Tag später, mit etwas Geschick nach 3 Tagen eine "Katzendusche" nehmen. So willensstark wie ich Dich einschätze kannst Du das auch. Schmerzen hat man erstaunlich wenig und wenn, dann gibt es etwas dafür. Auf keinen Fall mußt Du leiden. Ich habe alle Schmerzmittel schon früh abgesetzt, weil ich meinen "Fortschritt" spüren wollte.
Alles Gute und beste Grüße
Birgitt
birgitt
 
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