von Laubfroschfan am Sa Mär 27, 2010 8:54 pm
Hallo,
leider wird es ein bißerl lang. Ich bin 68 Jahre. Vor 30 Jahren diagnostizierte mein DOC ein Emphysem. Ich konnte aber sehr gut damit leben, mußte oft monatelang gar nicht sprühen.
Aber dann verstärkte sich meine Atemnot verstärkte sich immer mehr, obwohl ich schon vor 16 Jahren das Rauchen aufgegeben habe. Ich bin vor zwei Jahren zu einem Lungenarzt - der meinte: Kein Emphy, sondern Asthma und verschrieb mir Berodual und Junik. Habe ich auch schön brav nach Vorschrift genommen. Im Oktober 2009 war ich wieder zur Kontrolle: Obwohl ich relativ gesund lebe und weder von Rauchern noch von Schadstoffen umgeben bin, hat sich meine Atemnot verschlimmert. Trotzdem konnte ich mit Einschränkungen noch einigermaßen gut damit leben. Verschrieben wurde mir: morgens, mittags und abends 2 Hub Berodual Respimat und abends 2 Hub Inuvair.
Ende Dezember 2009 musste ich dann zur Notaufnahme ins KH, weil ich nur noch nach Luft schnappte. Ich brachte die Sätze nur stoßweise heraus. Das war mir vollkommen neu. Dort wurde mir was zum inhalieren gegeben und den Rat, Umckalobao einzunehmen. hab ich gemacht und es wurde auch besser. Im Januar heuer wieder extreme Atemnot, schon beim Aufstehen, die aber den ganzen Tag anhielt. Ich konnte kaum aus dem Haus gehen, musste nach zehn Schritten stehenbleiben und wieder durchatmen. Mein Hausarzt hat dann die Medis umgestellt: Ich bekam Spiriva, Theophyllin und weiterhin Inuvair. Aber mir gehts von Tag zu Tag schlechter. Heute morgen war es wieder so schlimm, dass ich den diensthabenden Arzt anrufen musste, obwohl ich 2 Hub Berodual, Inuvair, Mucosolvan und 2 Cortison-Tabletten genommen hab.
Diese Anfälle machen mir mehr und mehr Angst. Ich habe auch absolut keine Ahnung, wodurch sie entstehen können. Gestern ging es mir sehr gut und heute morgen und eigentlich den ganzen Tag dann diese Probleme, die das Leben ganz schön vermiesen.
Nun meine Frage an die Erfahrenen unter Euch, die diese Anfälle schon länger kennen:
Wie geht Ihr damit um? Kann man wirklich die Dosierung so hochschrauben, wie das heute der DH Arzt meinte: Bis zu 12 Hub am Tag und 5 Cortisontabletten auf einmal nehmen? Ich habe auch noch Salbumatol, das aber neulich wenig half. Wie lange dauert es, bis hier eine Wirkung eintritt?
Es wäre für mich echt beruhigend, wenn ich mich hier mit Betroffenen austauschen könnte, die mir vielleicht auch ein bißerl die Angst nehmen.
Schon jetzt lieben Dank.